Germanistik: Textkulturen
Komplett und maßgeschneidert
Von A wie Agrarwissenschaften bis Z wie Zahnmedizin - das Studienangebot an der Uni Halle ist riesig. Mehr als 240 Studienangebote gibt es insgesamt und mehr als die Hälfte davon haben keinen NC, stehen also zur freien Einschreibung zur Verfügung!
Aber das ist längst nicht alles! Sehr viele der angebotenen Studienfächer lassen sich miteinander kombinieren. So kannst du genau das studieren, was dich interessiert – und dir dein Studium „auf den Leib schneidern“.
Unsere Angebote für diese Studienrichtung:
Germanistik: TextkulturenMaster-Teilstudiengang
Allgemeine Informationen
| Studienabschluss | Master of Arts (M.A.) |
|---|---|
| Umfang | 45/75 LP |
| Regelstudienzeit | 4 Semester |
| Studienbeginn | nur Wintersemester |
| Studienform | Direktstudium, Vollzeitstudium |
| Hauptunterrichtssprache | Deutsch |
| Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei (ohne NC) |
| Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen | ja (Details) |
| Fakultät | Philosophische Fakultät II – Philologien, Kommunikations- und Musikwissenschaften |
| Institut | Germanistisches Institut |
| Akkreditierung | nicht akkreditiert, Akkreditierung in Vorbereitung |
Charakteristik und Ziele
Dem Master-Teilstudiengang Germanistik: Textkulturen 45/75 LP liegt ein kulturwissenschaftliches Textverständnis zugrunde, das über Literatur weit hinausgeht. Sein Interesse gilt dem gesamten Spektrum pragmatischer Textsorten von den Anfängen der deutschsprachigen Schriftlichkeit um 800 bis heute (z.B. Briefe, Tagebücher, Reportagen, Essays, Gebete, Predigten, historiographische Texte, politische Reden, Rezensionen, Texte der Wissens- und Gebrauchsliteratur) und schließt auch jene Textformate ein, die sich unter den Bedingungen der Digitalisierung erst ausbilden. Er vermittelt Kenntnisse der Poetik, der Geschichte, der Medialität und der sozialen Funktion von Texten. Es handelt sich um ein philologisches Studium mit kulturwissenschaftlichem Anspruch, in dem Elemente der der digitalen Textanalyse und Textproduktion eine zentrale Rolle spielen.
Einerseits befähigt der wissenschaftliche Studiengang zur Promotion, andererseits bahnt er den Weg in außeruniversitäre Arbeitsfelder durch die Wahl seines Gegenstandes und die Berücksichtigung neuer, medialer Textumgebungen.
Berufsperspektiven
Gerade angesichts der aktuellen Möglichkeiten, Inhalte mit elektronischen Tools zu strukturieren und in verschiedene Formate zu übersetzen, sind die Kompetenzen der Differenzierung und kritischen Reflexion von Textsorten in vielen Berufsfeldern gefragt. Das betrifft die Arbeit in Forschungs-, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie im Verlagswesen oder bei kommerziellen Medienanbietern von der klassischen Wissenskommunikation bis hin zur Entwicklung und Begleitung von Outreach-Programmen.
Studieninhalt
Die folgende Tabelle zeigt die Bestandteile des Studiums als Übersicht (alternativ: PDF). Die Semesterangaben sind hierbei unverbindliche Empfehlungen.
Darüber hinaus beschreibt das Modulhandbuch (aktuelle Fassung) Lehrinhalte, Lernziele, Umfang und Leistungen der Module detailliert. Rechtliche Basis dafür ist die Studien- und Prüfungsordnung.
| Modulbezeichnung | LP | empf. Sem. |
|---|---|---|
Pflichtmodule (45 LP) | ||
Texte denken | 15 | 1. |
Text und Welt | 10 | 2. |
Texte machen | 5 | 2. |
TextLAB | 10 | 3. |
| Forschungskolloquium Textkulturen | 5 | 3. |
Pflichtmodul für Master-Teilstudiengang mit 75 LP | ||
Abschlussmodul Germanistik: Textkulturen | 30 | 4. |
Zulassungsvoraussetzungen
- erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (in der Regel Bachelor) der deutschen Sprache und/oder der deutschen Literatur oder in einem vergleichbaren Studiengang, in dem mindestens 25 LP im Bereich der Textkompetenz nachweisbar sind
Prägend für das Lehrangebot des Germanistischen Instituts ist die hohe Dichte an Forschungsprojekten (z. B. zu mittelalterlichen Gebrauchstexte zur Jagd, zur Politik der Aufklärung oder zur Verlagsgeschichte der DDR-Literatur) und die enge Zusammenarbeit mit kooperierenden Kulturinstitutionen (z. B. Literaturhaus, Theater, Archive, Museen, Gedenkstätten), die Praxiserfahrungen im außeruniversitären Berufsfelder ermöglichen.


















































































