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Neue Arbeitswelten in der Fabrik

Industrie 4.0: Produktionsarbeit in der Fabrik der Zukunft

Das Schlagwort Industrie 4.0 steht für die Verzahnung der Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Wer vermutet, dass in diesem Bereich nur IT-Spezialisten gebraucht werden, irrt sich. Das ist nicht der Fall! Doch Grundlagen in der IT muss künftig jeder Ingenieur beherrschen.

Nach der Einführung der Dampfmaschine, der Fließbänder und der Digitalisierung kommt die "Intelligente Fabrik". Die Digitalisierung der Abläufe in Automatisierungs- und Produktionstechnik machen die vierte industrielle Revolution aus.

Intelligente Maschinen koordinieren eigenständig Montageprozesse, Service-Roboter kooperieren in der Fertigung auf intelligente Weise mit Menschen, (fahrerlose) Transportfahrzeuge erledigen selbstständig logistische Aufträge. In der "intelligenten Fabrik" organisiert sich die Produktion selbst. Das ermöglicht maßgeschneiderte und kostengünstige Produkte nach individuellen Kundenwünschen.

Wirtschaft 4.0: Jeder zweite Betrieb nutzt digitale Technologien

In Deutschland hängen rund 15 Millionen Arbeitsplätze direkt und indirekt von der produzierenden Wirtschaft ab. Jeder zweite Betrieb nutzt bereits heute digitale Technologien. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervor.

Industrie 4.0 ist in aller Munde

Über Industrie 4.0 reden alle, sei es die Regierung, Unternehmer, Verbände, Forschungsinstitute oder die Medien. Das hat einen einfachen Grund: Die selbstorganisierende Produktion besitzt das Potenzial, die größte Volkswirtschaft Europas tiefgreifend zu verändern.

Wer sich als Student näher mit der "Industrie 4.0" beschäftigen möchte, kann zum Beispiel ein klassisches Grundlagenstudium wählen (infrage kommen Elektro- oder Produktionstechnik, Maschinenbau oder Angewandte bzw. Technische Informatik). Denkbar ist auch ein bereits spezialisierter Bachelorstudiengang, wie z.B. Eingebettete Systeme oder Mikrosystemtechnik. Mittlerweile gibt es sogar Bachelor Studiengänge, die 4.0 im Namen führen.

Berufsperspektiven für Planer in der intelligenten Fabrik

AbsolventInnen werden in erster Linie an Positionen arbeiten, an denen sie für die Gesamtkonzeption von Systemen verantwortlich sind. Ein weiterer Einsatzbereich ist die technische Projektleitung. ProjektleiterInnen führen Teams mit unterschiedlichem fachlichem Hintergrund und verschiedenen Ausbildungsniveaus. Deswegen ist soziale Kompetenz für alle, die in der Industrie 4.0 mitmischen wollen, neben fachlichem Know-how eine wichtige Voraussetzung.

Wo kann man Industrie 4.0 studieren? >

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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