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Dentaltechnologie und Metallurgie (B.Sc.)

Hochschule Osnabrück

Die Hochschule Osnabrück ist der Pionier der akademischen Ausbildung im Bereich Dentaltechnologie. Als erste Hochschule in Deutschland hat sie einen eigenen Studiengang für den Dentaltechnik-Bereich mit zwei Fachrichtungen geschaffen: Dentaltechnologie und Metallurgie.

Gründe für das Studium der Dentaltechnologie und Metallurgie sind vielfältig: Viele Gesellen oder auch Meister wollen die in der Ausbildung erworbenen Grundlagen der Zahntechnik erweitern, weil sie ein technisch-naturwissenschaftliches Interesse haben. Andere Bewerber wollen später im Bereich der metallischen Werkstofftechnik arbeiten und sich mit der Herstellung und Verarbeitung von Metallen und Legierungen befassen. Denn Metallurgie ist alles andere als langweilig: Neben den traditionellen schmelz-, pulver- und umformtechnischen Verfahren wendet die moderne Metallindustrie hoch spezialisierte High-Tech-Verfahren bei der Herstellung von Stahl, Aluminium oder Kupfer.

Es gibt mehrere Wege zum Studium – Abitur, Fachhochschulreife, Immaturen- oder auch Meisterprüfung. Wichtig ist eine praktische Ausbildung von mindestens zwei Wochen vor Beginn des Studiums bzw. abgeschlossene technische Berufsausbildung.

Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Frank Peter Helmus betont: "Der Studiengang kooperiert einerseits mit dem Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen, der als Schnittstelle zum Handwerk fungiert. Andererseits arbeiten wir eng mit der Industrie zusammen: Unternehmen beteiligen sich an Forschungsarbeiten und leisten Unterstützung bei der modernsten Laborausstattung".

Für Absolventen der Dentaltechnologie und Metallurgie tut sich ein enorm breiter, wachsender Industriezweig als Betätigungsfeld auf. Sie können neue Werkstoffe und innovative Techniken entwickeln, eigene Firmen gründen oder auch als Gutachter arbeiten. Wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, kann im Master-Studiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ sein Studium fortsetzen.

Studienstruktur und -inhalte

Die Regelstudienzeit des modular aufgebauten Bachelorstudiengangs Dentaltechnologie und Metallurgie beträgt 6 Semester.

In den ersten 3 Semestern werden in beiden Bereichen überwiegend gleiche Basiskenntnisse vermittelt. Dazu gehören mathematisch - naturwissenschaftliche und ingenieurmäßige Grundlagenfächer wie Mathematik, Physik, Chemie, Statik, Festigkeitslehre und Fertigungstechnik. In der Fachrichtung "Dentaltechnologie" kommt die Biologie und in der "Metallurgie" die Physikalische Chemie hinzu.

Ab dem 4. Semester wird in der Fachrichtung Metallurgie der Schwerpunkt auf die Technologie der Metallherstellung und -verarbeitung, in der Fachrichtung Dentaltechnologie auf zahnmedizinische Werkstoffe und Verfahren gelegt.

Wahlmodule, fachübergreifende Module, die Projektwoche der Fakultät, sowie ein wissenschaftliches Praxisprojekt und die Bachelorarbeit mit je 15 Leistungspunkten im 6. Semester runden das Lehrangebot ab.

Das Studium schließt mit dem Titel Bachelor of Science (B.Sc.) ab.

Zulassungsvoraussetzungen

alternative Hochschulzugangsberechtigungen:
 
allgemeine Hochschulreife (Abitur); Fachhochschulreife (Fachoberschule); Meisterprüfung oder staatlich geprüfter Techniker/geprüfte Technikerin; eine vom Kultusministerium allgemein oder für bestimmte Studiengänge als gleichwertig anerkannte Vorbildung, z.B. Fachhochschulreife am Gymnasium. Außerdem: 8 wöchiges Praktikum (davon mind. 2 Wochen vor Beginn des Studiums) oder anerkannte Berufsausbildung.

Bewerbungsfrist: 15.07. zum WS

Flyer zum Studiengang >

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. I.-M. Zylla
Tel.: 0541 969-2146
E-Mail: i.m.zylla@no-spamhs-osnabrueck.de

Dipl.-Ing. (FH) V. Ilie
Tel.: 0541 969-3751
E-Mail: studiendekanat-dvw@no-spamecs.hs-osnabrueck.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule
Zur Webseite >

 

 

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