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Was ist Mediation?

Mediation ist ein Verfahren zur gemeinsamen Beilegung von Konflikten. Dabei sollen die streitenden Parteien durch die Vermittlung eines neutralen Dritten – des Mediators – darin unterstützt werden, selbst Problemlösungen zu entwickeln, die von allen Beteiligten akzeptiert werden.

Mediation ist eine in vielen Ländern verbreitete Alternative zum Gerichtsprozess, der auch bei uns immer zeitraubender und teurer wird. So ist es in vielen Staaten der USA Vorschrift geworden, vor der Anrufung von Gerichten den Versuch einer mediativen Konfliktlösung zu unternehmen. Auch in China und vor allem in Japan ist außergerichtliche Streitvermittlung ein althergebrachtes und heute noch weit verbreitetes Instrument der Konfliktbereinigung neben dem modernen Rechtssystem.

Mediation hat aber auch in unserem Kulturkreis eine lange Tradition. So wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg ein wesentlicher Teil des Westfälischen Friedens erst möglich durch die Vermittlung eines venezianischen Diplomaten, den in den Geschichtsbüchern als „Mediator“ bezeichneten Alvise Contarini.

 
Zielgruppe

Der weiterbildende Masterstudiengang Mediation richtet sich vor allem an berufstätige Juristinnen und Juristen oder Absolventen anderer Hochschulstudiengänge aus Deutschland und Europa, die in Wirtschaft, Rechtspflege oder Verwaltung tätig sind und in einem mit Praxiselementen verbundenen wissenschaftlichen Studium Verhandlungs- und Mediationskenntnisse für ihre Arbeit erwerben oder vertiefen und mit einem akademischen Abschluss verbriefen wollen.

 
Konzeption des weiterbildenden Masterstudiengangs

Der modular strukturierte Masterstudiengang soll berufsbegleitend in drei Semestern absolviert werden können.

 
Fernstudium

Der überwiegende Teil des Studiums wird im Fernstudium absolviert. Die Studierenden belegen Module, die sie jeweils mit einer Prüfung abschließen. Die Ergebnisse der bestandenen Modulabschlussarbeiten werden in der Master-Gesamtnote mit 20 % berücksichtigt. Für die Module erhalten die Studierenden entsprechend den internationalen Vorgaben Leistungspunkte.

Im zweiten Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Ausbildung zu setzen. Dafür müssen sie neben einem verpflichtenden Modul aus vier Modulen zwei auswählen, in denen sie vertiefend arbeiten möchten.
 

Seminare und Übungen

Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit ausgewählten Themengebieten finden in allen drei Semestern Präsenzveranstaltungen – Seminare und Übungen – statt, die in der Regel ein verlängertes Wochenende umfassen. Im Verlauf dieser Präsenzen ergänzen die Studierenden ihr theoretisch erworbenes Wissen durch die Bearbeitung praxisorientierter Fälle. Zugleich erwerben sie dadurch praktische Fertigkeiten, die durch Reflektion und Diskussion vertieft und gefestigt werden. Die Präsenzen des ersten Semesters werden in Kleingruppen mit max. 20 Teilnehmenden, im zweiten Semester mit max. 15 Teilnehmenden durchgeführt. Die Supervisionsseminare im dritten Semester sollen eine Zahl von 10 Teilnehmenden nicht überschreiten.

Unsere ausführliche Broschüre zum Master of Mediation können Sie herunterladen (PDF) >
 

Weitere Informationen zu

finden Sie auf der Webseite des Studiengangs >
 

FernUniversität in Hagen
Master of Mediation und Weiterbildendes Studium Mediation am
Lehrstuhl für Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie
Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen

Universitätsstr. 21        
D-58084 Hagen

Sekretariat Fr. Brenken: ( 0 23 31 ) 987 - 4259, Sabrina.Brenken@no-spamFernUni-Hagen.de
Sekretariat Fr. Schmeinta: ( 0 23 31 ) 987 - 2878, Andrea.Schmeinta@no-spamFernuni-Hagen.de
 

An der FernUni werden auch ein weiterbildendes Studium sowie ein Kompaktstudium im Bereich Mediation angeboten.

Zur Webseite >
 
 

 

 

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