Pflege studieren. Verantwortung leben.
Im Interview: Frau Prof. Dr. Maria Stöckner. Sie erläutert anschaulich Einsatzgebiete und Ablauf des Studiums.
Der duale Bachelorstudiengang Pflege bietet eine fundierte akademische Ausbildung für angehende Pflegefachkräfte. Durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis lernen die Studierenden, patientenorientierte und ganzheitliche Pflege auf höchstem Niveau zu gewährleisten und eigenverantwortlich heilkundliche Tätigkeiten zu übernehmen.
Absolventinnen und Absolventen sind optimal vorbereitet für verantwortungsvolle Positionen im Gesundheitswesen, von der direkten Patientenversorgung über pflegewissenschaftliche Aufgaben und Fort- und Weiterbildung bis hin zur Pflegeberatung und -leitung.
Der duale Bachelorstudiengang Pflege ist ein primärqualifizierender Studiengang, der alle Anforderungen des Pflegeberufegesetzes erfüllt. Der Studiengang befindet sich aktuell im Akkreditierungsverfahren.
Studienbeginn ist der 1. Oktober jeden Jahres.
Alle Studierenden erhalten eine attraktive monatliche Vergütung über den Ausbildungsfonds für Pflegeberufe.
Praxispartner im dualen Bachelorstudiengang Pflege können Einrichtungen der
- stationären Akutpflege (Krankenhäuser)
- stationären Langzeitpflege (Pflegeheime)
- ambulanten Akut-/Langzeitpflege (Pflegedienste)
sein.
Studierende absolvieren den Großteil ihrer praktischen Ausbildung beim Praxispartner, mit dem sie ihren Studienvertrag geschlossen haben. Zusätzlich sind im Rahmen des Studiums weitere Praxiseinsätze in der stationären und ambulanten Akut- und Langzeitpflege sowie in der pädiatrischen und psychiatrischen Versorgung vorgesehen.
Das duale Studium schließt mit dem Bachelor of Science mit 240 ECTS-Credits ab und berechtigt Absolventinnen und Absolventen zur Beantragung der staatlichen Berufszulassung als „Pflegefachmann/ Pflegefachfrau (B. Sc.)“ gemäß § 1 Pflegeberufegesetz. Der Abschluss befähigt zudem zur Aufnahme eines Masterstudiums an Hochschulen und Universitäten.
Kurzinfo
240 ECTS-Credits
Studiendauer: 8 Semester
Studienbeginn: Wintersemester, 01. Oktober
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Pflege als Profession und Wissenschaft
- Professionsentwicklung
- Pflegewissenschaft
- Pflegeforschung
- Ethik und Diversität
- Beratung und Edukation
Fachpraxis zu komplexer und hochkomplexer Pflege
- z. B. pädiatrische, geriatrische, onkologische, psychiatrische Pflege, Intensivpflege, Palliativpflege
- heilkundliche Tätigkeiten in den Bereichen Wundversorgung, Diabetes und Demenz
Humanbiologische und medizinische Grundlagen
- Anatomie, Physiologie, Pathologie
- Pflege im Kontext medizinischer Diagnostik und Therapie
Rahmenbedingung pflegerischen Handelns
- Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Psychologie
- Recht und Betriebswirtschaftslehre
- Teamarbeit und Interprofessionalität
- Qualitäts- und Projektmanagement
- Digitalisierung
Pflegerische Praxis
- Akutpflege im Krankenhaus
- Langzeitpflege in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen
- pädiatrische und psychiatrische Versorgung
- Tätigkeiten der Heilkunde
Wahlpflichtmodule
- Praxisanleitung
- Pflegemanagement
Akademischen Pflegefachkräfte übernehmen Verantwortung für hochkomplexe Pflegeprozesse bei Menschen aller Altersstufen und in allen Versorgungsbereichen. Absolventinnen und Absolventen verfügen zudem über Kompetenzen zur selbständigen und eigenverantwortlichen Ausübung erweiterter heilkundlicher Tätigkeiten.
Pflegefachkräften mit Bachelorabschluss stehen spannende und abwechslungsreiche Einsatzgebiete offen, z. B.:
- hochkomplexe Pflegeprozesse und heilkundliche Tätigkeiten
- Weiterentwicklung der Pflegepraxis und praxisnahe Forschung
- Qualitätsentwicklung und Patientensicherheit
- Teamführung
- Praxisanleitung in der beruflichen und akademischen Pflegeausbildung
- Patientenberatung
- Digitalisierung und Technologie
- u. v. m


















