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Kosten-Nutzen-Denken lernen und anwenden

Medienwirtschaft: Die Schnittstelle von BWL und Medien

Welche Formate sind finanzierbar? Der Medien-Kaufmann kann diese Frage beantworten und übernimmt als Experte für die Planung von neuen und zeitgemäßen Produkten eine Schlüsselposition in modernen Medienunternehmen.

Über seinen Bekanntheitsgrad muss sich dieser Studiengang nicht beklagen. Laut unserer Suchmaschine gehören Medienwirtschaft und Medienmanagement zu den am häufigsten abgefragten Begriffen.

"Dieses Mal hat es leider noch nicht geklappt." Fabian H. (25) bewirbt sich bald ein zweites Mal auf die begehrten Studienplätze. Dieses Jahr ist er noch am Numerus Clausus gescheitert, der an staatlichen Hochschulen sehr hoch liegt. Durch die Anrechnung der Wartesemester dürfte er nächstes Jahr mit von der Partie sein. Nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton ist er auf der Suche nach einem Studium, bei dem er sich zu seinen technischen und künstlerischen Fertigkeiten, auch kaufmännisches Know-how aneignen kann. "Ich könnte mir später einmal gut vorstellen, im Personalmanagement einer Medienproduktion zu arbeiten. Man hat da einen ganz anderen Stellenwert, wenn man selbst vom Fach ist", so der Münchner über seine Zukunftsvorstellungen.

Betriebswirtschaft - Technik - Design

Wer zu den Glücklichen gehört, die einen Platz ergattern konnten, auf den kommt ein vielfältiges Studium zu. Im viersemestrigen Grundstudium erwerben die Studierenden theoretische Grundlagen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Informationstechnik, Audio-Videotechnik und Kommunikationsdesign.

Da der Medienwirt vor allem für den Einsatz der Budgetmittel einer Medienproduktion verantwortlich ist, liegt sein betriebswirtschaftlicher Schwerpunkt in den Bereichen Finanz- und Kostenmanagement, Unternehmensführung und Medienmarketing. Im Studium soll er sich ein Kosten-Nutzen-Denken erlernen, das die multimediale Verwertbarkeit von Formaten immer mit einbezieht. Durch sein technisches und künstlerisches Wissen ist er soweit in die Materie eingearbeitet, dass er Veränderungen und neue Bedürfnisse auf dem Markt beurteilen kann. Er beobachtet, analysiert und setzt die Ergebnisse entsprechend um.

Berufsperspektive

Das Mediensystem hatte in den letzten Jahren unter einer Konjunkturflaute zu leiden, wodurch wirtschaftliche Komponenten immer mehr in den Vordergrund getreten sind. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Publikums zwingt die Medienunternehmen, ihre Effizienz durch innovative Produkte ständig unter Beweis stellen zu müssen.

Je nach Schwerpunktlegung innerhalb des Studiums offenbaren sich für Absolventen eines Medienmanagement / Medienwirtschaft / Medienökonomie / Media Management Studiums Arbeitsfelder bei Rundfunk- und TV-Anstalten, Print- und Musikverlage, Werbe- und Marketingagenturen, Kommunikations- und Marketingabteilungen in Unternehmen, Videostudios, Filmproduktionsunternehmen, Online-/ Internetfirmen und Unternehmensberatungen.

Wo kann man Medienwirtschaft studieren? >

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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