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Empathie ist wichtig

Pflege / Nursing: Ein vielseitiges, zukunftssicheres Aufgabenfeld

Pflege kann in jeder Lebensphase des Menschen ein Thema werden – von der Geburt bis ins hohe Alter. Die Pflege ist eine herausfordernde Aufgabe, für die sich Fachpersonal immer mehr Wissen und Können aneignen muss. Experten sind über die direkte Versorgung hinaus gefragt.

Im Zentrum des Pflegeberufs steht die Nähe zum Menschen. Es existieren unterschiedliche Gründe, warum das Spektrum pflegerischer Arbeit immer komplexer wird und der Pflegebedarf (durch akademisch qualifizierte Fachkräfte) kontinuierlich steigt.

Dazu gehören:

  • sich verändernde Krankheitsbilder und Lebenssituationen
  • die Alterung der Bevölkerung
  • der medizinische Fortschritt
  • neue Diagnostik
  • der Ausbau von Prävention und Rehabilitation

Mit Menschen arbeiten

Viele Pflegestudiengänge sind so konzipiert, dass sie für bereits ausgebildete Pflegende eine Weiterbildung in ihrem Beruf darstellen. Durch Kooperationen mit Pflegeschulen (Pflege dual) besteht aber auch im Rahmen eines Studiums für Personen ohne Vorbildung die Möglichkeit, beide Abschlüsse – den Bachelor of Science und den Abschluss als staatlich geprüfte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in – zu erreichen.

Zukunftssicher und vielseitig

Denn nicht nur im traditionellen Pflegezusammenhang werden hochqualifizierte Fachkräfte benötigt. Neben den "klassischen" Tätigkeitsfeldern der Pflege – also Altenpflegeheime, ambulante Pflegedienste und Krankenhäuser – entwickeln sich zahlreiche neue Betätigungsmöglichkeiten.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • die Beratung von Patienten und pflegenden Angehörigen
  • die Mitarbeiterqualifizierung
  • die Planung und Vernetzung von Gesundheits- und Pflegeleistungen

Berufs- und Gehaltsperspektiven

Dass Absolventen eines Pflegestudiengangs einen Job finden, ist so gut wie sicher. Der Beruf ist sehr krisensicher, denn durch die Veränderung der Versorgungsbedarfe in unserer Gesellschaft zeichnet sich bis 2030 ein eklatanter Fachkräftemangel ab. Es besteht Einigkeit darüber, dass die Nachfrage nach professionellen Dienstleistungen im Pflege- und Gesundheitsbereich weiter zunehmen und sich das Spektrum pflegerischer Arbeit stetig erweitern wird. Viele Heimleiter wünschen sich angesichts der demografischen Entwicklung mehr Engagement der Politik - was zu mehr gesellschaftlicher (und finanzieller) Anerkennung für die wichtige Arbeit von Pflegenden führen könnte.

Die Gehälter für den Beruf eines Pflegenden richten sich in öffentlichen Einrichtungen nach Tarifverträgen. Mit entsprechender Berufserfahrung und einer Weiterbildung im Bereich Pflegedienstleitung oder Pflegemanagement lassen sich die Gehaltsperspektiven langfristig optimieren.

Wo kann man Pflege studieren? >

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