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Begabtenförderung

Elitestudiengang – was für Dich?

Auswahlverfahren, Spitzen-Unis, Exzellenz-Cluster, Forschung und Karriere – Du bist ehrgeizig und willst mehr erreichen als der Durchschnitt? Mit den richtigen Startbedingungen geht das. Elitestudiengänge bieten besonders motivierten und leistungsfähigen Studierenden gute Bedingungen, sich zu entfalten. Du bist in ein System eingebunden und wirst nach Deinen Talenten gefördert. Die Studiengänge zeichnen sich durch eine intensive Betreuung und eine gute Ausstattung aus und sind in vielen Fachbereichen zu finden.

Bei dem Begriff Elite-Hochschule denken wir erst einmal an die USA, doch auch in Deutschland wird seit über einem Jahrzehnt viel unternommen, um Begabte zu fördern. So gibt es zum Beispiel Elite-Studiengänge, in der Regel als Elite-Masterstudiengänge angelegt sind und die das Studienangebot an der jeweiligen Hochschule ergänzen. Sie bieten ein anspruchsvolles, nach internationalem Maßstab exzellentes Lehrangebot auf der Grundlage neuer interdisziplinärer Konzepte und mit hoher Betreuungsintensität.

Wo gibt es Elitestudiengänge?

In manchen Bundesländern wirst Du häufiger fündig als in anderen. Besonders stechen hier die Angebote aus Bayern hervor. Seit 2004 gibt es für begabte Studenten eigene Studiengänge in neun bayerischen Städten. Das Elitenetzwerk Bayern deckt alle Wissenschaftsbereiche mit Elitestudiengängen ab:  Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Lebenswissenschaften.  Die Fächer reichen von "Data Science" und „Physik mit integriertem Doktorandenkolloquium“ über "Kulturwissenschaften des Vordern Orients" bis hin zu "Global Change Ecology".

Was bieten Elitestudiengänge?

Elitestudiengänge zeichnen sich durch diese Eigenschaften aus:

  • transparentes und leistungsbezogenes Auswahlverfahren
  • hohe Betreuungsintensität (Anzahl Studierende-Professoren)
  • profiliertes fachliches Angebot mit interdisziplinären Komponenten
  • international ausgerichtet etwa durch Auslandsaufenthalte und –praktika, fremdsprachige Lehrveranstaltungen, ausländische Dozenten
  • Persönlichkeitsbildung der Studierenden durch besondere Anforderungen und  Angebote, wie beispielsweise Softskill-Seminare
  • Vorbereitung auf ein postgraduales Studium bzw. eine wissenschaftsbezogene berufliche Tätigkeit in verantwortlicher Position
  • Kooperation und Vernetzung: Einbindung der Studierenden in ein starkes interdisziplinäres und interuniversitäres Netzwerk

Was bedeuten die Programme TalentE³, „ProStip“und thi-Talent?

Diese Programme werden seit 2018 an drei bayerischen Pilothochschulen umgesetzt. Die Hochschule München, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und die Technische Hochschule Ingolstadt wurden im Wettbewerb zur Begabtenförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ausgewählt. Die Förderprogramme ermöglichen, künftig exzellente Studierende gezielt anzusprechen und zu unterstützen.

Was ist die Exzellenzstrategie?

Die Exzellenzstrategie, früher Exzellenzinitiative ist ein bundesweites Förderprogramm, um die Spitzenforschung in Deutschland zu stärken. Im Jahr 2016 haben sich Bund und Länder darauf verständigt, die deutschen Universitäten zu unterstützen. Ziel ist dabei insbesondere, den deutschen Wissenschaftsstandort im internationalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken. Die Förderung soll wissenschaftliche Spitzenleistungen ermöglichen, die Profile der Universitäten schärfen und zu noch stärkerer Vernetzung und Kooperation im Wissenschaftssystem anregen. So verbindet die Exzellenzstrategie die Förderung von Spitzenforschung mit langfristigen und strategischen Investitionen im Hochschulsystem.

Was ist ein Exzellenzcluster?

Ein Exzellenzcluster ist ein Forschungsverbund. In  Exzellenzclustern suchen etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen gemeinsam nach Antworten auf die aktuellen Fragen der Wissenschaft – in enger Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft. Zu den erfolgreichsten Antragsstellern zählt die Universität Bonn, die neben vier Projekten als einzelne Universität noch an zwei der ausgewählten Forschungsverbünde beteiligt ist. Auch die Uni Hamburg erhält Mittel für vier Cluster, in München haben die Ludwig-Maximilians-Universität und die Technische Universität mit vier gemeinsamen Projekten gewonnen. In Berlin gewannen die Freie Universität, die Humboldt-Uni und die TU sowohl mit Einzelprojekten als auch mit Kooperationen.

Förderung Exzellenzcluster ab Januar 2019 >

, Redaktion
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