Studium Beruf und Karriere Berufe mit Geisteswissenschaften Public Relations: Jobs für Kommunikationsprofis

Public Relations: Jobs für Kommunikationsprofis

Erfolgreich ist der, über den positiv gesprochen wird! Dieser Erkenntnis verdanken PR-Manager ihren Job. Sie konzipieren und realisieren den Schritt in die Öffentlichkeit. Auch in kritischen Situationen finden sie immer die richtigen Worte und Bilder.

PR (Public-Relations) Manager, Kommunikationsmanager, Pressesprecher oder auch Pressereferenten sind Personen, in deren Verantwortung die Öffentlichkeitsarbeit liegt. Ob im Auftrag eines Unternehmens, einer Interessensgruppe oder einer Einzelperson, der PR-Mitarbeiter ist das Sprachrohr nach außen. Die Sache oder das Unternehmen, das vertreten wird, soll in der Öffentlichkeit und in den Medien in einem möglichst guten Licht erscheinen.

Auf Unternehmensebene geht es um die Berichterstattung über Produkte und Dienstleistungen, die neuen Geschäftszahlen und unternehmenspolitische Entscheidungen bis hin zum Auftreten des Vorstands, der Führungskräfte und der Mitarbeiter. Imageverlust kann ein Unternehmen schnell in die roten Zahlen führen und ist deshalb auf jeden Fall zu vermeiden. In diesem Sinne erstellen die Mitarbeiter in den betriebseigenen Kommunikationsabteilungen Imagebroschüren, verbreiten Pressemitteilungen und führen Pressekonferenzen durch.

Eine eigenständige Profession ohne geregelten Zugang

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein Tätigkeitsfeld, für das es momentan noch keine geregelte Berufsausbildung gibt. Die Professionalisierung der Branche wird allerdings vorangetrieben. Im Hochschulbereich gibt es ein paar Studiengänge, die genau auf den Job eines Public Relations-Managers zugeschnitten sind. (Zum Beispiel: Public Relations, Public Relations / Kommunikations-Management, Journalismus - Public Relations) Kommunikationswissenschaften ist ein Studiengang, mit dem ebenfalls eine solide Basis für den Beruf geschaffen werden kann. Auch Journalisten und Betriebswirtschaftler bringen gute Voraussetzungen mit. Mit den richtigen Praktika sind Geisteswissenschaftler ebenfalls gerne gesehen.

Ein akademischer Abschluss wird in der Branche vorausgesetzt. Alle PR-Interessierten legen einen guten Grundstein für ihre Karriere, wenn sie nach dem Hochschulabschluss ein Trainee-Programm oder ein Volontariat in einer Agentur oder in einem Unternehmen absolvieren. Wer erst nach dem Studium mit Bewerbungen beginnt, ist zu spät dran.

Gute Kontakte sind wichtig

Public Relation Manager/-innen finden Jobs in PR-Agenturen oder den Kommunikationsabteilungen von Unternehmen. Sie arbeiten bei Verbänden und Vereinen, vertreten Bürgerinitiativen, kulturelle Einrichtungen oder Bildungsträger.

Wer bereits erste Berufserfahrung gesammelt hat, für den ist auch eine Tätigkeit auf selbständiger Basis denkbar. Als freiberuflicher PR-Manager sollte man allerdings auf einen großen Presseverteiler zurückgreifen können. Die Qualität von Pressearbeit steht und fällt mit den Kontakten zu Journalisten und Medien. Sind diese gut gepflegt, wird es ein Leichtes sein, auf ein neues Projekt aufmerksam zu machen.

Auch interessant

Geisteswissenschaften: Karriere als Geisteswissenschaftler

Am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildet? Schwierigkeiten beim Berufseinstieg gibt es für Geisteswissenschaftler häufiger als für Absolventen anderer Fachbereiche. Für "Quereinsteiger" ist Berufserfahrung die Basis bei der Jobsuche. Ist der Einstieg geschafft, ist das Studienfach nebensächlich. Und: Es gibt auch Branchen, in denen Geisteswissenschaftler gerne gesehen sind. Mehr >

Journalismus: Berufsziel Journalist

"Rasender Reporter" oder Auslandskorrespondent. Der Traumjob "Journalist" verspricht einen abwechslungsreichen und interessanten Berufsalltag. Der Zugang zu diesem Beruf ist nicht streng geregelt, "alte Hasen" empfehlen die unterschiedlichsten Varianten. Ein Studium ist aber auf jeden Fall ratsam. Mehr >

Social Media Management: Digitale Unternehmenskommunikation

Social Media hat die Medienlandschaft grundlegend verändert und befindet sich nun in einem Professionalisierungsprozess; Namen für die neuen Berufe existieren bereits. Für eine Teilhabe am Arbeitsmarkt "Soziale Netzwerke" ist Interesse am Medium die wichtigste Voraussetzung. Mehr >