Merkzettel 00 Studiengänge 00 Studienorte Zettel ansehen
1997 - 2017
studieren.de
© xStudy SE

Pflegepädagogik (B.A.)

Hochschule Ludwigshafen am Rhein

Studienprofil Infos

Studienfachberatung

Yvonne Zenz
yvonne.zenz@no-spamhs-lu.de
Tel.: 0621/5203-572

© HS Ludwigshafen
Kontakt zur Hochschule
Möchtest Du weitere Infos? Fülle dieses Formular aus und die Hochschule meldet sich bei Dir.
 
Name
E-Mail
Letzter Abschluss
Nationalität
 

Die Qualifikation zur Lehrerin/zum Lehrer für Pflegeberufe erfolgte viele Jahrzehnte durch eine einjährige später zweijährige Weiterbildung. Anfang der 90-ziger Jahre wurden erste Studiengänge zur akademischen Qualifikation von Pflegelehrer_innen/Pflegepädagog_innen angeboten. Diese Studiengänge waren 8-semestrige Diplomstudiengänge Pflegepädagogik. Im Rahmen des Bologna-Prozesses und der Angleichung von Hochschulabschlüssen im europäischen Raum wurden die Diplomstudiengänge umgewandelt. Der ehemalige Diplom-Studiengang Pflegepädagogik an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein wurde in einen 7-semestrigen Bachelorstudiengang Pflegepädagogik (B.A.) umgewandelt.

Pflegepädagog_innen sind von ihrem Tätigkeitsfeld her vergleichbar mit Berufsschullehrer_innen. Sie benötigen neben einem umfassenden Fachwissen (hier pflegefachliches, pflegewissenschaftliches Wissen) einschließlich der relevanten Bezugswissenschaften auch ein fundiertes, breites und vertieftes Wissen über pädagogische und didaktische Theorien. Dazu gehören etwa Theorien des Lernens, der Bildung, der Erwachsenenbildung, aber auch Theorien und Konzepte, die sich speziell mit Lernen, Bildung, Ausbildungs- und Lehrplangestaltung und dem Unterricht im Pflege- und Gesundheitsbereich befassen:

  • Wie wird Unterricht vorbereitet und durchgeführt?
  • Was genau müssen Pflegeschüler_innen heute und in der Zukunft lernen?
  • Welche Unterrichtsmethoden und Medien gibt es, und wie werden sie angewendet?
  • Wie werden Schüler_innen motiviert?
  • Wie werden Leistungen benotet?
  • Wie können Schüler_innen beim Lernen in der Theorie und in der Praxis unterstützt werden?
  • Wie unterstützen Lehrer_innen die Schüler_innen beim eigenständigen, selbstverantwortlichen Lernen?
  • Welche Hilfestellung können Lehrer_innen den Schüler_innen geben, damit sie im Alltag das anwenden können, was sie in der Theorie lernen?
  • Wie werden Projekte initiiert und durchgeführt?
  • Wie und was wird im Pflege- und Gesundheitsbereich geforscht? 
  • Wie wird Pflegewissenschaft und Pflegeforschung in der Ausbildung unterrichtet?

Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen lernen angehende Pflegepädagog_innen. Die umfangreichen Praxiserfahrungen der Studierenden werden während des Studiums in den Lehrveranstaltungen in den verschiedensten Zusammenhängen aufgriffen und reflektiert. Diese Praxiserfahrungen machen die Lehre an der Hochschule und später den Unterricht lebendig.

Neben pädagogischen/pflegepädagogischen und pflegewissenschaftlichen Themen gibt es eine ganze Reihe von Themen aus weiteren Fachdisziplinen wie Gesundheitswissenschaft, Sozialwissenschaft, Sozialpolitik, Ethik, Recht u.v.m., die bedeutsam sind für angehende Pflegepädagog_innen. Unter anderem führen die Studierenden eigene kleine Forschungsprojekte durch. Dies befähigt sie, später auch Schüler_innen praxisnah an Pflegeforschung heranzuführen. Die Studierenden können ihre erworbenen Kompetenzen während des Studiums in Praxisphasen erproben.

Um den hohen Anspruch einer engen Verzahnung von Wissenschaft, Theorie und Praxis gewährleisten zu können, sind u.a. zwei Praxisphasen in das Studium integriert:

  • ein Orientierungspraktikum von 6 Wochen, mit dem die Bandbreite möglicher Tätigkeitsfelder für Pflegepädagog_innen erkundet werden kann.
  • ein Praxissemester von 16 Wochen, in dem u.a. unter Anleitung und Beratung Unterricht vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet wird.

Beide Praxisphasen werden von Lehrenden der Hochschule begleitet.

Das Studium der Pflegepädagogik befähigt zwar in erster Linie zur Lehrtätigkeit in pflege- und gesundheitsbezogenen Bildungseinrichtungen. Den Absolvent_innen stehen aber neben Unterrichtstätigkeiten in der Gesundheits- und Kranken-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege-, Altenpflege- , Hebammenschulen sowie Fort-und  Weiterbildungseinrichtungen und innerbetrieblicher Fortbildung auch vielfältige weitere Tätigkeitsfelder offen, z.B.

  • im Bereich der fachpraktischen Ausbildung in Pflegeeinrichtungen,
  • in Behörden & Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Bereich Beratung und Schulung,
  • in Publizistik & Projektmanagement

Aufbau des Studiums

Alle Studieninhalte sind verschiedenen thematischen Studienbereichen zugeordnet:

  1. Fachwissenschaftliche Grundlagen
  2. Wissenschaft und Forschung
  3. Lehren und Lernen
  4. Pflegewissenschaft
  5. Gesundheit – Konzepte und Rahmenbedingungen
  6. Lernort Praxis
  7. Bachelorarbeit
  8. Kritische Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld „Pflege“

Jeder Studienbereich umfasst spezifische Themen. Diese Themen und Inhalte sind jeweils in thematischen Einheiten zusammengefasst, sogenannten Modulen. Jedes Modul besteht aus verschiedenen Lehrveranstaltungen, die die Studierenden in den unterschiedlichen Semestern besuchen. Insgesamt werden 18 Module im Laufe des Studiums angeboten. Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung beendet. Modulprüfungen werden zum Teil benotet, zum Teil nicht benotet.

Die Prüfungen werden in Form einer mündlichen Prüfung (als Einzel- oder Gruppenprüfung), einer Klausur, eines Referates oder einer wissenschaftliche Hausarbeit abgeleistet. Prüfungsleistungen können aber auch in anderen Formen erbracht werden: Mitarbeit bei einem Projekt, Praxisbericht, Unterrichtsentwurf o.a. Für jedes bestandene Modul werden Leistungspunkte vergeben (sogenannte ECTS oder Credits oder Kreditpunkte). Am Ende des Studiums müssen insgesamt 210 Leistungspunkte erworben sein, um den Bachelorabschluss zu erhalten.

Flyer zum Studiengang (PDF) >

Kontakt

Studienfachberatung
Yvonne Zenz
Yvonne.Zenz@no-spamhs-lu.de  
Tel.: 0621/5203-572

Zulassungsangelegenheiten
Jutta Villhauer
jutta.villhauer@no-spamhs-lu.de
Tel.: 0621/ 5203-528

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Karin Kersting
Telefon 06 21 / 52 03-537
karin.kersting@hs-lu.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Fachhochschule.
Zur Webseite >

Bewerbung

Bewerbungen erfolgen online über die Homepage der Hochschule Ludwigshafen am Rhein.

Zugangsvoraussetzungen

  • Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder Berechtigung, die der Fachhochschulreife gleichwertig ist UND
  • eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder der Altenpflege oder eine erfolgreich abgeschlossene Hebammenausbildung

ODER

  • eine fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung beruflich qualifizierter Personen (in der Regel nachgewiesen durch die Abschlussnote der fachbezogenen Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege oder der Hebammenausbildung von mindestens 2,5 und einer 2-jährigen fachbezogenen Berufstätigkeit in Vollzeit)

 

 

Studienprofil-182-374

 

 

Praxispartner für duale Studienangebote

 

Abitur, Studium, Beruf?


Ideenfächer® 2017
Wertvolle Impulse zur
Berufs- und Studienwahl
als bunter Ideengeber.