Konflikte bearbeiten – Demokratie formen – Veränderung gestalten
Sie interessieren sich dafür, wie politische und gesellschaftliche Konflikte produktiv transformiert werden können und so dazu beitragen, dass Demokratien gestärkt werden? Sie wollen verstehen, was liberale Demokratien anfällig für autoritäre Tendenzen macht und wie eine wehrhafte Demokratie der Zukunft aussehen könnte? Sie fragen sich, wie internationales Recht und internationale Politik auch angesichts erstarkender autoritärer Regime, geopolitischer Herausforderungen und globaler Krisen weiterhin eine funktionierende internationale Zusammenarbeit ermöglichen können?
Der Masterstudiengang „Conflict and Democracy“ verknüpft Politik- und Rechtswissenschaft mit praxisorientierter Konfliktforschung. Er geht davon aus, dass Konflikte innerhalb demokratischer Gesellschaften und zwischen demokratischen und autoritären Akteuren unsere Gegenwart und Zukunft prägen. Sie sind unvermeidbar und unverzichtbarer Bestandteil pluralistischen Zusammenlebens und fundamental für die Realitätstauglichkeit und die Weiterentwicklung demokratischer Strukturen. In Ihrem Studium lernen Sie, wie die politische Dimension solcher Konflikte erfasst und analysiert werden kann, Sie verstehen die unterschiedlichen gesellschaftlichen und verfassungsrechtlichen Dimensionen, die dabei berührt werden und Sie erwerben praktische Fähigkeiten für die Bearbeitung gesellschaftlicher und politischer Konflikte. In Ihrem Studium verbinden Sie eine wissenschaftlich-analytische Perspektive mit einer handfesten und zukunftsweisenden Praxiskompetenz.
Als Absolvent*in des Studiengangs „Conflict and Democracy“ verfügen Sie über ausgewiesene Kompetenzen zur Analyse und Bearbeitung politischer und gesellschaftlicher Konflikte auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Sie sind vertraut mit den politischen und juristischen Rahmenbedingungen und Steuerungsmechanismen demokratischer Gesellschaften. Sie kennen sich mit Methoden wissenschaftlichen Arbeitens aus und sie verfügen über praxisorientierte Fähigkeiten für den Umgang mit Konflikten in und über Demokratie.
Der Masterstudiengang „Conflict and Democracy“ kann vollständig auf Englisch studiert werden, umfasst aber auch deutschsprachige Veranstaltungsangebote.
In diesem Studiengang schärfen Sie Ihr internationales Profil und profitieren von der besonderen Lage der Europa-Universität an der Schnittstelle zwischen Ost- und Westeuropa und einer einmaligen gesamteuropäischen Perspektive.
Wir bieten Ihnen umfangreiche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte, etwa an einer unserer weltweit über 250 Partnerhochschulen. An der Viadrina kommt fast jede*r zweite Studierende aus dem Ausland. Das macht uns zu einer internationalen Gemeinschaft, die geprägt ist von Mehrsprachigkeit, Multiperspektivität, Begegnung und Austausch.
So erhalten Sie in Ihrem Masterstudium „Conflict and Democracy“ Einblicke in andere Wissenschaftskulturen, festigen und erweitern Ihre Sprachkenntnisse und erlernen im Studienalltag, sich auch in internationalen Kontexten souverän und selbstverständlich zu bewegen. Bereits während Ihres Studiums knüpfen Sie ein internationales persönliches und berufliches Netzwerk.
Der Studiengang bereitet Sie auf folgende konkrete Berufsfelder im nationalen oder internationalen Kontext vor:
- Diplomatie und internationale Zusammenarbeit in staatlichen Institutionen und internationalen Organisationen
- Gesellschaftlich-politische Arbeit in Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Interessenverbänden
- Konfliktmediation, Konfliktmanagement und Kommunale (Konflikt-) Beratung
- Politik und Verwaltung auf kommunaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene
- Politikberatung, Organisationsberatung, Kommunikationsberatung
- Politische Bildung, Erwachsenenbildung, außerschulische Jugendbildung
- Stiftungen, kulturelle oder konfessionelle Initiativen
- (Soziale) Medien, Verlagswesen, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit
- Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation, z.B. in sozialwissenschaftlichen oder interdisziplinären Lehr- und Forschungseinrichtungen
Fachliche Voraussetzungen
Der Masterstudiengang Conflict and Democracy setzt einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im Umfang von 180 ECTS-Credits (6 Semester) voraus, in dem einschlägige Studien- und Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 30 ECTS-Credits in Fächern mit sozial-, politik- oder rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt nachgewiesen wurden.
Zur Einschätzung der Einschlägigkeit der 30 ECTS reichen Sie bitte ein Transcript of Records (von Ihrer Hochschule bestätigt) ein.
Sprachliche Voraussetzungen
Bei allen Studierenden werden Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) vorausgesetzt. Als Nachweis werden anerkannt:
UNIcert II
TOEFL (IBT): mind. 80 Punkte
Cambridge Advanced oder Proficiency: mind. 176 Punkte
IELTS (IELTS for Study): Mindestnote 6.5
Über die Anerkennung anderer Sprachnachweise entscheidet die Studiengangsleitung.
Deutschkenntnisse müssen bei der Einschreibung nicht nachgewiesen werden, sind jedoch von Vorteil, um auch aus dem deutschsprachigen Kursangebot wählen zu können.
Der Studiengang ist zulassungsfrei. Einen Studienplatz erhält, wer die Voraussetzungen für den Studiengang erfüllt und sich innerhalb der Fristen im Studiengang einschreibt.
Die Einschreibung erfolgt online über viaCampus. Erforderliche Unterlagen werden im System hochgeladen.
Die Einschreibung für das 1. Fachsemester ist nur zum Wintersemester möglich.
Die Einschreibung für ein höheres Fachsemester ist zu jedem Semester möglich.
Für die Einschreibung in höhere Fachsemester ist zusätzlich folgende Anforderung zum Einstufungsbescheid zu beachten.
Fragen zu Anerkennung und Studienplanung können mit der Studienfachberatung des Studiengangs geklärt werden.
Für weitere Informationen zur Einschreibung besuchen Sie unserer Seite: Bewerben und Einschreiben • Europa-Universität Viadrina






















































