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Willkommen im Job!

Berufseinstieg: Die Basis für die Karriere

Du hast Dein Bachelorzeugnis in der Tasche und stehst nun vor der Herausforderung, den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen: den Berufseinstieg. Die Wege sind vielfältig und für die einzelnen Fachbereiche etwas unterschiedlich. Worauf solltest du dabei achten? Welche Berufseinstiegsmöglichkeiten gibt es überhaupt? Und was passt zu Dir? Hier ein paar Ideen.

Optimal ist es natürlich, wenn Du gleich im ersten Anlauf eine Einstiegsposition bei einem Unternehmen oder einer Organisation bekommst.

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Darüber hinaus haben sich inzwischen aber auch einige andere Formen des Berufseinstieges etabliert. So beginnt die Karriereleiter heutzutage nicht selten mit dem Absolvieren eines Trainee-Programms, eines Volontariats oder eines Praktikums.

Fachbereichspezifische Einstiegschancen

Außerdem läuft es in jedem Fachbereich ein bißchen anders. Geisteswissenschaftler erwarten andere Bedingungen als Ingenieure. Wirtschaftswissenschaftler haben andere Hürden zu nehmen als Naturwissenschaftler. Das liegt daran, wie ausgeprägt das Berufsbild ist, das im Studiengang vermittelt wird und wie hoch der Fachkräftemangel für das jeweilige Berufsbild ist. Je unspezifischer das Berufsbild des Studiengangs ist, desto früher sollte man den Kontakt zur Praxis suchen, um sich richtig zu positionieren.

Denn wer auf Kontakte zur Praxis zurückgreifen kann, tut sich leichter mit dem Berufseinstieg. Es stimmt tatsächlich, dass viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aus ehemaligen Praktikanten oder Werkstudenten rekrutieren. Man kennt sich bereits und beide Parteien wissen, worauf sie sich einlassen. Auch wer seine Diplomarbeit innerhalb einer Firma geschrieben hat, konnte bereits zeigen, was er kann und somit die erste Wahl für einen "richtigen" Job.

Trainee-Programm: Training-on-the-job

Das berühmteste strukturierte Einstiegsprogramm in ein Unternehmen heißt Traineeship. Ziel eines Traineeprogramms ist es, den Trainee zu einer vielseitig einsetzbaren Nachwuchskraft aufzubauen. Innerhalb von 12 - 24 Monaten durchläuft der Trainee alle wichtigen Abteilungen und kann so das Unternehmen in seiner Gesamtheit kennenlernen. Allerdings ist Trainee-Programm kein geschützter Begriff, weshalb sich die Angebote von Unternehmen zu Unternehmen deutlich unterscheiden können. Die Zielgruppe der Programme sind meistens Absolventen der Wirtschaftswissenschaften. Es gibt aber immer wieder auch Unternehmen, die sich für Ingenieure, Informatik-Absolventen, Juristen und zum Teil auch für Geisteswissenschaftler interessieren.

Volontariat: Einstieg in die Medienbranche

Wer den Berufseinstieg in die Medienbranche oder den Kulturbereich sucht, wird schnell auf den Begriff Volontariat treffen. Auch dieser Begriff ist nicht geschützt, das heißt auch hier gibt es keine allgemein gültige Definition. Dauer, Höhe des Gehalts und Ausbildung ist überall etwas anders. Angeboten werden Volontariate von Verlagen, Agenturen (Werbung/PR), Zeitungen, Rundfunk oder Museen. In den entsprechenden Ausschreibungen kann man nachlesen, was sich das jeweilige Unternehmen vom Bewerber wünscht. Erste Praxiserfahrung in Form von Praktika ist aber eigentlich bei allen gerne gesehen.

Praktikum: Eigentlich immer möglich.

Im Idealfall hast Du bereits während der Studienzeit das eine oder andere Praktikum absolviert, um Dir einen Eindruck vom Arbeitsleben zu verschaffen. Praktika machen Sinn, um sich zu orientieren und den eigenen Wunschberuf aus der nächsten Nähe kennen zu lernen, es darf allerdings kein Dauerphänomen werden - wenn das so ist, dann eignet sich ein Praktikum eher nicht zum Berufseinstieg.

Am besten im Vorfeld abklären, welche Erwartungen man an das eigene Praktikum hat und ob diese mit den Erwartungen des Unternehmens übereinstimmen. Wie man ein gutes Praktikum findet, sich korrekt dafür bewirbt und welche Rechte und Pflichten man als Praktikant hat, darüber informieren die unterschiedlichsten Ratgeber.
Zum Beispiel: "Bewerben um ein Praktikum" >

Das gilt für alle: Die ersten 100 Tage im neuen Job sind wichtig

Mit dem Berufseinstieg fängt ein völlig neuer Abschnitt an. War es im Studium möglich, sich selbst zu organisieren und den persönlichen Interessen uneingeschränkt nachzugehen, geht es nun darum, sich in ein bestehendes Gefüge zu integrieren.
Neu im Job: Die ersten hundert Tage >

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