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Profil

Künstlerisch mit Menschen arbeiten: in Bildungseinrichtungen, im Stadtteil, im Strafvollzug, im Museum, in Unternehmen. Mit Kindern, mit alten Menschen, mit Kranken, in Konflikten und in Krisensituationen. Dafür braucht es Erfahrung und Kompetenz in künstlerischer Praxis, um zu wissen, wie sich Spielräume öffnen, wie etwas Neues in die Welt kommt, wie Veränderung gestaltet wird.

Wir bieten einen Studiengang an, der dafür qualifiziert. Wir setzen auf eine fundierte künstlerische Ausbildung, erfahrungsnahes Lernen in kleinen Gruppen und praxisorientiertes Studieren. Neben einem künstlerischen Schwerpunkt in Bildender Kunst und den Grundlagen in weiteren Künsten wie Performing Arts, neue Medien und Poesie vermitteln wir, wie mit künstlerischen Mitteln in der beruflichen Praxis gearbeitet werden kann.

Das Studium Expressive Arts in Social Transformation qualifiziert für die künstlerische Arbeit in sozialen und gesellschaftlichen Bereichen und bietet darauf aufbauend den Zugang zu unseren Masterstudiengängen, die in spezialisierte berufliche Anwendungsfelder führen: Kunsttherapie, Coaching oder Peacebuilding (geplant, in Kooperation mit der European Graduate School EGS, Schweiz). Durch eine innovative Studienorganisation finden die Lehrveranstaltungen komprimiert an wenigen Wochentagen statt.

Wissenschaft und Forschung

Um einen solchen Studiengang anzubieten, braucht es Know-how. Wir haben an der MSH Medical School Hamburg sowohl ein Team praxiserfahrener KollegInnen als auch ein junges Institut, das soziale Veränderungsprozesse erforscht und geeignete Konzepte entwickelt: das Institute for Subjective Experience and Research (ISER). Seine Projekte sind vor allem auf die berufliche Praxis orientiert. So erforscht es in Kooperation mit dem Lehmbruck-Museum in einem vom Bundesministerium und Forschung geförderten Projekt die Möglichkeiten der „gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum“, zusammen mit der Björn-Steiger-Stiftung entwickelt es ein Ausbildungsmodul zur Wahrnehmungsförderung in der klinischen Notfallversorgung oder unterstützt EU-Projekte zur Drogenprävention.

Die Berufschancen

Das Studium Expressive Arts in Social Transformation qualifiziert für ein breites Berufsfeld künstlerisch angewandter Arbeit, das unter den Stichworten „kulturelle Teilhabe“, „Integration“ oder „Inklusion“ gesellschaftspolitische Zielsetzungen bestimmt. Dazu zählen insbesondere die Bereiche Gesundheitsförderung, Konfliktmanagement und soziokulturelle Arbeit. Es geht dabei vor allem um soziale Konfliktfelder, die sich überall dort bilden, wo gesellschaftliche Lebenswelten auseinanderdriften. Zu den Betroffenen gehören Randgruppen wie benachteiligte, behinderte, kranke oder alte Menschen.

Hier gibt es einen steigenden Bedarf an Fachkräften, die in der Lage sind, diese Menschen in sozialen und gesellschaftlichen Konflikt- und Notsituationen zu begleiten. So ist die Nachfrage nach nach qualifiziertem Personal im Bereich der sogenannten Wohlfahrtspflege enorm gestiegen. Allein die Anzahl der pflegebedürftigen Personen in Deutschland wird von 2007 bis 2030 von 2,2 Mio. auf 3,4 Mio. steigen.

Die Lage im Bereich von Stresserkrankungen ist nicht weniger dramatisch. Die Ausbildung an qualifizierten Fachleuten, die in der Lage sind Entwicklungs- und Veränderungsprozesse zu gestalten, hält damit kaum Schritt. Der Studiengang Expressive Arts in Social Transformation ist in dieser Hinsicht ein Novum in der akademischen Ausbildungslandschaft und soll helfen, diese Lücken zu schließen.

Die Zulassung zum Studium

Wir rechnen Ihnen Ihre Ausbildung an! Wer aus einer künstlerischen oder künstlerischangewandten Ausbildung in unseren Bachelorstudiengang wechseln möchte, dem können wir bislang erworbenen Qualifikationen nach Einzelfallprüfung anrechnen. Dadurch kann sich für Ergotherapeuten das Studium um ein Semester verkürzen.

Die Zulassungsvoraussetzungen sind:

  • eilnahme an einem Aufnahmegespräch.
  • Hochschulzugangsberechtigung bzw. entsprechende Prüfung
  • Künstlerische Eignung.

Bei der Auswahlentscheidung finden folgende Kriterien Berücksichtigung:

  • Studienmotivation, berufliche Perspektiven, persönliche Eignung
  • Beruflicher Werdegang
  • Fort- und Weiterbildungen.

Die Bewerbung

  • Form- und fristgerechte Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf und 2 aktuellen Passfotos (Namensangabe auf Rückseite)
  • Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), bei ausländischen Studierenden Identity-Card
  • Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Zulassungsantrag
  • Nachweis über bisher ausgeübte Tätigkeiten
  • Studienbuch bzw. Studienabschlusszertifikat, sofern der Bewerber an anderen Hochschulen bereits studiert hat.

Die Studiengebühren und Finanzierungsmöglichkeiten

390,– € / Monat Vollzeit

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für die Studienfinanzierung, z.B. Bafög, KfW Studienkredit, Begabtenförderung, DKB-Studienkredit, Studenten-Bildungsfonds und Stipendien. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!

Kontakt

MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical UniversityAm Kaiserkai 120457 Hamburg

Hochschulsekretariat
Tel.: 040 36122640
Fax: 040 361226430
Mail: info@medicalschool-hamburg.de
Zur Webseite > 

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule
Zur Webseite >

 

 

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