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Master of Engineering >

Bachelor of Engineering

Inhalt und Ziel des Studienganges

Der interdisziplinäre Studiengang verbindet die erfolgreiche Ausbildungstätigkeit der Fachbereiche SciTec und Grundlagenwissenschaften und folgt damit den Forderungen der feinmechanisch-optischen Industrie in einer für Deutschland bisher ein aligen Form. Ausbildungsschwerpunkte sind, neben der für alle technischen Studiengänge üblichen Grundlagenausbildung, die Gebiete der Lasertechnik, Optik, Optiktechnologien und Optoelektronik. Dieser in Deutschland erstmals durchgeführte Studiengang nimmt deshalb starken Bezug auf das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Schwerpunktprogramm „Optische Technologien“ und reagiert auf den akuten Fachkräftemangel in dieser Branche. Diesen innovativen Technologien kommt im 21. Jahrhundert eine Schlüsselfunktion zu, wobei auch viele Bereiche – Gesundheit, Umwelt, Verkehr, Kommunikation etc. – durch optische Anwendungen immer stärker durchdrungen werden. Die Voraussetzungen für diese auf die optische Industrie zugeschnittene Ausbildungsform sind im „Optical Valley“ – dem traditionsreichen Optikstandort Jena – außerordentlich günstig. Durch die starke Einbindung der ortsansässigen Industrie in den Studiengang wird eine praxisnahe und auf fachlich hohem Niveau basierende Ausbildung sichergestellt.

Der stark international orientierte Studiengang bildet in einem sechssemestrigen Hochschulstudium Fachkräfte mit dem international anerkannten Bachelorabschluss („Bachelor of Engineering“) in dieser Branche aus. Das Studium an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena kann konsekutiv zum „Master of Engineering“ in Laser- und Optotechnologien fortgesetzt werden.

Aufgaben und Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete von Absolventen des Studienganges Laser- und Optotechnologien sind u.a. die Optikindustrie, Lasertechnik, Laserentwicklung und -anwendung, Informations- und Kommunikationstechnik, Optoelektronik, Elektronik, Computertechnik, Medizin- und Umwelttechnik, Biotechnologie und mit der Optik verbundene Bereiche. Durch die internationale Anerkennung des Bachelorabschlusses bestehen sehr gute Chancen als Absolvent den beruflichen Weg nicht nur in Deutschland sondern auch im Ausland zu starten.

Studienablauf

Die Immatrikulationen erfolgen zum jeweiligen Wintersemester (Oktober). Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Die ersten drei Semester dienen der Festigung, Vertiefung und Erweiterung von Kenntnissen der Mathematik, Physik und Sprachen. In den technischen Grundlagenfächern werden erste Erfahrungen gesammelt. Die fachspezifische Ausbildung erfolgt in den Fachsemestern 4 bis 6. Eine praxisnahe Ausbildung wird u.a. durch eine Vielzahl von Praktika und einem 8-wöchigem Industriepraktikum sichergestellt. Das Studium schließt im 6. Semester mit der Bachelorarbeit ab. Die Bachelorarbeit kann in der Industrie, an Hochschulen sowie an Forschungseinrichtungen in Deutschland oder im Ausland erfolgen. Wahlweise kann nach dem 3. Semester ein zusätzliches Auslandjahr mit Unterstützung der Hochschule und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) durchgeführt werden.

Durch den Qualifizierungsverbund von Hochschule, Wirtschaft und Forschung, unterstützt durch das Thüringer Kompetenznetzwerk „Opto- Net e.V.“, kann ein hoher wissenschaftlicher und zugleich praxisnaher Anspruch an die Bachelorarbeiten garantiert werden. Praktische Erfahrungen können in den Praktika gesammelt werden, die parallel zu vielen Vorlesungen angeboten werden. Die Projekte im 3. und 5. Semester vertiefen einerseits die fachspezifischen Grundlagen, andererseits soll ein fächerübergreifender Arbeitsstil trainiert werden. Außerdem können wahlweise die erworbenen theoretischen Kenntnisse in zwei freiwilligen Praktika mit Unterstützung der im Studiengang beteiligten Dozenten in der Praxis angewandt werden.

Berufliche Perspektiven

Allein im Freistaat Thüringen geht das Netzwerk OptoNet nach einer aktuellen Studie von 1.950 neu zu besetzenden Stellen im Bereich der optischen Technologien bis Ende 2017 aus. Forschung und Entwicklung spielen dabei eine herausragende Rolle.

Optische Technologien werden beispielsweise in Hochtechnologiebereichen wie der Laser- und Labortechnik, der Präzisionstechnik, der Augenoptik, der Medizintechnik, der Informations- und Kommunikationstechnik, der Messtechnik und Sensorik, der Sicherheitstechnik sowie in der gesamten Bandbreite der Phototechnologien benötigt. Produkte dieser Industriezweige finden sich in nahezu allen Bereichen des Lebens wieder und werden die industrielle Zukunft in Deutscland in den nächsten Jahren nachhaltig verändern.

Das größte Problem der Branche besteht derzeit im akuten Fachkräftemangel. Absolventen der zurückliegenden Jahre starteten in den verschiedenen Bereichen der optischen Technologien in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen mit Erfolg in ihr Berufsleben.

Auch in Zukunft werden bei einem erfolgreichen Studienabschluss die Voraussetzungen für einen interessanten und gut honorierten Arbeitsplatz für Absolventen, insbesondere des Studienganges Laserund Optotechnologien, außerordentlich günstig sein.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassungsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang „Laser und Optotechnologien“ ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife. Bewerber ohne studiengangnahe Berufsausbildung müssen ein 12-wöchiges Vorpraktikum absolvieren, das auch während des Grundstudiums abgeleistet werden kann.

Bewerbungsende: 15.08.

Studienabschluss

Nach erfolgreichem Studienabschluss verleiht die EHA Jena den international anerkannten akademischen Grad „Bachelor of Engineering“. (B. Eng.)

Kontakt

Dekanat

Frau Yvonne Guddei (M.Eng.)/Frau Birgit Busch
Tel.: 03641/205 400
Fax: 03641/205 401
E-Mail: scitec@no-spameah-jena.de

Studiengangsleitder/ Studienfachberater

Prof. Dr. Burkhard Fleck
Tel: 03641/205 354
E-Mail: Burkhard.Fleck@no-spameah-jena.de

Flyer zum Studiengang (PDF) (Deutsch) >

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >


Master of Engineering

Inhalt und Ziel des Studienganges

Der Masterstudiengang „Laser- und Optotechnologien“ ist ein vom Fachbereich SciTec (Präzision – Optik – Materialien – Umwelt) gestaltetes Aufbaustudium. Bei Erfüllung entsprechender Zugangsvoraussetzungen kann hier in der Regelstudienzeit von vier Semestern der international anerkannte „Master of Engineering“ erlangt werden, der u. a. auch die Promotionsmöglichkeit an einer Universität eröffnet. Zur Erzielung einer topaktuellen Ausbildung werden erhebliche Ausbildungsanteile von Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Branche mitgetragen. Der Studiengang nimmt starken Bezug auf das bundesweit initiierte Schwerpunktprogramm „Optische Technologien“.

Er reagiert auf den akuten Fachkräftemangel in dieser Branche und folgt damit den Forderungen der feinmechanisch-optischen Industrie. Das umgesetzte Ausbildungskonzept erhielt in einer bundesweiten Ausschreibung den Förderstatus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Thüringer Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Für den Masterstudiengang „Laser- und Optotechnologien“ sind am Optikstandort Jena sehr gute Voraussetzungen gegeben. Beispielsweise vereinigt das in Thüringen gegründete Kompetenznetz „OptoNet“ eine Vielzahl von in Jena und der Region ansässigen Partnern aus Industrie und Forschung, die aktiv den bewährten Studiengang unterstützen. Einerseits ermöglicht die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen eine stärkere wissenschaftsorientierte Ausbildung, andererseits kann durch die Einbeziehung von Unternehmen der Region eine Ausbildung mit auf die Wirtschaft abgestimmten Ausbildungsinhalten erfolgen. Damit wird eine flexible, entsprechend den aktuellen Anforderungen zugeschnittene Profilierung erreicht. Ausbildungsschwerpunkte sind die Gebiete der Lasertechnik, Optik, Optiktechnologie, Optikentwicklung und Optoelektronik.

Zusätzlich kann ein spezifisches Berufsbild (Laserstrahlfachkraft bzw. Optikkonstrukteur) erworben werden und bspw. das international anerkannte Zertifikat „Laserstrahlfachkraft“ verliehen werden.

Für diesen konsekutiven Masterstudiengang werden keine Studiengebühren erhoben. Dies gilt auch für die Berufsfeldspezialisierung.

Aufgaben und Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete der Absolventen des Masterstudienganges „Laser- und Optotechnologien“ sind u. a. die Optikindustrie, Lasertechnik, Laserentwicklung und -anwendung, Informations- und Kommunikationstechnik, Optoelektronik, Elektronik, Computertechnik, Medizin- und Umwelttechnik, Biotechnologie und mit der Optik verbundene Bereiche. Der Masterabschluss befähigt insbesondere zum Einsatz in Bereichen der Forschung und Entwicklung von Unternehmen, Forschungsinstituten sowie Hochschulen. Er stelltferner eine sehr gute Grundlage für die weitere Qualifizierung im Rahmen von Promotionsarbeiten dar.

Durch die internationale Anerkennung des Masterabschlusses bestehen zudem sehr gute Chancen für eine Karriere im Ausland.

Studienablauf

Immatrikulationen erfolgen zum jeweiligen Wintersemester (Bachelorabsolventen und Diplomingenieure ohne Optik- und Lasertechnikkenntnissen) bzw. Sommersemester (Diplomingenieure mit Optik- und Lasertechnikkenntnissen). Aus fünf angebotenen Modulkomplexen (Lasertechnik, Optiktechnologie, Optikentwicklung, Optische Gräteentwicklung und Optoelektronik) sind zwei Modulkomplexe auszuwählen. Die gewählten Modulkomplexe werden in den folgenden Semestern weiter vertieft. Wichtige übergreifende Studieninhalte, wie Patentrecht, Unternehmensführung, Unternehmensgründung, Marketing, Technisches Englisch, Numerische Mathematik und Qualitätsmanagement, sind Bestandteile der Pflichtkomplexe und prägen die Führungskompetenzen aus.

Eine praxisnahe Ausbildung wird u.a. durch ein insgesamt acht Wochen währendes Forschungspraktikum im Studienverlauf sichergestellt. Das Studium schließt nach drei Semestern bzw. vier Semestern mit der Masterarbeit ab. Da durch die Verwendung des Europäischen Kreditpunkte-Systems (ECTS) eine weltweite Vergleichbarkeit des Studiums gegeben ist, können sowohl die Masterarbeit als auch die Forschungspraktika in Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Branche bevorzugt im Ausland, aber natürlich auch in Deutschland, erfolgen. Auf der Homepage www.optonet-jena.de stellen sich Firmen, Hochschulen und Institute vor, die sich im Thüringer Kompetenznetzwerk „OptoNet“ zusammengeschlossen haben.

Berufliche Perspektiven

Die demografische Entwicklung in den letzten Jahren hat zu einem deutlichen Absolventenrückgang geführt. Der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e. V. (SPECTARIS) erklärt und prognostiziert: „Die deutsche feinmechanische und optische Industrie umfasst Hochtechnologiebereiche wie etwa die Laser- und Labortechnik, die gesamte Bandbreite der Phototechnologien, die Augenoptik oder die Medizintechnik. Ihre Produkte finden sich in nahezu allen Bereichen des Lebens wieder und werden die industrielle Zukunft in Deutschland in den nächsten Jahren nachhaltig verändern. Das größte Problem der Branche ist derzeit der akute Fachkräftemangel. Insgesamt fehlen gegenwärtig alleine den Optischen Technologien der Branche, wenn man alle Einsatzgebiete einschließt, über 10.000 qualifizierte Mitarbeiter. Der Verband fordert in diesem Zusammenhang primär eine Verbesserung der fachspezifischen Aus- und Weiterbildungswege.“ Somit ist die Voraussetzung für einen interessanten und gut onorierten Arbeitsplatz für Absolventen, insbesondere des Studienganges „Laser- und Optotechnologien“, außerordentlich günstig.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Bachelor- oder Diplomabschluss (Universität, Fachhochschule) auf technischem oder naturwissenschaftlichem Fachgebiet
  • Bestandenes Eignungsfeststellungsverfahren

Bewerbungsende: 15.08.

Studienabschluss

Nach erfolgreichem Studienabschluss verleiht die Hochschule Jena den international anerkannten akademischen Grad „Master of Engineering“ (M. Eng.).

Kontakt

Dekan

Prof. Dr. Burkhard Fleck

Dekanat

Frau Yvonne Guddei (M.Eng.)/Frau Birgit Busch
Tel.: 03641/205 400
Fax: 03641/205 401
E-Mail: scitec@no-spameah-jena.de

Studiengangsleitder/ Studienfachberater

Prof. Dr. Burkhard Fleck
Tel: 03641/205 350, Fax: 205 351
E-Mail: Burkhard.Fleck@no-spameah-jena.de

Flyer zum Studiengang (PDF) (Deutsch) >

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >


Studieren an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena), wurde im Jahr 1991, als eine der ersten Bildungseinrichtungen ihrer Art, in den neuen Bundesländern gegründet. Die Hochschule befindet sich in Jena im Bundesland Thüringen, dem „grünen Herzen“ Deutschlands und verzeichnet heute bereits mehr als 4.700 Studierende.

Die Ausbildung an der Hochschule ruht auf drei Ausbildungssäulen: den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und den Sozialwissenschaften. Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena bietet in neun Fachbereichen, 21 Bachelorstudiengänge, 14 Masterstudiengänge, 5 Weiterbildungs-Studiengänge, 2 Fernstudiengänge und 3 duale Studiengänge an.

Das Profil der jungen Hochschule ist zunehmend von einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche gekennzeichnet, um Synergien optimal nutzen zu können. Auch die Lehre und Forschung werden aus diesem Grunde enger miteinander verknüpft. Die Vernetzung mit regionaler und überregionaler Wirtschaft und Wissenschaft, dem „Cluster Jena“ sowie der hohe Stellenwert von Forschung und Entwicklung, machen das Besondere der Ernst-Abbe-Hochschule Jena aus.

 

 

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