Studium Beruf und Karriere Teamwork - Tipps für den Erfolg mit der Gruppe

Teamwork - Tipps für den Erfolg mit der Gruppe

Was macht ein gutes Team aus? Ist es möglich, gute Teamarbeit zu lernen? Arbeitsteilung alleine ist noch lange nicht Teamwork, das ist klar. Neben großen Chancen warten bei der Arbeit in der Gruppe auch viele Herausforderungen - wie immer, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Je unterschiedlicher die Zusammensetzung der Teams ist, desto eher können die einzelnen Mitglieder von den Impulsen der Anderen profitieren.

Teamarbeit, Teamwork, Teamplayer oder Teamgeist: In jeder Stellenanzeige fällt das Wort Team bestimmt einmal. Die Teamfähigkeit ist die soziale Kompetenz, die am häufigsten gefordert ist und die sich jeder gerne selbst zuschreibt. Der Teamgeist ist in aller Munde und doch wissen die wenigsten, was man darunter versteht.

Unser Tipp: Wer sich bereits im Studium mit diesem Thema auseinandersetzt, zum Beispiel in Arbeits- und Referatsgruppen, wird es im späteren Arbeitsleben leichter haben - und die zukünftigen Kollegen werden es ebenfalls danken.

1. Teamarbeit = Selbstverantwortung und Kooperation

Eine Gruppe stellt nicht automatisch ein Team dar. Was Teamarbeit ausmacht, ist: das sich-aufeinander-abstimmen und das gemeinsame-Sache-machen. Das Sprichwort: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, trifft es ziemlich genau.

2. Aufgesetzte gute Stimmung kann das Wir-Gefühl nicht ersetzen

Oft wird der Begriff Team gleichgesetzt mit "Wir verstehen uns alle gut“: So wichtig ein angenehmer Umgangston und eine gute Atmosphäre sind, so wenig macht das alleine gute Teamarbeit aus.

Es ist eine Gradwanderung. Auf der Hand liegt, dass ein produktives Klima bewusst und aktiv aufgebaut werden muss - von allen Beteiligten und vor allen vom Chef oder Teamleiter. Ein Team fällt und steht mit dem Wir-Gefühl. Andererseits ist ein fanatisch betriebenes Teambuilding auch nicht die Lösung: Verkrampfte Pflichttermine führen häufig eher dazu, dass die Betroffenen unter der Teamarbeit leiden, als dass sie sich produktiv auf ihr Schaffen auswirkt.

3. Arbeitssituationen sind beweglich, neue Themen erfordern neue Antworten.

Musik ist die Metapher für die Teamarbeit. In jedem Orchester treffen Musiker mit unterschiedlichen Instrumenten aufeinander. Erst durch Verständnis und Abstimmung entstehen harmonische Klänge. Das Ganze ist viel mehr als die Summe seiner Teile. Wichtig ist, dass die eigenen Potenziale richtig eingesetzt werden und bestmöglich weiter entwickelt werden. Dann kann jedes Teammitglied davon profitieren und der Gesamterfolg wird sich einstellen.

4. Drei Typen, die die jedes Team bereichern können

A) Das absolute Gegenteil von Dir. Wenn uns jemand ähnlich ist, dann ist er uns meistens auch sympathisch. Wenn ein Team allerdings aus mehreren Klonen besteht, dann harmonieren diese untereinander, denken aber auch ähnlich. Der Effekt: Mittelmaß und Einheitsbrei. Wer Innovationen entwickeln möchte, benötigt Diversität - in Denken, Kultur, Erfahrung.

B) Den analytischen Realisten. Bei aller Kreativität – gute Teams brauchen immer einen Pragmatiker, der sich mit viel gutem Willen auf das Machbare konzentriert. Er prüft: Was ist nötig, um die Idee umzusetzen? Welche Schritte müssten unternommen werden? In welcher Reihenfolge?

C) Den Vertriebler aus Leidenschaft. Was nutzt die beste Lösung, wenn sie keine Begeisterung hervorruft? Ein Promotion-Talent hilft die Stimmung im Team aufrecht zu erhalten, wenn das Vorhaben in der Krise steckt und sich Zweifel breit macht.

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