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Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.)

Hochschule Mannheim

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Regelstudienzeit: 3 Semester bei Vorqualifikation in Ing. oder Wirt.-Ing. und 4 Semester bei Vorqualifikation BWL
Ausrichtung: Anwendungsorientiert
Unterrichtssprache: Deutsch, einzelne Module in Englisch
Leistungspunkte: 90 ECTS bei Vorqualifik. in Ing. und Wirt.-Ing.120 ECTS bei Vorqualifikation BWL
Zulassungsbeschränkung: Abschlussnote Erststudium 2,5 oder besser, weitere siehe unter Zulassungsvoraussetzungen
Vertiefungsrichtungen: Energietechnik und –management, Produktionstechnik und –management oder Technisches Produktmanagement
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester
Studiengebührenkeine generellen Studiengebühren, Gebühren für Internationale Studierende 

Studienkonzept


Unser Master-Studiengang ermöglichet Hochschulabsolventen der Betriebswirtschaftslehre, der Ingenieurwissenschaften und des Wirtschaftsingenieurwesens, das vorhandene Fähigkeitsspektrum um die jeweiligen Kenntnisse und Fähigkeiten zu ergänzen, die sie für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsingenieure benötigen.

Entsprechend dem absolvierten Erststudium stehen folgende Inhalte im Vordergrund:

  • für die Absolventen der Betriebswirtschaftslehre: ingenieurwissenschaftliche Inhalte;
  • für Absolventen der Ingenieurwissenschaften: betriebswirtschaftliche Inhalte;
  • für Absolventen des Wirtschaftsingenieurwesens: Vertiefungen wirtschaftsingenieurwissenschaftlicher Inhalte.

Unabhängig von der fachlichen Ausrichtung des Erststudiums wählen alle Studierenden eine der drei Vertiefungsrichtungen Produktionstechnik und -management, Energietechnik und -management oder technisches Produktmanagement.

Studiendauer

Das Studium dauert für Absolventen mit einem Erststudium im Ingenieurwesen bzw. Wirtschaftsingenieurwesen drei Semester. Davon verbringen Sie zwei Semester an der Hochschule und ein Semester in der Praxis.

Für Absolventen mit betriebswirtschaftlichem Erststudium umfasst das Studium vier Semester, da ein zusätzliches Theoriesemester zum Vertiefen naturwissenschaftlich-technischer Grundlagen vorgesehen ist.

 
Vertiefungsrichtungen

Energietechnik und -management

Die ausreichende und beständige Verfügbarkeit von Energie zu angemessenen Kosten ist für Industrieländer eine wichtige Voraussetzung für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Sie erhalten das notwendige Rüstzeug, um moderne Technologien und Systeme zur Energieversorgung sowie innovative Konzepte der Energiebereitstellung unter energetischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten zu beurteilen und zu gestalten.

Aufgaben für die Sie vorbereitet werden:

  • Auswahl wirtschaftlich und ökologisch optimaler Formen der Energiebereitstellung
  • Ermittlung von Kosten der Energiebereitstellung
  • Beurteilung der Effizienz und Umweltwirkung von Kraftwerkstypen und -techniken 
  • Planung und Bewertung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz
  • Handeln mit Energieprodukten

Typische Einsatzbereiche mit dieser Vertiefung:Fach- und Führungsfunktionen in Energieversorgungs-, Energieberatungs- und -dienstleistungsunternehmen, energieintensiven Industriebetrieben sowie bei Herstellern von Energieanlagen.

Module und zentrale Inhalte:

Energieanlagentechnik, Energiewirtschaft und Umwelt (EN1)
Politische, ökonomische, technische und rechtliche Grundlagen der Energiewirtschaft.

Energiewirtschaftliche Dienstleistungskonzepte (EN2)
Optimierung komplexer Energieversorgungssituationen unter energetischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten. Anwendung moderner Techniken zur Energieeinsparung und Methoden zur effizienten Energiebereitstellung (insb. Energie-Contracting).

Erneuerbare Energien (EN3)
Naturwissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Grundlagen regenerativer Energiesysteme. Auslegen und Bewerten regenerativer Energieerzeugungsanlagen.


Produktionstechnik und -management

Für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen sind laufend optimierte Produktionsprozesse von zentraler Bedeutung. Sie erhalten das notwendige Rüstzeug, um effiziente Produktionsprozesse in Industrieunternehmen zu planen und umzusetzen.

Aufgaben für die Sie vorbereitet werden:

  • Planung des Produktionsprogramms: Was wird wann produziert?
  • Planung der Produktionskapazitäten: Wo wird wie viel Leistung benötigt?
  • Planung des Werkslayouts: Wie sollen die Produktionshallen eingerichtet werden?
  • Planung der Produktionsanlagen: Welche Maschinen und wie viel Automatisierung?
  • Optimierung von logistischen Abläufen und Systemen
  • Optimierung von Produktionsabläufen und Produktionsanlagen
  • Einführung und Schulung von Methoden der schlanken Produktion

Typische Einsatzbereiche mit dieser Vertiefung: Fach- und Führungsfunktionen im Bereich der industriellen Produktion wie etwa

  • Produktions- und Prozessmanagement
  • Produktions- und Fabrikplanung
  • Business Reengineering
  • Technische Unternehmensberatung

Module und zentrale Inhalte :

Moderne Produktionssysteme (PR1)
Grundlagen der Analyse und Optimierung von Produktionsprozessen sowie Prinzipien und Methoden ganzheitlicher Produktionssysteme.

Produktionsnetzwerke (PR2)
Methoden zur Analyse und Optimierung standortübergreifender Produktionsprozesse.Gestaltung von

Produktionssystemen (PR3)
Planen und Auslegen von Produktionsanlagen und Logistiksystemen, Schaffen robuster und effizienter Produktionsprozesse.


Technisches Produktmanagement

Viele Industriegütermärkte sind durch drastische Veränderungen gekennzeichnet. Nachhaltig und erfolgreich am Markt besteht nur, wer Markt, Wettbewerb, neue Trends und Kundenbedürfnisse genau kennt und die Produktstrategien danach ausrichtet. Sie erhalten das notwendige Rüstzeug, um technische Produkte und Dienstleistungen an den Schnittstellen von Entwicklung, Marketing und Vertrieb erfolgreich zu planen und umzusetzen.

Aufgaben für die Sie vorbereitet werden:

  • Analyse und Bewertung von Märkten und Kundenbedürfnissen für technische Produkte und Dienstleistungen
  • Erarbeiten von Szenarioanalysen
  • Bewerten von Technologien
  • Planen, umsetzen und steuern von Innovationsprozessen
  • Erstellen von Lastenheften und Begleiten von Entwicklungsaktivitäten
  • Mitwirken bei der Erarbeitung von Produktportfolios
  • Planen, umsetzen und steuern von Produkt- und Markteinführungsstrategien
  • Preiskalkulation sowie Planung von Umsätzen, Kosten und Erträgen von Produkten und industriellen Dienstleistungen
  • Begleiten technischer Erzeugnisgruppen über den gesamten Produktlebenszyklus

Typische Einsatzbereiche mit dieser Vertiefung:

Fach- und Führungsfunktionen für Produkte oder Produktgruppen in Industrieunternehmen, wie

  • Produktmanagement
  • Innovationsmanagement
  • Technologiemanagement
  • Marketing
  • Business Development

Module und zentrale Inhalte:

Innovations- und Technologiemanagement (TPM1)
Aufgaben und Prozesse des technischen Produktmanagements und Schnittstellen zu anderen betrieblichen Funktionsbereichen. Organisation, Planung und Steuerung von Innovations- und Technologieprozessen in Unternehmen. Methoden zur Erhebung, Analyse und Bewertung von Industriegütermärkten (insb. Kundenanforderungen, Markt- und Wettbewerbsstrukturen) sowie zum Generieren, Analysieren und Bewerten von Innovationen und Technologien.

Produktplanung und -betreuung (TPM2)
Prozesse und Methoden der Produktplanung, insbesondere des Produktlebenszyklusmanagements. Methoden zum Entwickeln und Umsetzen von Produktstrategien, Produkttests und Produkteinführungen. Ausgewählte Instrumente der Produktpolitik wie Produktverbesserung, Produktwechsel und Produktelimination.Controlling im

Produktmanagement (TPM3)
Instrumente des operativen und strategischen Controllings im Produktmanagement. Produktbezogene Planungs- und Steuerungssysteme, Kalkulation von Preisen für technische Produkte und Dienstleistungen. Prozesse und Methoden des strategischen und operativen Kostenmanagements im Produktlebenszyklus.


Zulassungsvoraussetzungen

Abschlussnote im Erststudium 2,5 oder besser.

Ein Vorstudium von mindestens 210 ECTS-Punkten, davon mindestens 36 ECTS-Punkte aus den Bereichen Maschinenbau oder Elektrotechnik oder Verfahrenstechnik (ohne mathematische oder naturwissenschaftliche Grundlagenfächer). 

Bewerbung

Die Bewerbung für das Master-Studium erfolgt über das Online-Portal und muss bis zum 15. Januar eines Jahres (für das Sommersemester) 15. Juli eines Jahres (für das Wintersemester) mit allen erforderlichen Unterlagen erfolgt sein (Ausschlussfrist)!

Die Vergabe der Master-Studienplätze erfolgt in einem hochschuleigenen Auswahlverfahren (semersterweises Ranking der Bewerber nach Vorqualifikation, sodass kein NC genannt werden kann).

Warum gerade hier studieren?

Weil Sie bei uns

... ideale Lernbedingungen auf unserem interdisziplinär geprägten Campus der kurzen Wege, mit moderner Ausstattung, kleinen Semestergruppen, einer guten Betreuung durch engagierte Dozenten und eine effiziente Studienorganisation vorfinden.

... in vielfältiger Weise vom guten Ruf der Hochschule in der Wirtschaft profitieren, der sich u.a. in konstant guten Platzierungen in verschiedensten Hochschulrankings zeigt.

... in der Metropolregion Rhein-Neckar von einem starken Wirtschaftsraum mit einem großen Angebot an Praktika, Werkstudentenjobs bereits während des Studiums und bei Ihrem Berufseinstieg profitieren

... in den Genuss eines attraktiven kulturellen Umfelds in Mannheim und mit dem Semesterticket des Verkehrsverbunds der Region (z.B. Heidelberg, Worms, Speyer) kommen.

Studieren und Leben in Mannheim

Im Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar ist die Stadt Mannheim die optimale Umgebung zum Studieren und Leben. Neben zahlreichen Kultur- und Freizeitangeboten ist die Quadratestadt ein attraktiver Standort für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Sowohl während der Studienzeit  als auch nach dem Studienabschluss profitieren Studierende von der wirtschaftsstarken Region. Rund 146.000 Unternehmen, darunter zehn der 100 stärksten börsennotierten Unternehmen haben hier ihren Sitz. Neben Weltkonzernen sind in der Region viele mittelständische Unternehmen, Hidden Champions und innovative Start-ups zuhause. Mannheim steht als Wirtschaftsstandort in offiziellen Rankings stets auf vorderen Plätzen. Die zentrale Lage im Herzen Europas und die gute Anbindung an alle Verkehrswege wie Bundesautobahnen, Schienen und Wasserwege sowie die Nähe zu den Flughäfen Frankfurt am Main und Stuttgart machen Mannheim zu einem beliebten Standort internationaler Unternehmen. Die Wirtschaft in Rhein-Neckar zeichnet sich durch einen gesunden zukunftsträchtigen Branchenmix aus.

Schwerpunkte sind:

  • Anlagen- und Maschinenbau (z.B. Caterpillar, GE Power,  Heidelberger Druckmaschinen, KSB)
  • Automotive (z.B. Bombardier, Daimler, Freudenberg-Gruppe, John Deere)
  • Biotechnologie & Life-Sciences (z.B. AbbVie, Gelita, Octapharma, Roche, Siemens, Sirona).
  • Chemie (z.B. BASF, Fuchs Petrolub, Kluthe)
  • Energie (z.B. ABB, EnBW, MVV Energie, Pfalzwerke)
  • Informationstechnologie (z.B. Cema, Realtech, SAP, SAS)

Die starke Wirtschaftsregion Rhein-Neckar eröffnet Studierenden vielfältige Möglichkeiten für Werkstudententätigkeiten, Praktika und kooperative Abschlussarbeiten sowie für den Einstieg ins Berufsleben.

Kontakt

Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen
Hochschule Mannheim
Paul-Wittsack-Straße 10
68163 Mannheim
master@no-spamwing.hs-mannheim.de

Mehr Infos findet Ihr auf der Webseite der Fakultät.
Zur Webseite >
Flyer zum Studiengang >

 

 

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