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Den beruflichen (Neu-) Anfang schaffen

Umorientierung kann ein hartes Stück Arbeit sein, denn die Erkenntnis, dass der eigene Job nicht der Richtige ist, ist schmerzhaft. Und damit - die berufliche Sinnkrise zu erkennen - ist es nicht getan. Veränderungen brauchen Mut. Aber wer aus der Frust-Spirale aussteigen will, für den ist die Krise auch immer eine Chance. Ob beruflicher Ein-/oder Umsteiger; der erste Schritt ist immer der schwerste.

Die Rechnung hat es in sich: Wir verbringen den Großteil der Woche mehr Zeit am Arbeitsplatz als daheim. Bei einer 40-Stunden-Woche kommt da in 40 Berufsjahren einiges an Zeit zusammen. Abzüglich des Urlaubs sind das immerhin fast 70.000 Stunden wertvoller Lebenszeit, die mit der beruflichen Tätigkeit verbracht werden.

Wer folgende Fragen mit JA beantwortet, sollte sich überlegen, ob es nicht Zeit für einen Wechsel ist:

  • Wie fühlt es sich an, morgens in die Arbeit zu gehen?
  • Ist bereits am Montag die Vorfreude auf das Wochenende da?
  • Ist Dienst nach Vorschrift das Arbeitsmotto?
  • Sehe ich mein Gehalt als Schmerzensgeld an?
  • Habe ich innerlich bereits gekündigt?

Den eigenen Frust unter die Lupe nehmen

Es gibt sicher keinen Arbeitnehmer, der nicht mal eine schlechte Phase im Job hat. Nicht immer ist der neue Job die Lösung. Manchmal helfen neue Sichtweisen, den alten Job attraktiver zu machen, manchmal ist es die Unzufriedenheit und der Stress im Privatleben, der alles überschatten. Und doch kann es sein, dass kein Weg am Wechsel des Arbeitsplatzes vorbei führt.

Wann ist es Zeit für einen Jobwechsel?

Oft sind auch körperliche Symptome wie Ohnmachtsgefühle, anhaltende Stimmungstiefs, Antriebslosigkeit und Depression ein Indiz dafür, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Wenn die Unzufriedenheit über Monate und sogar Jahre anhält und größer wird, denn passt der Job nicht oder nicht mehr.

Treibt es mich einfach weg oder zieht mich etwas anderes an? (Letzteres ist immer der erfolgreichere Weg).

Den Wechsel systematisch vorbereiten

Gleich zu kündigen, ist nicht ratsam. Denn ein abrupter Ausstieg löst sehr oft Stress aus. Auch freie Zeit, Meditation, andere Länder und Kulturen sind zwar eine gute Abwechslung aus dem bisherigen Trott, führen allein aber nicht zur neuen Klarheit und Zukunftsvision. Vielmehr ist es sinnvoll, sich beraten zu lassen, um zu erkennen, welche Optionen man in einer scheinbar festgefahrenen Situation hat. Das kann ein Profi sein oder eine nahestehende Personen, die für Gespräche über die Verwirklichung eigener Wünsche und Visionen zur Verfügung steht.

Gibt es hilfreiche Literatur für das Finden der eigenen Berufung?

Ja, die gibt es.

Das Bewerbungshandbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger >  
Erfolgreich als Quereinsteiger >
Finde den Job der Dich glücklich macht > 
"Eigentlich wär ich gerne…" >

Ich bin schon fünfzig Jahre alt. Was kann ich tun?

Es gibt viele Menschen, die die Sinnkrise im Alter von Mitte vierzig bis Mitte fünfzig trifft. Ein Wechsel ist hier ebenfalls möglich, auch wenn er wohlüberlebt sein will, da oft Verpflichtungen (z.B. der Unterhalt einer Familie) bestehen oder die Gewöhnung an einen hohen Lebensstil den Neuanfang verkompliziert. Machbar ist es dennoch.
Um sich entsprechende Kenntnisse und Know-how anzueignen, eignet sich zum Beispiel ein Fernstudium oder ein berufsbegleitendes Studium. Aber auch ein Präsenzstudium wäre theoretisch möglich, da es an deutschen Hochschulen für ein Studium keine Altersbeschränkung gibt.

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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