Studium Beruf und Karriere So gelingt der Semesteranfang

So gelingt der Semesteranfang

Auf ein Neues! Es gibt viel zu tun. Sich für Referate anmelden, Fachliteratur lesen, Semesterplan erstellen und Aktivitäten richtig organisieren. Projektmanagement kann bereits im Studium gelernt werden - das gilt für Erstsemester genauso wie für die „Alte Hasen“ unter den Studierenden.

Die richtige Planung am Semesteranfang ist der Grundstein für einen erfolgreichen Semesterabschluss. Wer zu Beginn schon das ganze Semester im Blick hat, kommt am Ende nicht ins Schleudern. Stresssituationen - wie Referate oder Prüfungen - gekonnt meistern ist ein Kunst, die man im Leben noch oft brauchen kann. Diese Fähigkeit kann in der Studienzeit geübt und ausprobiert werden. Durch eine systematische Herangehensweise wird Erfolg im Studium planbar.

Gute Leistungen im Studium haben mit einem ordentlichen Projektmanagement folgendes gemeinsam: Oft beruhen Sie auf einer präzisen Definition des Ziels, einer guten Struktur bei der Umsetzung und einem realistisch abgesteckten Zeitrahmen, innerhalb dessen sie realisiert werden sollen. Auf diese Weise kommt leicht ein überzeugendes Ergebnis heraus.

1. Referate und Hausarbeiten frühzeitig mit Dozenten absprechen

Wenn mehrere Referate auf der To-do-Liste für das aktuelle Semester stehen, ist es sinnvoll, eines davon bereits in den ersten zwei Seminarwochen zu halten, damit die anstehenden Arbeiten nicht am Ende des Semesters kumulieren. Das ist nämlich eher die Klausuren-Zeit, in der man besser einen freien Kopf hat.

Dozenten kommen dem entgegen, indem sie schon in den Semesterferien ihre Planungen ins Internet stellen. Auch die Semesterapparate in den Bibliotheken werden meistens früh bereitgestellt. Viele Dozenten sind per E-Mail in den Ferien gut erreichbar, so dass sich Themen und Aufgabenstellung frühzeitig absprechen lassen.

2. Realistischen Arbeitsplan erstellen

Panikartig durchlernte Nächte können mit ein bisschen Organisationsgeschick der Vergangenheit angehören. Bei der Vorstellung jeden Tag acht Stunden lang am Schreibtisch zu sitzen, meldet sich auch bei sehr motivierten Studierenden der "innere Schweinehund". Mehrere Streckenabschnitte im Arbeitsplan sind hilfreich, um das Durchhaltevermögen nicht herauszufordern. In Form einer Zeittabelle kann man zum Beispiel eintragen, was man wann arbeiten will und wann man sich freie Zeit nimmt. Ein effizienter Umgang mit den eigenen Ressourcen bedeutet nämlich auch, dass regelmäßig Pausen mit eingeplant werden. Aufgaben und Aktivitäten, die nichts mit dem Studium zu tun haben, sollten ebenfalls in einer solchen Übersicht erfasst werden, damit der Plan auch durchführbar ist.

  • Tipp: Doping für die Willenskraft: Belohn dich!
    Wenn es an der Motivation hapert, hilft es sich angemessen belohnen. Denn wenn wir uns für etwas belohnen, sind wir motiviert es zu wiederholen. Damit ist natürlich nichts suchtförderndes gemeint, sondern etwas was Freude macht, den Lernprozess aber nicht gefährdet.

3. Den eigenen Arbeitsrhythmus finden

Auch ein fester Rhythmus ist hilfreich – wer sich zum Beispiel vornimmt, jeden Morgen um 10.00 Uhr mit dem Lernen anzufangen, erhält schnell einen Rhythmus, an den er sich gewöhnt. Aber Pauken nach Schema F heißt die Anwendung von sinnvollen Lernstrategien nicht unbedingt. Ein wichtiger Schritt in der eigenen Entwicklung ist es, sich nach den persönlichen Bedürfnissen günstige Lernbedingungen zu schaffen. Das erfordert natürlich ein gewisses Maß an Selbsteinschätzung über die eigenen Schwächen und Stärken.

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