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Studienstart mit Hybrid-Semester

Ob „Mosaiksemester“, „Hybrid-Semester“ oder einfach „vorwiegend digitales Semester“, die Hochschulen haben unterschiedliche Namen für ihr Lehrkonzept, das ab dem neuen Semester Präsenzveranstaltungen und digitale Lehre verbindet.

Geboten ist einiges: Erstiwoche mit Abstandsregeln, Campus Tour online, traditionelle Feier im Livestream, Einführungsveranstaltung als Videokonferenz, ein Buddy-Programm, das über die Online-Lernplattform moodle realisiert wird, Präsenzseminare im Kohortenprinzip etc. Alle Hochschulen haben sich etwas überlegt, um der neuen Situation gerecht zu werden.

Der gemeinsame Nenner ist, dass diese den Studienbeginn möglichst angenehm gestalten sollen. Denn trotz weitgehend digitalem Einstieg ins Studium kann der Start in eine neue, spannende Lebensphase gelingen. Einige Hochschulen sind bereits gestartet, bei anderen geht das Wintersemester erst Anfang November los.

Wie kannst Du bestmöglich soziale Kontakte knüpfen?

Die große Herausforderung für die Hochschulen ist allerdings nicht die Onlinelehre (da liegen Erfahrungswerte ja bereits vor), sondern das Soziale. Ob sich die neuen Studierenden wohlfühlen, hängt maßgeblich davon ab, wie engagiert die Studierendenvertretungen sind: Die Ersti-Party kann ein Picknick im Park auf Abstand sein, die Kneipentour eine Schnitzeljagd am Fluss. Weißt Du Bescheid, was an Deiner Hochschule geboten wird?

Wie kannst Du guter Dinge bleiben?

Der fehlende Austausch mit Kommiliton*innen und mit Lehrenden, die Einsamkeit vor dem Bildschirm, weniger Motivation und Konzentration oder die fehlende Trennung von Wohn- und Studienort macht vielen Studierenden zu schaffen. Doch die Zukunft hat noch einiges zu bieten! Lass Dich nicht abschrecken von Deinem speziellen Studienbeginn, der so viele Dinge nur sehr eingeschränkt erlaubt, die das Studierendenleben normalerweise erfreulich machen. Es werden sich sicherlich im Laufe Deines Studiums noch viele Möglichkeiten ergeben, Deine Mitstudierenden und die Dozierenden persönlich kennenzulernen.

Warum Du einen Umzug dennoch in Erwägung ziehen solltest?

Nicht sofort, aber irgendwann dann doch! In Hinblick auf die Zukunft ist ein Umzug auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz auszuschließen. Studieren bedeutet für viele die erste eigene Wohnung, WG-Leben und Partys. "Wenn alles digital ist, bleibe ich erstmal daheim wohnen", das haben wir schon häufig gehört. Doch für Erstsemester soll ja der Grundsatz: „So viel Präsenzlehre wie möglich, so viel digitale Lehre wie nötig“ gelten. Außerdem besteht auch während der Pandemie die Möglichkeit, z. B. die Bibliothek zu nutzen. Es ist also nicht so, dass Du vor Ort gar nichts erleben könntest.

Was machen eigentlich die internationalen Studierenden?

Natürlich ist auch bei den internationalen Gaststudierenden ein Einbruch der Zahlen zu verzeichnen. Bundesweit zeigt sich, dass sich weniger als die Hälfte der üblichen internationalen Gäste sich für eine hiesige Universität entschieden haben. Teilweise wohnen diese auch momentan noch in ihren Heimatländern, da es aufgrund der gegenwärtigen Situation lange Wartezeiten in den deutschen Botschaften gibt oder kaum funktionierende Postwege, welche die Abreise verzögern. Auch für die internationalen Studierenden bieten viele Universitäten deswegen Online-Veranstaltungen an.  

Wie planst Du das Semester am besten?

Die richtige Planung am Semesteranfang ist der Grundstein für einen erfolgreichen Semesterabschluss, das gilt auch für die Corona-Zeit. Wer zu Beginn schon das ganze Semester im Blick hat, kommt am Ende nicht ins Schleudern. Stresssituationen – wie Referate oder Prüfungen – gekonnt meistern, ist eine Kunst, die man im Leben noch oft brauchen kann. Diese Fähigkeit kann in der Studienzeit geübt und ausprobiert werden. Durch eine systematische Herangehensweise wird Erfolg im Studium planbar.

Gute Leistungen im Studium haben mit einem ordentlichen Projektmanagement folgendes gemeinsam: Oft beruhen Sie auf einer präzisen Definition des Ziels, einer guten Struktur bei der Umsetzung und einem realistisch abgesteckten Zeitrahmen, innerhalb dessen sie realisiert werden sollen.

Mit welchen Tipps den eigenen Arbeitsrhythmus finden?

Auch ein fester Rhythmus ist hilfreich – wer sich zum Beispiel vornimmt, jeden Morgen um 10.00 Uhr mit dem Lernen anzufangen, erhält schnell einen Rhythmus, an den er sich gewöhnt. Aber Pauken nach Schema F heißt die Anwendung von sinnvollen Lernstrategien nicht unbedingt. Ein wichtiger Schritt in der eigenen Entwicklung ist es, sich nach den persönlichen Bedürfnissen günstige Lernbedingungen zu schaffen. Das erfordert natürlich ein gewisses Maß an Selbsteinschätzung über die eigenen Schwächen und Stärken.

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