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Augen auf bei der Berufswahl!

Top Jobs in Deutschland – Wer verdient was?

Der Faktor Geldverdienen ist bei der Studienwahl ein wichtiger Punkt. Zur Recht, denn ein hoher Verdienst steht für eine sorgenfreie Zukunft. Deutschlands Top Verdiener sind in den Branchen Bank, Pharmaindustrie und Automobil zu finden – bereits beim Jobeinstieg sind hier hohe Gehälter garantiert. Es gibt aber auch Berufe, die branchenübergreifend gut entlohnt werden. Von Jobmärkten oder Karriereportalen werden regelmäßig Übersichten veröffentlicht; die Orientierungswerte für Berufsanfänger bieten.

Wo können Absolventen welchen Verdienst erwarten?


ÄrztInnen

Viel Verantwortung und viel Arbeit. Junge Fachärzte stehen unter einem hohen Leistungsdruck. Dieser Einsatz wird honoriert. Wer seinen Facharzt in der Tasche hat und in einer Klinik Karriere macht, spürt das positiv auf seinem Konto. Liegt das Einstiegsgehalt noch bei ca. 44.000 Euro verdienen Ärzte nach zehn Jahren Berufstätigkeit bis zu 71.000 Euro brutto. Neben dem hohen Anspruch und der Idee zu helfen ist der finanzielle Aspekt sicherlich ausschlaggebend für das große Interesse, das Studieninteressierte einem Medizinstudium entgegenbringen.

44.000 Euro- 71.000 Euro
Quelle: Stepstone.de


Pharmaindustrie

Die Pharmaindustrie zahlt gut - oftmals sogar Spitzengehälter. Chemiker und Pharmazeuten wissen dies zu schätzen. Wer einmal untergekommen ist, kann einen hohen Lebensstandard finanzieren. Zudem zahlt die Pharmaindustrie auch für gleichwertige Positionen mehr Geld als in anderen Sparten. Wer sich dort bewirbt, kann seine Gehaltsforderung vorausblickend aufrunden.

Zum Beispiel: Chemiker
50.550 Euro – 93.000 Euro
Quelle: Gehaltsvergleich.com 


Bank/Finance

Wer sich um Geld kümmert, kann gut Geld verdienen: Investmentbanker, Fondmanager und Wertpapierhändler gehören zu den Bestverdienern in der Finanzwelt. Die variablen Vergütungsanteile können sehr hoch ausfallen. So kann das Gehalt eines Investmentbankers schon in den ersten Berufsjahren auf über 100.000 Euro steigen. Krawatte, Kostüm und seröses Auftreten sind allerdings Teil des Berufbilds. Durchschnittlich erreichen die Jahresbezüge in einem Job Bank/Finance 50.000 Euro. Wertpapierspezialisten arbeiten bei Börsen, Banken, Versicherungen oder Investmentfondsgesellschaften.

42.000 Euro bis 65.000 Euro (maximale Werte bis 300.000 Euro)
Quelle: Stepstone.de und Gehaltsvergleich.com


IngenieurInnen

Sie sind eine Säule der gefragten MINT-Berufe. Deutschlands Industrie braucht Ingenieure. Dementsprechend lukrativ sind auch die Verdienstmöglichkeiten. Schließlich gehören Angebot und Nachfrage immer zusammen. Ohne technisches Verständnis und gute Mathekenntnisse lässt sich in dieser Sparte aber leider nicht punkten. Erreichen Ingenieure eine hohe leitende Position können ihre Bezüge sogar noch einmal deutlich steigen.

45.000 Euro bis 65.000 Euro
Quelle: Stepstone.de


MathematikerInnen

Versicherungsmathematiker gehören ebenfalls zu den Bestverdienern. Sie steigen mit ungefähr 48.000 Euro in den Beruf ein. Dafür müssen sie neben der Finanzmathematik die Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik beherrschen, um die versicherten Risiken einschätzen und die Beiträge der Kunden kalkulieren zu können.

48.000 Euro - 68.000 Euro
Quelle: Gehaltsvergleich.com

 
IT-Fachkräfte

Den neuen Informationstechnologien gehört die Zukunft. IT-Fachkräfte sind gefragte Bewerber auf dem Arbeitsmarkt. Nach zwei Jahren Berufserfahrung darf sich ein IT-Projektleiter auf einen Jahres-Durchschnittsverdienst von etwas mehr als 46.000 Euro freuen. Für hochqualifizierte Beschäftigte der Branche ist sogar noch mehr drin.

40.000 bis 66.000 nach zehn Jahren Berufserfahrung
Quelle: Stepstone.de


JuristInnen


Die Einkommensspanne im Bereich Jura/Rechtswissenschaft ist sehr groß. Ein Großteil der Jura-Absolventen arbeitet als Rechtsanwälte, etwa fünf Prozent als Richter oder Staatsanwälte und alle anderen kommen in einem Unternehmen unter. Spitzenverdiener sind die Juristen, die in international tätigen Großkanzleien arbeiten. Anfangsgehälter von 70.000 bis 100.000 Euro sind dort realistisch. Auch in großen, mittelständischen Kanzleien steigen Absolventen mit einem hohen Jahresgehalt von 50.000 bis 80.000 Euro ein. Dagegen können kleine Kanzleien oft nur knapp 40.000 Euro zahlen.

Wirtschaftsjurist: 40.600 Euro – 73.200 Euro
Rechtsanwalt: 45.600 Euro – 90.000 Euro
Quelle: Gehaltsvergleich.com


UnternehmensberaterInnen

Unternehmensberater sind externe Dienstleister, welche die Abläufe und Strukturen in Unternehmen analysieren, um z.B. den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Diese Tätigkeit ist gut bezahlt. Vor allem bei sehr renommierten Beratungsunternehmen sind Spitzenverdienste möglich. Oft ist die wöchentliche Arbeitsstundenzahl aber ebenfalls sehr hoch.

51.600 Euro – 87.600 Euro
Quelle: Gehaltsvergleich.com

, Redaktion
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