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Chancen

Die wesentlichen Herausforderungen für unsere Zukunft ergeben sich aus dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen, der industriellen Globalisierung und insbesondere dem Bevölkerungswachstum. Die Verfahrenstechnik ist eine der Schlüsseltechnologien, um für die Aufgaben der Deckung des Energiebedarfs, der Schonung der Ressourcen und des Schutzes der Umwelt Lösungen zu erarbeiten. Der in diesem Masterstudiengang gesetzte Schwerpunkt „Nachhaltige Verfahrenstechnik“ verfolgt diese Aspekte konsequent und unter Berücksichtigung technologisch neuer Ansätze. Mit innovativen Technologien die Umwelt zu schützen, unsere Ressourcen zu schonen, die Lebensqualität zu verbessern und dabei effizienter zu wirtschaften: Dafür steht der Masterstudiengang Verfahrenstechnik.

Der in Europa und vielen anderen Ländern der Welt anerkannte Masterabschluss ermöglicht den Absolventen auch im Ausland hervorragende Berufsaussichten.

Berufsfelder

Im Rahmen des Master-Studiums erwerben die Studierenden vertiefte anwendungsbezogene Fachkenntnisse aus Naturwissenschaft und Technik mit dem Schwerpunkt „Nachhaltige Verfahren“.

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Zukunftsthema unserer Gesellschaft, das nicht nur politische und wirtschaftliche Prozesse betrifft, sondern eben gerade in der ingenieurtechnischen Entwicklung umgesetzt werden muss. Ein wichtiges Themengebiet betrifft die Ressourcenschonung in verfahrenstechnischen Prozessen, wie zum Beispiel die Nutzung nachhaltiger Energien und die Minimierung von Rohstoffeinsätzen.

In Verbindung mit nichttechnischen Kompetenzen aus den Bereichen Führung und Betriebswirtschaft bereitet das Studium auf eine höhere Fach- oder Managementlaufbahn vor. Mit erfolgreichem Studienabschluss erwerben die Absolventen auch die Eingangsvoraussetzung zum Einstieg in eine Promotion.

Ziele

Das Erlernen von vernetztem, praxisorientiertem Denken und Arbeiten eröffnet den Absolventen des Masterstudiengangs Verfahrenstechnik den Berufseinstieg in einem breiten Spektrum an Branchen, Bereichen und Funktionen, wie z.B.

  • Chemische Industrie
  • Apparate- und Anlagenbau
  • Energieerzeugende Industrie
  • Pharmazeutische Industrie
  • Lebensmittelindustrie
  • Umwelttechnik
  • Ver- und Entsorgung
  • Öffentlicher Dienst

Professoren und Lehrbeauftragte

Die Professoren und Professorinnen des Masterstudienganges Verfahrenstechnik sind ein interdisziplinäres Team aus Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Mathematikern. Ihre mehrjährige industrielle Erfahrung und ihr wissenschaftlicher Background fließt in die Lehre ein.

Lehrbeauftragte aus Industrie und Forschung ergänzen das Dozententeam. Sie bringen aktuelle Entwicklungen aus der Praxis in die Hörsäle und runden somit das Ziel eines praxisorientierten Studiums weiter ab.

Sämtliche Lehrveranstaltungen finden in kleinen Gruppen statt. Dies ermöglicht engagierte Diskussionen und Interaktionen mit den Dozenten, die zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Lehrstoff führen.

Struktur des Master-Studiums

Der Masterstudiengang Verfahrenstechnik ist ein konsekutiver Vollzeitstudiengang über drei Semester. An ein zweisemestriges Theoriestudium schließt sich das dritte Semester zur Anfertigung der Master Thesis an. Während des ersten Theoriesemesters stehen zwei Module im Vordergrund. Die Pflichtfächer der Verfahrenstechnik vertiefen Grundlagen aus dem Bachelorstudium, abgerundet durch ein Labor zur Prozesssimulation. Das Modul Arbeitsmethoden hat neben dem Erlernen mathematischer Methoden die Aufgabe wichtige Fächer für Ingenieure in Führungspositionen zu vermitteln.

Das zweite Theoriesemester betont den Schwerpunkt des Masterstudienganges: Nachhaltige Verfahren und Prozesse. Flexibilität besteht hier durch Wahlmöglichkeiten verschiedener Vorlesungen. Ergänzend finden Veranstaltungen zu Führung und Organisation statt.

Für die Master Thesis ist das dritte Semester vorgesehen. Die Studierenden bearbeiten hierbei ein wissenschaftliches verfahrenstechnisches Thema als Abschluss des Master- Studiums. Die Anfertigung der Master Thesis erfolgt an der Hochschule oder in der Industrie.

Module Master-Studium

Das Studium untergliedert sich in sechs Module. Neben Pflichtfächern zur Verfahrenstechnik und dem Schwerpunkt Nachhaltige Verfahrenstechnik ist eine wissenschaftliche Projektphase zu absolvieren. Module zu nichttechnischen Fächern runden das Studium ab. Alle Studienteile mit Ausnahme der Master Thesis finden innerhalb der beiden Theoriesemester statt.

Die Module im Einzelnen sind:

  • Arbeitsmethoden
  • Pflichtfächer Verfahrenstechnik
  • Vorprojektierung verfahrenstechnischer Prozesse
  • Nachhaltige Verfahren und Prozesse
  • Führung und Organisation
  • Abschlussarbeit

Die Verzahnung der einzelnen Veranstaltungen erfolgt interdisziplinär im Modul „Vorprojektierung verfahrenstechnischer Prozesse“.

Wissenschaftsliche Projektphase

Im Modul „Vorprojektierung verfahrenstechnischer Prozesse“, das sich über die ersten beiden Semester erstreckt, wird eine komplette verfahrenstechnische Anlage von der Idee des Baus einer Anlage bis hin zum fertigen technischen Konzept entworfen.

Es wird dabei ein realistisches Projekt simuliert, in dem die Studierenden in eigenständig arbeitenden Projektgruppen ihre Arbeit gegenüber dem Auftraggeber (Professoren) vertreten und termingerecht abliefern. Mit schriftlichen Projektberichten und regelmäßigen Präsentationen wird der Projektfortschritt dokumentiert.

Die Arbeit wird kombiniert mit begleitenden Lehrveranstaltungen, die sich inhaltlich mit den Methoden der Verfahrensentwicklung sowie dem Einsatz moderner Simulationstools zur Berechnung komplexer verfahrenstechnischer Prozesse und der konstruktiven Gestaltung von Anlagen befassen.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Hochschulabschluss mit mindestens 210 ECTS-Punkten, mindestens den eines Bachelors oder eines gleichwertigen Abschlusses auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik, des Maschinenbaus mit Ausrichtung Verfahrenstechnik, des Chemieingenieurwesen, der Technischen Chemie oder eines anderen Studiums mit überwiegendem Anteil in diesen Fachdisziplinen;
  • Zulassung unter Auflagen für Absolventen mit einem Abschluss mit 180 ECTS-Punkten, 30 ECTS müssen durch Belegung entsprechender Lehrveranstaltungen nachgeholt werden;
  • Prädikatsexamen mit einer Abschlussnote von mindestens 2,5;
  • Nachweis über gute Kenntnisse der deutschen Sprache (ausgenommen deutsche Muttersprachler). Übersteigt die Anzahl der Bewerber die Zahl der Studienplätze, erfolgt ein Auswahlverfahren nach der Gesamtnote des ersten Hochschulabschlusses.

Flyer zum Studiengang (PDF) >

Kontakt

Hochschule Heilbronn
Max-Planck-Straße 39
74081 Heilbronn
Telefon: 07131/504-486
Telefax: 07131/470
Email: mvt@no-spamhs-heilbronn.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

 

 

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