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Heilpädagogik studieren

Wie gestaltet man soziale und therapeutische Prozesse in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern? Wie kann die Situation von Menschen mit besonderen Lebensbedingungen in ihrer Gesamtheit erforscht und entwickelt werden? Welche organisationsbezogenen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ermöglichen individuelle Teilhabe und Inklusion?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Studiengangs, der Theorien und Konzepte der Heilpädagogik und Sozialtherapie mit Praxisprojekten und künstlerischer Tätigkeit verbindet.

Das berufsbegleitende Studium integriert berufliche Praxis und wissenschaftliche Reflexion. Die Studierenden erarbeiten Kenntnisse und Fähigkeiten, um Entwicklungsprozesse unter erschwerten Bedingungen auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Ebene zu begleiten. Im Studium werden unterschiedliche Forschungstraditionen und Methoden erarbeitet: quantitative und qualitative Forschungsmethoden, Hermeneutik, Phänomenologie, Teilhabe- und inklusive Forschung. Außerdem werden Perspektiven und Handlungsformen einer anthroposophisch orientierten Heilpädagogik einbezogen.

Studienorganisation

Das berufsbegleitende Studium besteht aus Präsenzphasen und Phasen des Selbststudiums. Die Präsenzzeit verteilt sich auf insgesamt sechs Blockwochen (von jeweils acht oder sechs Tagen), vier Kurzblöcke (jeweils vier Tage) und zwölf Wochenendseminare. Für das Selbststudium sollten 16 Stunden pro Woche eingerechnet werden. Die Präsenzphasen, die als Wochenend- und Blockseminare stattfinden, gliedern sich in Vorlesungen, Seminare, Forschungswerkstätten und künstlerische Arbeit. Die Phasen des Selbststudiums dienen der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen sowie der Planung und Durchführung von Projekten. Das Studium schließt mit der Masterarbeit und dem akademischen Titel Master of Arts (M.A.) ab. Alle Abschlüsse der Alanus Hochschule sind staatlich anerkannt.

Berufsfelder

Der Studiengang qualifiziert für folgende Tätigkeiten in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern:

  • Qualifizierte Tätigkeiten in Bereichen der Heilpädagogik und Sozialtherapie, in der Gestaltung von Entwicklungsumgebungen und der Förderung von Partizipation und Inklusion
  • Leitungs- und Entwicklungsaufgaben in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Einrichtungen
  • Konzeption, Entwicklung und Beratung von Forschungsprojekten in heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern
  • Dozententätigkeit in der Fort- und Weiterbildung im heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Bereich
  • Mitarbeit in Verbänden und Interessengruppen der Heilpädagogik und Sozialtherapie

Studieninhalte und -aufbau
Heilpädagogische und sozialtherapeutische Praxis – als Kunst verstanden, durch Wissenschaft reflektiert

Heilpädagogik und Sozialtherapie

Die Studierenden reflektieren heilpädagogische Handlungskonzepte und erlernen Theorien und Kompetenzen zur Unterstützung von Teilhabe, Inklusion und Entwicklung. Darüber hinaus vertiefen die Dozentinnen und Dozenten
ausgewählte Problemlagen, die sich an der beruflichen Praxis der Studierenden orientieren, und vermitteln Fähigkeiten in der Diagnostik.

Forschung

Auf der Grundlage von Wissenschafts- und Erkenntnistheorie erwerben die Studierenden Fähigkeiten in verschiedenen Forschungsmethoden und erarbeiten unterschiedliche Forschungstraditionen.

Leitung und Entwicklung

Durch die Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Grundlagen, Methoden des Projektmanagements und Kompetenzen für die Führung von Mitarbeitern qualifizieren sich die Studierenden für Leistungs- und Beratungsaufgaben in heilpädagogischen Einrichtungen.

Projekte

Im zweiten Semester führen die Studierenden ein Entwicklungsprojekt durch, bei dem eine projektbezogene Aufgabenstellung aus dem persönlichen Arbeitsfeld bearbeitet wird. Im Forschungsprojekt, das im dritten Semester ansteht, wenden die Studierenden quantitative und/oder qualitative Forschungsmethoden an.

Studium Generale und Kunst

Eine Besonderheit der Alanus Hochschule ist das Studium Generale, das Bestandteil aller Studiengänge ist. Die Studierenden besuchen kultur- und geisteswissenschaftliche Seminare und Vorlesungen, z. B. zur Geschichte der Philosophie, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Ethik. In den Kursen zur Kunstpraxis erproben die Studierenden plastisches Gestalten und Malerei sowie Sprechkunst, Schauspiel und Eurythmie.

Bewerbungs- und Auswahlverfahren


Zulassungsvoraussetzungen

Ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie, der Sozialen Arbeit oder ein verwandter Studiengang (Bachelor, Staatsexamen, Diplom oder Magister)
Praxiserfahrung in heilpädagogischen oder sozialtherapeutischen Arbeitsfeldern

Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie hier. Bei Fragen berät und unterstützt Sie unsere Studierendenverwaltung gerne.

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbung für den Studiengang kann jederzeit erfolgen. Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung unseren Bewerbungsbogen. Diesen finden Sie auf unserer Website.
Vor Ihrer Bewerbung haben Sie die Möglichkeit, sich ausführlich und persönlich von Vertretern des Fachbereichs Bildungswissenschaft beraten zu lassen. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin: Tel. 0 22 22 . 93 21 -1500.

Studiengebühren

Die aktuelle Gebührenordnung finden Sie hier >

Über Fördermöglichkeiten informiert die Finanzierungsberatung: finanzierungsberatung@no-spamalanus.edu

Kontakt

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Fachbereich Bildungswissenschaft
Daniela Praust
Tel. 0 22 22 93 21 1500
bildungswissenschaft@no-spamalanus.edu

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie direkt auf der Webseite der Hochschule
Zur Webseite >

 

 

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