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Ein akademischer Abschluss lohnt sich

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Pro Studieren: Warum es sich lohnt

Vier Argumente für ein Studium

I. Der akademische Grad ist die Eintrittskarte für bestimmte Berufe

Ärzte, Juristen, Psychologen und Lehrer haben eines gemeinsam: Um den Beruf ausüben zu können, ist ein Studium die unerlässliche Voraussetzung. Ein Quereinstieg über eine andere Branche ist nicht möglich. Das Studium ist die Berufsausbildung.

Aber auch für Tätigkeitsberufe (Berufe mit offenem Zugang) kann ein Studium hilfreich sein und wird zum Teil sogar vorausgesetzt:

II. Akademiker sind am wenigsten oft von Arbeitslosigkeit betroffen

Selbst in der internationalen Finanzkrise sind die Aussichten für Akademiker immer noch verhältnismäßig gut! Seit Jahren hält sich die Arbeitslosenquote konstant unter 5 Prozent, das ist deutlich weniger als bei geringer Qualifizierten.

In Hinblick auf die Zukunft ist sogar von Fachkräftemangel und einem weiter steigenden Bedarf an Akademikern in der Dienstleistungsgesellschaft die Rede. Zudem gibt es mittlerweile schon einige berufliche Tätigkeiten, für die ein Hochschulstudium gerne gesehen wird, obwohl sie früher von Nichtakademikern ausgeübt wurden.

Pauschale Aussagen, die allerdings eine deutliche Tendenz aufzeigen. Es kommt aber natürlich immer noch auf das studierte Fach an. Nicht jeder Studiengang lässt sich gleich gut zu Geld machen. Wenn das Studium nicht auf einen bestimmten Beruf vorbereitet, ist es wichtig, sich schon während des Studiums oder durch entsprechende Praktika zu spezialisieren

III. Je höher qualifiziert, desto besser sind die Aufstiegschancen innerhalb eines Unternehmens

Wer bereits im Arbeitsleben steht, hat mit einem Studium ebenfalls bessere Aussichten als Personen ohne einen akademischen Abschluss. Bei Beförderungen ist das Hochschulzeugnis oft ein Trumpf. Bestimmte Unternehmenshierarchien und Führungspositionen können nur mit einem Hochschulabschluss erreicht werden. Und es hat sich auch immer wieder gezeigt, dass Akademiker mehr verdienen als Nicht-Akademiker durchschnittlich geht es dabei um etwa 30 bis 50 Prozent des Lohns.
  
Selbst wenn Studenten im Vergleich zu Auszubildenden, die von Anfang an ihr eigenes Geld verdienen, erstmal in Vorleistung gehen müssen. Gleichen sich die Kosten, die durch die Studiengebühren auflaufen können, nach dem Abschluss durch den höheren Verdienst sehr schnell wieder aus.

Aber auch hier gilt: nicht alle Studienfächer sind eine Garantie für einen guten Verdienst.

IV. Persönliche Interessen können im Studium ausgelebt werden

Außerdem bietet ein Studium die Möglichkeit, wissenschaftliche Interessen zu befriedigen. Schule ist Allgemeinbildung, im Studium kann man tiefer graben. Einseitige Begabungen lassen sich hier vervollkommnen. Ob ein Forschungsinteresse in der Biologie, ein analytische Fähigkeit in der Mathematik oder künstlerisches Talent - es ist Platz für viele unterschiedliche Veranlagungen.

Mit Leichtigkeit kommt man mit komplexen Themen in Berührung, die eigenständig recherchiert und ergründet werden können. Die wissenschaftliche Arbeitsweise und die intellektuellen Fähigkeiten werden von vielen Branchen auch später im Arbeitsleben geschätzt. Das ist der Bereich, wo vor allem Geisteswissenschaftler punkten können.

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Kommentare
Alle Bewertungen
Mischa, 15.09.2015
Duales Studium ist an den meisten elitären Unis nicht möglich und nicht notwendig, denn relevante Praktika streuen den Umfang/Qualität an Tätigkeiten eh mehr. Elitäre Uni und relevante Praktika sind der Schlüssel für die genannten langfristigen Vorteile. Akademisches Niveau wird in dualen Studiengängen sehr selten erreicht. Akademische Niveau, das aber praxisorientiert sein muss.
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