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Die perfekte Online-Bewerbung

Die Online-Bewerbung ist bei Unternehmen mittlerweile der Standard. In den meisten Stellenzeigen steht, dass Online-Bewerbungen gerne gesehen, wenn nicht sogar erwünscht sind. Bewerbungen, die über das Internet laufen, sind für den Jobsuchenden billiger, da keine Mappe und kein Porto finanziert werden muss - aber nicht zeitsparender; sofern die Bewerbung gut gemacht ist. Worauf geachtet werden muss, erfahrt Ihr hier.

Im Vergleich zur gedruckten Bewerbung gibt es bei der Bewerbung im Netz bislang keine neuen inhaltlichen Standards. Der Aufbau der Online-Bewerbung ist ähnlich und sollte mit derselben Sorgfalt angefertigt werden wie eine traditionelle Bewerbungsmappe.

Aus welchen Elementen setzt sich eine Bewerbung zusammen?

Die wichtigen Punkte sind: Ein Anschreiben, ein Lebenslauf sowie Zeugnisse. Idealerweise werden alle Dokumente als eine Datei abgespeichert und zwar im PDF-Format (Die Zeugnisse müssen eingescannt werden / Qualität so gut wie möglich). Damit es nicht zu Flüchtigkeitsfehlern kommt, sollten die Bewerber Anschreiben und Lebenslauf in aller Ruhe vorformulieren. Das geht am Besten offline.

Wie man seine Bewerbung aufbaut, dafür gibt es viele Bücher mit exemplarischen Beispielen

https://studieren.de/bewerbungsmuster-bachelor-master.0.html
https://studieren.de/bewerbungsmuster-lebenslaeufe.0.html
https://studieren.de/bewerben-auf-englisch.0.html
https://studieren.de/bewerben-praktikum.0.html

Was ist die Motivation für die Bewerbung?

Egal, ob auf Papier, per Mail oder in einem Online-Formular, in jeder guten Bewerbung sollte der Jobsuchende seine Motivation erläutern, um den Arbeitgeber neugierig zu machen. Der richtige Platz hierfür ist das Anschreiben.

Am besten beantwortet man sich selbst Fragen wie

  • Warum möchte ich diese Ausbildung/ diesen Job oder dieses Praktikum machen?
  • Wie bin ich auf das Unternehmen gekommen?
  • Welchen Bezug habe ich vielleicht zur Firma, zur Branche, zu den Dienstleistungen/ Produkten?
  • Welche Qualifikationen bringe ich mit?
  • Warum suche ich diese Herausforderung?

Wichtig:

  • Das Anschreiben kommt direkt in die E-Mail. Günstig ist es zudem, auch das Anschreiben zusätzlich als PDF-Dokument beizufügen, so hat der Personaler die Möglichkeit, alle Unterlagen ordentlich formatiert auszudrucken.
  • Lebenslauf und Zeugnisse in maximal 2 Anhängen – besser eine Datei, und die Anhänge auf jeden Fall aussagekräftig benennen.

So gehst du mit Online- Bewerbungstools um.

Auf Karriere-Seiten von Unternehmen gibt es auch spezielle Online-Bewerbungstools. Dort werden Kontaktdaten, Ausbildungs- und Jobstationen sowie weitere Qualifikationen direkt abgefragt. Neben diesen relativ schnell und einfach auszufüllenden Datenfeldern, enthalten die Formulare aber auch Freitextfelder, welche nach der Motivation fragen. Auch Auslandsaufenthalte, Weiterbildungen, und verantwortungsvolle Sonderprojekte können hier richtig platziert werden.

Dabei ist es wichtig, alle Felder vollständig auszufüllen, denn nicht selten sortiert das Bewerberprogramm einen Kandidaten sofort aus, wenn nur eine Angabe fehlt. Meist lässt sich am Ende eine Vorschau erstellen. Diese sollte man ausdrucken und noch einmal gegenlesen, bevor man seine Daten abschickt. Und am besten sämtliche Einträge aufbewahren, um für ein  Vorstellungsgespräch gewappnet zu sein.

Hier muss man aufpassen

  • Keine Experimente beim Format: zum Beispiel keine aufwändige Powerpoint-Präsentationen - PDF ist wunderbar
  • Moderate Datengrößen: Nicht das Postfach des Personalers überfordern, das macht keinen guten Eindruck. Die Größe muss überschaubar sein, keine Mega-Datenanhänge
  • Höflich bleiben: Auch Hinweise wie "Dringend!" oder "Eilt!" machen die Bearbeitung nicht schneller.
  • Ordentlicher Betreff: Nur „Bewerbung“ reicht oft nicht.  Das Allerwichtigste bei der elektronischen Bewerbung ist die Betreffzeile. Schließlich soll die Nachricht nicht in der täglichen Mail-Flut untergehen, sondern umgehend gelesen werden.
  • Seriöse  Email: Und gerade für Online-Bewerbungen sollte man sich eine seriöse virtuelle Anschrift zulegen. Mails mit Absendern wie schnapsdrossel(@)xyz.de landen bei den meisten Personalchefs im Papierkorb.

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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