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Summer University

Wer genau das richtige Angebot findet, kann von einer Sommeruniversität auch im eigenen Land profitieren. Disziplinübergreifende Veranstaltungsreihen und internationale Kontakte sind die Eckpunkte die Studieren in der vorlesungsfreien Zeit bestimmen.

Uni in der vorlesungsfreien Zeit?

Die neuen Studienabschlüsse Master und Bachelor sollen den Schritt ins Ausland vereinfachen und damit die Mobilität unter den Studierenden fördern. Durch das European Credit Transfer System (ECTS) können auch Studienleistungen, die an einer anderen Universität erworben wurden, problemlos anerkannt werden. Genau diese Rahmenbedingungen nutzen die seit einigen Jahren in Deutschland durchgeführten Sommeruniversitäten. Nach amerikanischem Vorbild öffnen die Hochschulen während der vorlesungsfreien Zeit ihre Türen für ausländische Studenten, die mehr über die angebotenen Seminare und das Studieren in Deutschland erfahren wollen.

Von Tropenmedizin und Persönlichkeitsentwicklung

Das Spektrum der Veranstaltungen ist bunt. In Rostock können Mediziner an einer summer school zum Thema Tropenkrankheiten teilnehmen, in Berlin stehen Veranstaltungen rund ums Thema Globalisierung im Vordergrund und in Düsseldorf runden Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung das Weiterbildungsprogramm ab - um nur einige ausgewählte Beispiele zu nennen. Die Veranstaltungen finden aufgrund der internationalen Ausrichtung größtenteils in Englisch statt, eine Richtlinie die für alle summer universitys im europäischen Raum gilt. In der jeweiligen Landessprache werden nur die Sprachkurse angeboten, die für die Gäste aus dem Ausland aber natürlich einen besonderen Stellenwert einnehmen.

Wenn das Angebot dem eigenen Studienprofil entspricht, kann eine summer university die Chance darstellen, universitäres Engagement mit touristischen Ambitionen zu verbinden. Auf diese Weise haben sogar "Daheimgebliebene" die Möglichkeit, ihre eigene Stadt aus einem neuen Blickwinkel kennen zu lernen. Neben dem inhaltlichen Angebot schätzen viele Teilnehmer die multikulturelle Zusammensetzung der Studierenden. Da auch gesellige Veranstaltungen in den Programmen nicht zu kurz kommen, können internationale Kontakte leicht geknüpft werden.

Internationale Kontakte inklusive

Christoph H. von der Viadrina-Universität (Frankfurt/Oder) berichtet von seinem Aufenthalt in Nizza, dass die Gruppe aus Teilnehmern aus der ganzen Welt bestand. Es waren nicht nur Studierenden aus Europa, sondern auch Studenten aus den USA, Kenia, Japan, China, Russland, der Ukraine, dem Iran und Bolivien vertreten. Viele nutzten den Sommerkurs als Vorgeschmack für einen künftigen Erasmus-Studienaufenthalt.

Durch einen verstärkten internationalen Wettbewerb sind die Hochschulen aufgerufen, ihre Angebote attraktiver und publikumswirksamer zu gestalten. In Zeiten knapper Kassen entstehen hierfür aber leider auch Kosten, womit wir schon beim Hacken der Sommeruniversitäten wären. Umsonst gibt es sie nämlich nicht. Bei den meisten Angeboten handelt es sich um all-inklusive-Pakete: Im Preis mitinbegriffen sind die Seminare, die Übernachtung und oftmals auch Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Region und in benachbarte Städte.

 

, Redaktion
hartmann@no-spamstudieren.de

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