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Lebenslanges Lernen finanzieren

Weiterbildung – hier gibt es Finanzspritzen

Weiterbildung kann Chancen verbessern: Durch neues Wissen schärft man sein berufliches Profil, was zu größeren Aufstiegschancen und langfristig zu mehr Jobsicherheit führen kann. Jedoch ist eine Weiterbildung in Hinblick auf den Arbeitseinsatz, den zeitlichen Aufwand und die Kosten eine Herausforderung, die es in sich hat. Gerade der letzte Punkt stellt oft eine große Hürde dar. Denn die Kosten für Masterstudiengänge und qualifizierte Weiterbildungsangebote bewegen sich schnell im vier-, wenn nicht sogar im fünfstelligen Euro-Bereich.

Hier ein paar Ideen, die Dich bei Deiner Planung unterstützen können.

Du hast studiert und willst Dich auf Hochschulniveau weiterbilden?

Möglichkeiten gibt es viele. Die wissenschaftliche Weiterbildung umfasst sämtliche Studienangebote, die nach einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und nach einer Phase beruflicher Tätigkeit wahrgenommen werden können, die inhaltlich auf Hochschulniveau aufbereitet sind und das spezifische Zeitbudget Berufstätiger berücksichtigen. Vom Zertifikat bis zum Masterstudiengang ist alles dabei.

Bekomme ich BAföG? Zum Beispiel für ein Masterstudium?

Prinzipiell kannst Du während eines Master-Studiums BAföG erhalten – weiterbildende Master erfüllen aber leider in der Regel nicht alle Voraussetzungen für eine Förderung. (vor allem Punkt 4.)

  1. Nur wer ein Bachelor-Studium abgeschlossen hat, erhält auch BAföG für einen Master. Ein Diplom, berechtigt Dich nicht für die BAföG –Leistungen
  2. Du darfst nicht älter als 35 Jahre alt sein
  3. Das Master-Studium muss in einer bestimmten Zeit abgeschlossen werden. Die Zeitspanne kann dabei zwischen zwei und vier Semester lang sein.
  4. Du kannst nur dann BAföG durchgehend erhalten, wenn Dein Master-Studium nahtlos an Dein Bachelor-Studium anschließt.

Bei einem weiterbildenden Master gehört die Berufserfahrung zu den Voraussetzungen und schließt das BAföG somit aus. Weiterbildungsmaster richten sich an Personen, die bereits einen ersten akademischen Abschluss haben, über Berufserfahrung verfügen und eine weiterbildende qualifizierte akademische Ausbildung erwerben möchten.
Weitere Informationen zum BAföG >

Finanzierung durch den Arbeitgeber

Wer einen Arbeitgeber hat, der einen Masterstudium gegenüber offen bis positiv eingestellt ist, der kann eine gemeinsame Finanzierung ansprechen. Einige Unternehmen tragen die Studiengebühren sogar komplett, im Gegenzug muss man sich verpflichten, für eine gewisse Zeit in diesem Arbeitsverhältnis zu bleiben, damit sich die Investition in Wissen für beide Seiten lohnt.


Weiterbildung für beruflich Qualifizierte: Initiative “Aufstieg durch Bildung”

Die Bildungsprämie: Im Rahmen der Initiative “Aufstieg durch Bildung” bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung die so genannte Bildungsprämie an.  Sie unterstützt erwerbstätige Frauen und Männer mit einem Einkommen bis 20.000 Euro (40.000 bei Verheirateten).
Nähere Informationen zur Bildungsprämie findest Du hier >

Das Geld muss weder bei der Prämie noch bei einem Stipendium zurückgezahlt werden.

Das Aufstiegsstipendium: Wie die Bildungsprämie ist auch das Aufstiegsstipendium Teil der Initiative “Aufstieg durch Bildung”. Das Stipendium richtet sich gezielt an Berufserfahrene, die sich beruflich weiterbilden wollen. Die Förderung erfolgt durch die Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB). Die Aufstiegsstipendien geben einen zusätzlichen Anreiz zur Aufnahme eines Studiums und eine attraktive Perspektive für Ihren Berufsweg. Die Stipendien richten sich insbesondere an Berufserfahrene, die die Möglichkeit des Hochschulzugangs durch Ausbildung, Fortbildung oder Berufspraxis erworben haben.
Nähere Informationen zum Aufstiegsstipendium findest Du hier >

Weiterbildungsstipendium: Im Programm der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) gibt es noch ein weiteres Angebot. Das Weiterbildungsstipendium fördert die berufliche Qualifizierung im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung. Erste Voraussetzung für eine Bewerbung ist daher, dass eine Ausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen absolviert wurde. Bei der Aufnahme in das Programm müssen die Bewerberinnen und Bewerber grundsätzlich jünger als 25 Jahre sein.
Nähere Informationen zum Weiterbildungssstipendium findest Du hier >

Wenn nun bis jetzt nichts für Dich dabei war:


Hier kann jeder kann fündig werden: Stiftungen

In Deutschland gibt es außerdem viele private und öffentliche Stiftungen, welche die Förderung beruflicher Weiterbildung im Programm haben. Es handelt sich dabei um eher unbekannte Privatinitiativen und Kleinstiftungen, deren Förderpakete aber durchaus großzügig sein können. Der Vorteil bei der Bewerbung einer recht unbekannten Stiftung ist die geringere Konkurrenz zu Mitbewerbern. Die Chancen stehen also gar nicht schlecht für denjenigen, der sich auf die Suche macht. Die Fördervoraussetzungen variieren dabei von Stiftung zu Stiftung, manche beschränken ihren Förderbereich beispielsweise auf ein Bundesland oder eine bestimmte Region.

Gute Tipps für die Recherche:

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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