Schon jetzt sind neue Werkstoffe mit nahezu frei wählbaren Eigenschaften und Eigenschaftskombinationen herstellbar.
Neue Werkstoffe und Materialien sorgen dafür, dass Produkte der Zukunft leichter, nachhaltiger, schneller, sicherer, multifunktionaler und intelligenter werden. Ob winzige Nanomaterialien für die Chip-Industrie oder Biomaterialien für den Einsatz in der Medizin, der Einsatz von Werkstoffen ist grenzenlos. Studiere Werkstoffwissenschaft an der TU Dresden - bei uns genießt du eine Spitzenausbildung mit Zukunftsperspektive. Nicht umsonst ist Sachsen bekannt als Ingenieurschmiede. Etwa 35 % der Studierenden sind in ingenieurwissenschaftlichen Fächern eingeschrieben. Gleichzeitig gilt Dresden als eine der lebenswertesten Städte Deutschlands. Günstige Mieten, zahlreiche Studentenclubs, ein vielfältiges kulturelles Angebot und die umliegende Natur der Sächsischen Schweiz. Viele gute Gründe für ein Studium an der TU Dresden!
Kurzinfo
Werkstoffwissenschaft im Diplomstudium
Abschluss: Diplom
Regelstudienzeit: 10 Semester
Studienform: Direktstudium
Studientyp: grundständig
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Werkstoffwissenschaft im Bachelorstudium
Abschluss: Bachelor
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienform: Direktstudium
Studientyp: grundständig
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Grundstudium (1.-4. Semester)
In den ersten vier Semestern werden vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche, aber auch allgemeine Grundlagen der Werkstoffwissenschaft
behandelt. Pflichtmodule haben u. a. die Grundlagen der Werkstoffwissenschaft, Mathematik, Physik, Chemie, Mechanik und der Konstruktionslehre zum Inhalt. Module zur allgemeinen und fachübergreifenden Qualifikation, wie eine Sprachausbildung, betriebswirtschaftliche Grundlagen und eine Auswahl aus den Bereichen Wirtschaft, Recht, Soziales und Umwelt runden das Studienangebot ab.
Hauptstudium (5.-6.Semester)
Im zweiten Teil des Studiums wird die Grundlagenausbildung ausgeweitet und mit der anwendungsorientierten Wissensvermittlung verknüpft. Das jeweilige Pflichtprogramm im 5. Semester wird auf wahlobligatorischer Grundlage durch Module aus Wahlpflichtbereichen ergänzt. Das 6. Semester ist für die Durchführung der Bachelorarbeit reserviert.
Die Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden hält am klassischen Ingenieurabschluss fest, hat aber alle Studiengänge an die Bologna-Kriterien zur internationalen Vergleichbarkeit angepasst.
Der deutsche Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) ist ein weltweit anerkannter Titel und Qualitätsbegriff, in der Wirtschaft bekannt und besonders im technischen Bereich etabliert.
Das verkürzte Bachelor Studium ermöglicht den Studierenden zwar einen früheren Eintritt ins Berufsleben, kann aber aufgrund seiner Kürze nicht den fachlichen Umfang eines Diplomstudiums bieten. Das weiß gerade die Industrie. Ein Diplomstudent kann sich vier Semester in seiner gewählten Studienrichtung weiterbilden und tiefgehendes Wissen aneignen. Zusätzlich dazu verknüpft das Diplomstudium Theorie und Praxis und hat im 7. Fachsemester ein Fachpraktikum verankert.
Beim Bachelorstudium erhält der Studierende bereits nach drei absolvierten Jahren einen offiziellen, berufsqualifizierenden Universitätsabschluss. Aber erst der Masterabschluss ist wirklich mit einem Diplom vergleichbar. Zu beachten ist, dass es an der TU Dresden keinen Masterstudiengang gibt. Der Bachelor bietet sich daher vor allem für Studierende an, die nach dem Abschluss an eine andere Hochschule im In- und Ausland wechseln wollen.
Ein Diplomstudium dauert in der Regelstudienzeit mindestens fünf Jahre. Nach den ersten vier Semestern bestätigt ein Zwischenzeugnis den erfolgreichen Abschluss des Grundstudiums. Erst nach zehn Semestern im Diplomstudium erreicht man den berufsqualifizierenden Universitätsabschluss. Die Vergleichbarkeit von Diplom- und Masterabschluss wird jedem Absolventen mit dem „Diploma Supplement“ bestätigt.
Berufliche Aufgaben von Absolventen des Studiengangs Werkstoffwissenschaft der TU Dresden reichen von Tätigkeiten in Forschungsinstituten über den Industrieeinsatz bis hin zur Anwendungsberatung und zur eigenen Unternehmensgründung. Sie finden Anstellungen in den Bereichen
- Bautechnik
- Chemietechnik
- Energietechnik
- Fertigungstechnik
- Informationstechnik
- Luft- und Raumfahrt
- Medizintechnik
- Umwelttechnik
- Verkehrstechnik
- Werkstoffherstellung und -verarbeitung
Zu den wesentlichen Aufgabenfeldern von Werkstoffingenieuren zählen die Werkstoffprüfung, Werkstoffentwicklung, Fertigungstechnik, Werkstoffberatung, Werkstoffrecycling und Schadensanalyse. Damit wird der Einsatz für die künftigen Absolventen nicht nur in den traditionellen Unternehmen des Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbaus, sondern gleichermaßen in der Elektrotechnik sowie Mikro- und Nanotechnologie möglich. Absolventen, die sich besonders auf Tätigkeiten in der Forschung vorbereiten wollen, können bei entsprechender Eignung nach Abschluss des Diplomstudiums promovieren und den Doktorgrad erwerben.
Studienvoraussetzungen
Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung. Der Abschluß einer beruflichen Aufstiegsfortbildung, z. B. Meisterabschluß, berechtigt nach einem Beratungsgespräch zum Studium. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auf den zentralen Seiten der TU Dresden zum Thema Studienvoraussetzungen. Sprachniveau Deutsch für ausländische Studienbewerber: TestDaF (TDN 4x4) oder DSH 2.
Zulassungsbeschränkung: zulassungsfrei
Nächster Studienbeginn: Wintersemester
Informationen zur Online-Bewerbung gibt es hier.




















