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Buchbesprechung

Beate Westphal:
Eigentlich wär ich gerne...
Campus Verlag
August 2010
ISBN 978-3-593-39096-3
212 Seiten EUR 17,90

"Eigentlich wär ich gerne…"

Höre auf, Dinge zu machen, für die du kein Talent hast. Das ist nicht der einzige Tipp, den Deutschlands erste Jobdetektivin bereit hält. Sie weiß vor allem auch, wo und wie die Ideen für die persönliche Berufung zu sprudeln beginnen. Ist der eigene Traumjob erstmal gefunden, geht es ans Pläneschmieden.

Laut einer Online-Umfrage des Karriereportals Monster gehen 92 Prozent der Deutschen nicht ihrem Traumjob nach. Bei Beate Westphal, der Autorin des Buches "Eigentlich wär ich gerne…", ist es anders. Sie gehört zu den 8 Prozent, bei denen es geklappt hat. Sie ist eine Traumjobdetektivin, die allerdings mit Backschürze nicht gleich zu erkennen ist, da sie quasi "undercover" arbeitet.

Ihr Traumjob sieht folgendermaßen aus: Backen und verkaufen von selbst gemachten Keksen, um damit eine Keksbank zu gründen. Aus der Keksbäckerei ist mittlerweile ein kleiner Laden geworden, in dem es auch einen gemütlichen Seminarraum gibt. Dort kommen Traumjobsuchende zu Berufsfindungsseminaren. Hört sich sehr individuell an und das ist es auch. Denn nur über den sehr individuellen Weg kommt es zur "Erleuchtung", was die eigene Berufung angeht. Das lernt der Leser bereits auf den ersten Seiten.

Wichtig: Antworten auf Detektivfragen finden und dann gute Pläne schmieden

Weder in Kindergarten noch in der Schule wird das selbst bestimmte Lernen unterstützt. So kommen die meisten Leute gar nicht auf die Idee, sich die wichtigen Fragen, die sie auf die richtige Fährte bringen würden, zu stellen. Im Grunde sind diese Fragen nämlich recht einfach:

  • Was haben Sie als Kind gerne gemacht?
  • Was machen Sie heute gerne?
  • Von welcher Zukunft träumen sie?

Damit geht das Brainstorming los. Alles dreht sich um die eigenen Talente, die eigenen Kompetenzen, Interessen und Träume sowie die Vorstellung von der Umgebung und der Zeit, die man aufwenden möchte - und natürlich von dem Geld, das dabei in die Kasse kommen soll.

Wenn es Klick gemacht hat, ist es nur noch eine Frage der Umsetzung. "Nur noch" ist leicht gesagt, aber dafür gibt es am Ende des Buches eine Anleitung zum Pläneschmieden. Zeitmanagement und Planungssysteme sind zudem etwas, was man wirklich für alle Projekte brauchen kann.
 
studieren.de-Wertung

Was Westphal an ihrer Berufung als Traumjobcoach mag: Sie trifft Menschen jedes Alters, die unterschiedlicher nicht sein könnten. – aber alle sind auf ihre eigene Art kreativ, eigen und anders. Nichts freut sie mehr als Menschen, die sich fragen, "Was wäre ich gerne…?" Und nach dem Seminar oder der Lektüre des Buches sagen sie, "Das ist meine Idee".

Das kommt sehr authentisch rüber und deswegen animiert es zum Nachmachen. Mit der richtigen Herangehensweise ist es möglich, die verborgenen Ressourcen freizulegen. Wir können der Autorin beim Lesen quasi über die Schulter blicken, während sie im Cafehaus sitzt und ihre Strategie entwickelt. Uneingeschränkt hilfreich.

, Redaktion
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