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Tourismusmanagement: Damit der Urlaub bestmöglich in Erinnerung bleibt

Die Tourismuswirtschaft eines jeden Landes setzt auf Beförderung, Unterkunft und Verköstigung. Das große Fernweh wird in dieser Branche weniger gestillt, es geht eher darum auf die Bedürfnisse der Touristen vor Ort einzugehen. Ein paar Ausnahmen gibt es aber doch.

"Lust auf Reisen", "Interesse für andere Kulturen" "viel im Ausland unterwegs sein" steht ganz oben auf der Liste, wenn es um Neigungen bei der Berufswahl geht. Schnell fällt die Wahl dann auf einen Studiengang im Bereich Tourismus. Theoretisch könnten die persönlichen Vorlieben in diesem Bereich leicht abgedeckt werden.

In der Praxis spielt sich die Berufstätigkeit dann aber meistens in Deutschland am Schreibtisch ab, vor allem wenn es sich beim zukünftigen Arbeitgeber um einen der großen Reiseveranstalter oder Touristikkonzerne (TUI, Thomas Cook) handelt. Weitere Jobs sind in der inländischen Tourismuswirtschaft an Flughäfen, bei Bus und Bahn, im Hotelgewerbe, bei Messen und Tagungsstätten sowie den Fremdenverkehrsgesellschaften (Touristinformationen, Kurverwaltungen) zu finden.

Das sind die Jobs für Weltenbummler >

Arbeiten im Tourismus mit Studium

Im Ausbildungsbereich, der im Tourismus immer noch der klassische Berufseinstieg ist, werden Luftverkehrs- und Reiseverkehrskaufleute, Hotel- und Restaurantfachleute und Köche gesucht. Betätigungsfelder, die einen akademischen Hintergrund voraussetzen, werden von den Reiseveranstaltern gerne mit Absolventen eines tourismuswirtschaftlichen Studiengangs besetzt. Diese Schnittstellen-Studiengänge sind genau auf die Branche zugeschnitten. Benötigt werden Spezialisten aus den Bereichen Marketing, Controlling oder Human Resources. Da funktionieren die Touristikkonzerne genau wie andere Unternehmen.

Produktmanager bei einem Touristikkonzern denken sich neue Reisen aus, finden Hotels und Partner vor Ort, mit denen zusammengearbeitet wird, und überprüfen, ob die Qualitätsstandards des eigenen Unternehmens eingehalten werden. Hin und wieder fällt dann auch ein Besuch im Urlaubsland an, aber wie gesagt, das ist eher selten der Fall.

Auch Geisteswissenschaftler können ihre Nische finden

Wer wirklich vor Ort zum Einsatz kommen will, der ist mit dem Beruf des Reiseleiters besser bedient. In diesem Segment haben auch Geisteswissenschaftler eine gute Chance unterzukommen. Ethnologen, Kunsthistorikern und Archäologen fällt es leicht, die Highlights im Urlaubsland einer Reisegruppe nahezubringen. Während ihres Studiums haben sie ausreichend Wissen angesammelt.

Die inhaltliche Präsentation des Reiselandes in Form von Reiseliteratur ist ebenfalls eine Sparte des akademischen Arbeitsmarktes. Arbeitgeber sind bei Verlagen zu finden, die sich auf Reiseführer spezialisiert haben.

Weltweit gesehen ist die Tourismusbranche ein großer Wachstumsmarkt. In keiner anderen Wirtschaftsbranche stehen mehr Arbeitsplätze zur Verfügung als im Tourismus.Auch 2016 war für den Tourismus wieder ein Jahr der Rekorde: Nie war Deutschland als Reiseziel beliebter, nie zählten deutsche Flughäfen mehr Passagiere, nie wurde international mehr gereist.

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