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Auf der Spurensuche

Forensik: AnalytikerInnen für die Verbrechensbekämpfung

"Polizeiruf 110", "CSI", "Täter-Profiling" – der Begriff Forensik ist bei den meisten Menschen durch das tägliche Fernsehprogramm geprägt. Doch entgegen der gängigen Vorstellung ist ein Forensiker weniger oft bei der Spurensicherung am Tatort anzutreffen als an seinen (vielfältigen) Arbeitsplätzen.

Das mediengemachte Bild des Forensikers ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. Forensik ist der Sammelbegriff, wenn es um das Analysieren, die Rekonstruktion und das Aufarbeiten von (kriminellen) Handlungen geht. Interessenten für dieses Berufsfeld können sich zwischen vier verschiedenen Bereichen entscheiden, die jeweils unterschiedliche Tätigkeitsfelder abdecken.

Rechtsmedizin:
Das Stichwort in der Rechtsmedizin heißt „Obduktion“. Wenn es darum geht, herauszufinden, unter welchen Umständen ein Mensch gestorben ist, dann ist der Rechtsmediziner der Experte. Körperliche Verletzungen und Insektenfunde lassen Rückschlüsse auf die Geschehnisse zu, die zum Tod geführt haben. Ein abgeschlossenes Medizinstudium ist Pflicht, um den Beruf des Rechtsmediziners auszuüben.

Forensische Psychologie:
Die Psyche des Täters ist für forensische Psychologen das Metier. Was sind die psychischen und geistigen Ursachen für ein Verbrechen? Forensische Psychologen und beurteilen die Schuldfähigkeit des Tatverdächtigen. Sie erstellen Prognosen und treten als Sachverständige vor Gericht auf. Die Grundlage für diesen Beruf ist ein Psychologie-Studium.

Computerforensik:
Der Arbeitsplatz eines Computerforensikers ist vor dem PC. Bevor er seine Auswertungen und Analyse er Daten in Angriff nimmt, sichert er das digitale Material und stellt Verlorenes wieder her. Das fundierte Wissen über Betriebssysteme und Speicherprozesse hat er im Studium gelernt. Auch das Aufdecken von Kriminalität im Bereich der Computer – wie etwa Betrügereien mit Kreditkarten gehört zum seinem Einsatzgebiet. Anstellungen finden digitale Forensiker bei der Polizei, beim Bund, bei den Ländern, beim Zoll, bei der Staatsanwaltschaft und bei der Bundespolizei. (Auch das Studium IT Sicherheit fällt in diesen Bereich)

Naturwissenschaftliche Forensik:
Forensik-Spezialisten mit naturwissenschaftlichen Schwerpunkt haben ihren Schwerpunkt in der Laboranalytik. Sie sind in der Lage, DNA-Spuren, die an Tatorten vorgefunden wurden, zu analysieren und beschlagnahmte Substanzen (z.B. Drogen) auf ihre Zusammensetzung zu untersuchen. In der Regel arbeiten sie in den technischen Labors der Kriminalämter, doch ist ihre Expertise nicht nur dort gefragt. In der pharmazeutischen oder chemischen Industrie können Absolventen ihr Know-how ebenfalls einbringen.

Und wer ist dann für die Spurensicherung zuständig?

Wer bei der Spurensicherung am Tatort arbeitet, hat oft eine Lehre oder ein fachlich relevantes Studium (z.B. Chemie oder Biologie) abgeschlossen. Auch Polizisten mit einer Weiterbildung zum Kriminaltechniker sind am Tatort vertreten.

Wo kann man Forensik studieren?

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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