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Buchbesprechung

 


Richard Nelson Bolles
Durchstarten zum Traumjob. Das Bewerbungshandbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger
Campus Verlag
Frankfurt am Main
9. Auflage / 2009
EAN 9783593388090
444 Seiten, EUR 24,90

Das Bewerbungshandbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger

Der Klassiker für Jobsucher und Jobumsteiger

Drei Stolpersteine bei der Jobsuche können vermieden werden: Mythen, Selbstzweifel und Energieverschwendung. Der erste Schritt in diese Richtung ist ein neuer Blick auf die Suche nach dem Traumjob.

Frustriert von der Jobsuche? Unzählige Stellenanzeigen durchforstet, Bewerbungen losgeschickt und dennoch nichts als Absagen kassiert? Wenn es dann doch mal klappt, ist es reine Glückssache - das ist die Auffassung von Richard Nelson Bolles, dessen Weltbestseller auch in Deutschland immer öfter über die Ladentheke geht. Das Bewerbungshandbuch liegt mittlerweile in der neunten Auflage vor. Man könnte fast sagen, dass es sich hier um die "Bibel" der Jobsuchenden handelt.

Das Besondere an Bolles Ratgeber? Er schlägt einen Perspektivenwechsel vor. Das herkömmliche System zur Jobsuche ist als vorsintflutlich einzustufen. Seine Alternative: Die kreative Jobsuche. Die zentrale Idee des Buches ist: Es gibt immer Jobs und viele Wege sie zu finden, da die Prinzipien des Jobmarktes überall gleich funktionieren.

Die Nadel im Heuhaufen finden

Wo es schief läuft, zeigt zum Beispiel das Kapitel, in dem dargestellt wird, wie Arbeitgeber nach ihren Mitarbeitern suchen. Wer länger in einem Unternehmen gearbeitet hat, kann die gängige Personalpolitik nachvollziehen und findet sie hier widerspiegelt. Arbeitgeber haben im Grunde mit denselben Problemen zu kämpfen wie der Jobsuchende. Auch für sie ist es nicht leicht den "Richtigen" oder die "Richtige" zu finden. Leider gehen die Unternehmen bei der Suche nach Arbeitgebern genau umgekehrt vor wie die Arbeitnehmer bei der Suche nach ihnen. Das wird anschaulich verdeutlicht. Es handelt sich um getrennte Welten, die Schnittstellen sind klein.

Zu klein, um es auf den Zufall ankommen zu lassen. Wer weiß an welcher Position und in welchem Betätigungsfeld er sich in Zukunft sieht, kann zielgerichtet vorgehen. Was stimmig ist, ist für jeden etwas anderes. Es gibt auch nicht DEN Arbeitgeber. So hatte der Autor einige Zeit lang das Hobby, erfolgreiche Bewerbungen zu sammeln und sie befreundeten Arbeitgebern beim Essen vorzulegen. Die Einschätzungen fielen sehr unterschiedlich aus, obwohl ja wirklich jede der Bewerbungen Erfolg hatte.

Was zählt, sind Ihre Vorstellungen

Fazit der Geschichte: DIE Bewerbung gibt es deshalb auch nicht. Der Autor betont in diesem Zusammenhang auch wieder, dass es keinen Sinn macht, die eigene Bewerbung auf ein bestimmtes Format zurecht zu trimmen, sondern der Ausgangspunkt ist: "Ihre Wünsche. Ihre Vorstellungen. Ihre Pläne." Das ist es, was zählt. "Gehen sie nicht danach, welche Jobs "es gibt". Gehen sie danach, was sie wirklich selbst wollen."

Der Weg der Entscheidung führt von den eigenen Fähigkeiten und Interessen über die gängigen Berufsbilder hin zum richtigen Unternehmen. Zur eigenen Definition ist die Einordnung von übertragbaren Fähigkeiten wichtig. Das sind die Grundbausteine des neuen Berufes. Sie beziehen sich auf Menschen, Daten und Gegenstände.

Studieren.de-Wertung:

Die Angelegenheit Jobsuche aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, kann sehr hilfreich sein, um Spannung aus der Situation zu nehmen. Eine Herausforderung bleibt die Suche nach der beruflichen Erfüllung allemal. Wer Jobsuche als Sport begreift, der dreht den Spieß um: Für das eigene Selbstbewusstsein ist das eine Wohltat.

, Redaktion
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