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Inhalt und Ziel des Studienganges

Die Physikalische Technik stellt eine Verbindung zwischen der Physik und den Ingenieurwissenschaften dar. Sie hat die Aufgabe, Erkenntnisse der physikalischen Forschung in nutzbringende Verfahren und Produkte umzusetzen und ist damit eine der wichtigsten Quellen der technischen Innovation. Zu den Arbeitsfeldern der Physikingenieure zählen insbesondere die Fachgebiete: Mikrotechnologien, Dünnschichttechnik, Optik und Lasertechnik, Sensortechnik, Mess- und Analysentechnik. Diese technischwissenschaftlichen Bereiche werden heute allgemein als Schlüsseltechnologien für die zukünftige technische und wirtschaftliche Entwicklung angesehen. Die Physikalische Technik existiert in Deutschland als eigenständiger Studiengang seit 50 Jahren und hat sich seither zu einer allgemein anerkannten Ausrichtung der Ingenieurausbildung etabliert. An über 25 Hochschulen studieren ca. 4000 angehende Physikingenieure. Diese Zahl reicht jedoch nicht aus, um den zukünftigen Bedarf der Industrie und Forschungseinrichtungen zu decken.

Bei entsprechender Eignung kann das Studium konsekutiv im Masterstudiengang Scientific Instrumentation an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena fortgesetzt werden. Das Masterstudium dient der Vertiefung der Kenntnisse und ermöglicht eine anschließende Promotion.

Aufgaben und Einsatzgebiete

Der Studiengang Physikalische Technik bereitet auf den Beruf des Physikingenieurs in der Industrie, in Forschungsinstituten oder Ingenieurbüros vor. Typische Einsatzgebiete in der Industrie sind die Bereiche Forschung und Entwicklung oder die Überwachung hochtechnologischer Prozesse aber auch Aufgaben in der Qualitätskontrolle, im technischen Marketing oder Vertrieb.

Studienablauf

Der Studiengang ist darauf ausgelegt, sowohl die fachlichen als auch die fachübergreifenden Qualifikationen zu vermitteln, die für eine erfolgreiche Berufsausübung benötigt werden. Dieses schließt neben natur- und ingenieurwissenschaftlichen Inhalten auch sogenannte Schlüsselqualifikationen mit ein. Die Innovationsgeschwindigkeit im Hochtechnologiebereich stellt ständig neue Anforderungen an die Forscher und Entwickler. Die Physikingenieure müssen daher über solide Kenntnisse in den physikalischen Grundlagen und mathematische Methoden verfügen, um sich während des Berufslebens immer wieder in neue technisch-wissenschaftliche Arbeitsgebiete einarbeiten zu können.Entsprechend dem interdisziplinären Charakter der Physikalischen Technik setzt sich das Fächerspektrum des Studienplans zu großen Teilen aus physikalischen und ingenieurwissenschaftlichen Inhalten zusammen. Die Mathematik ist ein unverzichtbares Handwerkszeug für Ingenieurwissenschaften und Physik. Sie ist daher ein wichtiger Bestandteil der ersten Studiensemester. In den Fächern Physikalische Technologien, Mikrotechniken, Mikrosystemtechnik und Lasertechnik werden aktuelle physikalisch-technische Methoden und Verfahren vermittelt, die im Hochtechnologiebereich eine entscheidende Rolle spielen. Das letzte Studiensemester beinhaltet eine integrierte Praxisphase, in der unter Anleitung eine ingenieurtechnische Aufgabe aus der Berufspraxis bearbeitet wird. Im Anschluss an die Praxisphase wird die Bachelorarbeit angefertigt. Bachelorarbeit und Praxisphase werden in der Regel in Forschungslaboren oder Entwicklungsabteilungen der Industrie durchgeführt. Sie werden durch die entsprechende Institution und die Hochschule wissenschaftlich betreut.

Berufliche Perspektiven

Abgesehen von zeitweiligen konjunkturbedingten Schwankungen übersteigt heute der Bedarf an qualifizierten Ingenieuren das Angebot an Hochschulabsolventen. Prognosen der Industrieverbände sehen einen gravierenden Mangel an Ingenieuren voraus. Die Berufsaussichten für Absolventen werden daher auch langfristig äußerst positiv eingeschätzt. Dies gilt insbesondere für Studiengänge, die eine praxisnahe Ausbildung bieten und gezielt auf die berufsspezifischen Qualifikationsanforderungen ausgerichtet sind.

Nach einem Bachelorabschluss besteht die Möglichkeit eines weiterführenden Masterstudiengangs. Sinnvolle Vertiefungsstudiengänge bieten sich im In- und Ausland an zahlreichen Hochschulen. Der Fachbereich SciTec bietet hierfür den konsekutiven Masterstudiengang "Scientific Instrumentation" an.

Zulassungsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung für den Studiengang ist das Abitur oder die Fachhochschulreife.

Bewerbungsende: 15.08.

Studienabschluss

Nach erfolgreichem Studienabschluss verleiht die EHA Jena den international anerkannten akademischen Grad „Bachelor of Science“. (B. Sc.)

Flyer zum Studiengang (PDF) (Deutsch) >

Kontakt

Dekan

Prof. Dr. Burkhard Fleck

Dekanat

Frau Yvonne Guddei (M.Eng.)/Frau Birgit Busch
Tel.: 03641/205 400
Fax: 03641/205 401
E-Mail: scitec@no-spameah-jena.de

Studiengangsleiter/Studienfachberater

Prof. Dr. Michael Rüb
Tel.: 03641/205 350
E-Mail: PhysikalischeTechnik@no-spameah-jena.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule
Zur Webseite >


Studieren an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena), wurde im Jahr 1991, als eine der ersten Bildungseinrichtungen ihrer Art, in den neuen Bundesländern gegründet. Die Hochschule befindet sich in Jena im Bundesland Thüringen, dem „grünen Herzen“ Deutschlands und verzeichnet heute bereits mehr als 4.700 Studierende.

Die Ausbildung an der Hochschule ruht auf drei Ausbildungssäulen: den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und den Sozialwissenschaften. Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena bietet in neun Fachbereichen, 21 Bachelorstudiengänge, 14 Masterstudiengänge, 5 Weiterbildungs-Studiengänge, 2 Fernstudiengänge und 3 duale Studiengänge an.

Das Profil der jungen Hochschule ist zunehmend von einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche gekennzeichnet, um Synergien optimal nutzen zu können. Auch die Lehre und Forschung werden aus diesem Grunde enger miteinander verknüpft. Die Vernetzung mit regionaler und überregionaler Wirtschaft und Wissenschaft, dem „Cluster Jena“ sowie der hohe Stellenwert von Forschung und Entwicklung, machen das Besondere der Ernst-Abbe-Hochschule Jena aus.

 

 

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