Maschinenbau-Master an der Hochschule Schmalkalden
Werden Sie ein Spezialist für die Ingenieurwelt von morgen! Nutzen Sie die Chance, Ihr Ingenieurwissen auf das nächste Level zu heben! Der Masterstudiengang Maschinenbau und Kunststofftechnik bietet Ihnen die ideale Fortsetzung Ihrer akademischen Ingenieurausbildung und bereitet Sie auf die Herausforderungen der modernen Industrie vor.
Sie lernen, wie Robotertechnik, digitale Fertigung und Industrie 4.0 die Produktentwicklung, Werkzeugtechnik und Fertigung revolutionieren. Additive Fertigung und 3D-Druck ermöglichen innovative Lösungen, während Simulation und virtuelle Produktentwicklung Ihnen helfen, Produkte effizient zu optimieren.
Darüber hinaus beschäftigen Sie sich intensiv mit der angewandten Kunststofftechnik, um die Verarbeitung von Kunststoffen und die Werkzeugtechnik zu optimieren und neue, nachhaltige Lösungen für die Industrie, Medizintechnik, Logistik und Haushalt zu entwickeln.
Studienziel
Das Ausbildungsziel des Masterstudiengangs Maschinenbau und Kunststofftechnik ist es, vertiefte Fachkenntnisse und praxisorientierte Fähigkeiten zu vermitteln, die die Ingenieure auf anspruchsvolle Aufgaben in der Industrie vorbereiten. Der Studiengang baut auf den Grundlagen des Bachelorstudiums Maschinenbau auf und fokussiert sich auf die beiden Schwerpunkte Maschinenbau und Kunststofftechnik. Besondere Aufmerksamkeit wird der Produktentwicklung sowie moderner Produktions- und Fertigungstechnik gewidmet. Dabei spielen innovative Simulations- und Entwicklungsverfahren eine zentrale Rolle.
Die praxisorientierte Ausbildung wird durch die Module Projektarbeit und Masterarbeit intensiviert, in denen die Studierenden eigenständig komplexe Aufgaben lösen. So wird die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sichergestellt. Der Masterstudiengang bereitet die Studierenden optimal auf führende Positionen in der Technik- und Produktionswelt vor.
Fakten
- Dauer: 3 Semester
- Abschluss: Master of Engineering (M.Eng.)
- Das Studium umfasst 90 ECTS-Leistungspunkte
- Qualifikation für den höheren Dienst
- Akkreditierter Studiengang
- Vorlesungssprache auf Deutsch
- Studienstart zum Sommersemester
- Bewerbungsschluss am 15. Januar
Studienablauf
Der Studiengang Maschinenbau und Kunststofftechnik ist dreisemestrig und konsekutiv.
In den ersten zwei Semestern sind jeweils fünf Fachmodule zu belegen. Neben je zwei Pflichtmodulen werden drei Module mit Wahlmöglichkeiten angeboten. Das Fächerspektrum reicht von Konstruktionsmethodik und Kunststofftechnik über Schwingungslehre, Produktionsprozessgestaltung ,Thermodynamik und Automatisierungstechnik bis hin zu Werkzeug- und Medizintechnik. Die Anteile maschinenbautechnischer und kunststoffspezifischer Fächer am Curriculum sind jeweils 50 Prozent. Es wird überwiegend in deutscher Sprache gelehrt. Pro Semester wird auch immer ein Wahlfach in Englisch angeboten. Dank der zahlreichen Wahlmöglichkeiten können Studierende je nach Interesse eine Spezialisierung im Bereich Maschinenbau oder angewandte Kunststofftechnik verfolgen. Ein besonderer Fokus der Ausbildung liegt auf der Anwendung moderner Entwicklungstools wie der Finite-Elemente-Methode und weiterer Simulationssoftware.
Ein besonders attraktives, praxisorientiertes Modul ist die Projektarbeit. Die Themenstellung ist frei wählbar und kann in Kooperation mit Unternehmen erfolgen. Für die Projektarbeit steht der Zeitraum über die ersten zwei Semester zur Verfügung. Dabei arbeiten die Studierenden an Berechnungen, Simulationen, Konstruktionsvarianten oder experimentellen Untersuchungen und dokumentieren ihre Ergebnisse. Ein Tag pro Woche ist für die Projektbearbeitung reserviert, und alle zwei Wochen präsentieren die Studierenden ihren Fortschritt in einem begleitenden Seminar. Am Ende müssen die Ergebnisse der Projektarbeit in einem Kolloquium erläutert und verteidigt werden.
Im dritten Semester widmen sich die Studierenden ihrem Abschlussprojekt und der Masterarbeit, die in einem Zeitraum von 20 Wochen – vorzugsweise in einem Industrieunternehmen – erstellt wird. In diesem Semester sind keine weiteren Lehrveranstaltungen vorgesehen, sodass sich die Studierenden vollständig auf ihre Masterarbeit konzentrieren können. Die Abschlusspräsentation (Kolloquium) bildet den Abschluss des Studiums, in dem die Ergebnisse der Masterarbeit vorgestellt und verteidigt werden.
Berufliche Perspektiven
Der allgemein hohe Bedarf an Maschinenbauingenieur-Absolventen in der Arbeitswelt lässt sich insbesondere auch auf Absolventen mit spezifischen Zusatzkenntnissen übertragen. Die Komplexität technischer Prozesse und Sachverhalte erfordert, besonders auch unter dem Aspekt immer kürzerer Entwicklungszeiten für Produkte und Technologien, Spezialisten mit vertieften Kenntnissen. Besonders im Bereich der Produktentwicklung als der ersten Phase des Wertschöpfungsprozesses werden diese zunehmend nachgefragt. Mit der Einrichtung des Studienganges wird neben einem allgemeinen an spezifisch auf diesem Gebiet qualifizierten Ingenieuren auch besonderen regionalen Strukturen und Bedürfnissen Rechnung getragen. Der Studiengang besitzt dabei in verschiedenen Merkmalen in Thüringen eine gewisse Alleinstellung. Ziel des Studienganges ist deshalb die vertiefte Wissensvermittlung zur Nutzung anspruchsvoller theoretischer Mittel, moderner Methoden und Entwicklungswerkzeuge im Prozess der Entwicklung/Konstruktion von neuen Produkten. Nicht losgelöst sondern integriert in diesen Produktentwicklungsprozess soll dabei der spätere Fertigungs- und Montageprozess betrachtet werden.
Zugangsvoraussetzungen
Für die Zulassung wird ein erster akademischer Abschluss (Bachelor oder Diplom) in einem ingenieurtechnischen Studiengang mit mindestens 210 ECTS-Leistungspunkten und mit Fokus auf Maschinenbau, angewandte Kunststofftechnik oder auch Fahrzeugtechnik benötigt. Das Studium muss mit einem Notendurchschnittt von mindestens 2,6 abgeschlossen worden sein.
Für Bewerber mit einem Bachelorabschluss einer Dualen Hochschule mit 180 ECTS-Leistungspunkten besteht die Möglichkeit, in einem Überbrückungssemester im Bachelorstudium Maschinenbau 30 zusätzliche ECTS-Leistungspunkte zu erwerben, um die Zulassung zum Masterstudium zu erhalten.
Für Bewerber von außerhalb Deutschlands gelten die Regelungen nach §2 Abs. 4 der Studienordnung.
Master of Engineering (ID 289148)
1. Semester
- Konstruktionsprozess I (5 CP)
- Projektarbeit (5 CP)
- Automatisierte Maschinensysteme (5 CP, W)
- Entwicklungsmanagement (5 CP, W)
- Höhere Festigkeitslehre (5 CP, W)
- Konstruieren mit Kunststoffen (5 CP, W)
- Spezielle Kapitel der Mathematik (5 CP, W)
- Technische Schwingungslehre (5 CP, W)
- Werkstoffauswahl (5 CP, W)
2. Semester
- Konstruktionsprozess II (5 CP)
- Projektarbeit (5 CP)
- Wahlpflichtmodule "4 aus 5" (20 CP)
- Computergestützte Produktionstechnik (5 CP, W)
- Computergestützte Prozessplanung (5 CP, W)
- Finite Elemente Methode (5 CP, W)
- Kinematische und dynamische Simulation (5 CP, W)
- Numerische Methoden in der Technischen Thermodynamik (5 CP, W)
3. Semester
- Kolloquium zur Masterarbeit (3 CP)
- Kolloquium zur Projektarbeit (3 CP)
- Masterarbeit (24 CP)
weitere Module
- Wahlpflichtmodule "5 aus 7" (25 CP)


























































