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Digitales Publizieren auf dem Vormarsch

Social Media Management: Digitale Unternehmenskommunikation

Social Media hat die Medienlandschaft grundlegend verändert und befindet sich nun in einem Professionalisierungsprozess; Namen für die neuen Berufe existieren bereits. Für eine Teilhabe am Arbeitsmarkt "Soziale Netzwerke" ist Interesse am Medium die wichtigste Voraussetzung.
 
Den ganzen Tag im Internet verbringen und sich beruflich mit etwas beschäftigen, das 35 Millionen aller Deutschen gerne nutzen. Hört sich spaßig an, ist aber Arbeit. Social Media sind in vielen Unternehmen ein wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix und der Öffentlichkeitsarbeit. Digitales Publizieren bewährt sich in der Markenkommunikation, im Produktmanagement und der Geschäfts- und Finanzberichterstattung.

Experten können sich jetzt profilieren

Damit die neuen Kommunikations-Kanäle professionell bedient werden können, werden Experten benötigt. Denn es geht nicht nur um das Wissen über die neuesten und besten sozialen Netzwerke, sondern auch um die kompetente Zusammenarbeit mit Marketing, Werbung und PR.

„Think Outside der Box“ ist für alle sozialen Netzwerker unerlässlich.

Der Community Manager interagiert hauptsächlich mit den Nutzern.
Der Social Media Manager sitzt an einer Schnittstelle und koordiniert alle Aktivitäten mit anderen Unternehmensbereichen
und der Social Media Consultant erstellt Konzepte und Strategien.
 
Die Konsequenz aus neuen Entwicklungen am Arbeitsmarkt ist, dass neue Studienmöglichkeiten eingerichtet werden. Sie komprimieren das Know-how, das sich bislang Praktiker und Quereinsteiger an den entsprechenden Positionen angeeignet haben. Berufsbegleitende und weiterbildende Masterstudiengänge - zum Beispiel der Master "Management Digitales Publizieren", der im Wintersemester 2015 an der Hochschule München startet - sind Chancen, sich Expertenwissen praxisnah anzueignen. 

Ein Master für die Karriere zum Social Media Manager

Ein Weiterbildungsmaster ist laut einer Umfrage der HS München für 95 Prozent der befragten Unternehmen ein Argument Bewerber einzustellen. Damit eröffnet sich ein breites Betätigungsfeld für die zukünftigen Social Media Manager: Denn Berufsaussichten existieren nicht nur bei Verlagen, Corporate Publishern und Agenturen, die Geschäfte mit Inhalten machen, sondern bei jedem Unternehmen, das im Medienzeitalter intern wie extern Content produziert bzw. nutzt.

Der Einflussbereich wächst kontinuierlich

Noch steht der Social Media Manager hierarchisch unter dem PR-Manager. Letzterer hat sich in den letzten 30 Jahren viel Respekt erarbeitet. Den müssen sich die Web 2.0-Arbeiter erst verdienen. Auf den Weg gemacht haben sie sich allerdings schon.

Das offene Berufsbild ermöglicht unterschiedlichsten Fachrichtungen sich in der Praxis einzubringen. So ist der Bereich Unternehmenskommunikation schon immer ein Gebiet auf dem Geisteswissenschaftler punkten konnten. Mit dem Bereich Social Media wird diese Spektrum noch einmal ergänzt. 

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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