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Ökologisches Bewusstsein, Ressourcenschonung und Energieeffizienz sind in allen industriellen Bereichen unverzichtbar.

Die Innovationen in diesem Bereich sind vielgestaltig und spannend. Stellvertretend seien hier nur die wirtschaftliche Gewinnung und die effektive Nutzung von Heil- und Färberpflanzen, natürliche Faserwerkstoffe, Biokunststoffen bis hin zur ökologischen und energiebewussten Entwicklung modernster Biokraftwerke genannt.

Genau dafür befähigt der praxisnahe Studiengang Technologie nachwachsender Rohstoffe in der Abteilung Bioverfahrenstechnik (Fakultät II Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik) der Hochschule Hannover engagierte junge Menschen.

Ziel des Studiums im Studiengang Technologie Nachwachsender Rohstoffe ist die Vermittlung von Fähigkeiten auf den Gebieten der Verarbeitung und des Einsatzes nachwachsender Rohstoffe, der Naturwissenschaften (Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Mikrobiologie), der Technik (Verfahrenstechnik, Anlagenprojektierung, Projektmanagement, ...) sowie der Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Personalführung, ...). Die Studierenden werden hierdurch auf ihre Berufstätigkeit vorbereitet und es werden ihnen die dafür erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermittelt, dass sie auf wissenschaftlicher Grundlage methodisch und selbständig jederzeit weitere Erkenntnisse erarbeiten und diese anwendungsbezogen einsetzen können. Im Studium werden die für die betriebliche Praxis notwendigen Methoden und das Fachwissen anwendungsorientiert vermittelt.

In das Studium integrierte Projekte und die Praxisphase haben das Ziel, studiengangs- und fächerübergreifendes Denken sowie soziale Kompetenz zu fördern. Das Studium befähigt, bereits erworbenes Wissen selbständig zu erweitern und problemorientiert in die Praxis umzusetzen. Die Absolventen sind in der Lage, ihre Kenntnisse auf Problemstellungen aus der Praxis zu übertragen.

Studienaufbau und –inhalte

Die Aufnahme des Studiums erfolgt jeweils zum Beginn des Wintersemesters, Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester einschließlich der Praxisphase und Anfertigung einer Bachelorarbeit.

Die Studiengänge sind modular aufgebaut. Ein Modul erstreckt sich in der Regel über ein Semester, beinhaltet eine oder mehrere Veranstaltungen und wird auf Veranstaltungs- oder Modulebene abgeprüft. Jedem Modul ist eine Anzahl von Credits (auch Leistungs- oder Kreditpunkte) als Maß für den durchschnittlichen Studienaufwand zugeordnet sowie eine Anzahl von Semesterwochenstunden (SWS) als Maß der Präsenzstunden pro Studienwoche.

Credits werden nur anerkannt, wenn alle Prüfungsleistungen eines Moduls erfolgreich abgelegt wurden. Nach dem European Credit Transfersystem (ECTS) werden für ein Semester in der Regel 30 Credits vergeben. Ein Credit entspricht einem durchschnittlichen Studienaufwand von 30 Zeitstunden.

Studienaufbau

1. Abschnitt    Grundlagen

1. + 2. Sem.    Natur- und Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, BWL, Soft Skills

2. Abschnitt    Fachspezifische Inhalte

3. + 4. + 6. Sem.    Verfahrenstechnik

  • Stoffliche und energetische Nutzung Nachwachsender Rohstoffe
  • Pflanzliche Produktion und Pflanzliche Rohstoffe
  • Biotechnologie und technische Mikrobiologie
  • Wahlpflicht- bzw. Wahlmodule (mindestens 29 Credits)

5. Sem.    Projektarbeit und Praxisphase in  Betrieben oder alternativ auswärtiges Studium

7. Sem.    Praxisphase und Bachelorarbeit

Im ersten Studienabschnitt (1. + 2. Semester) werden vor allem Grundkenntnisse vermittelt.

Im zweiten Studienabschnitt (3. – 7. Semester) sind neben Pflichtmodulen auch Wahlmöglichkeiten vorhanden. Aus dem Angebot müssen je nach individueller Schwerpunktsetzung Module mit entsprechenden Credits ausgewählt werden, so dass mindestens 210 Credits erhalten werden.

Das 5. Semester lässt sich flexibel gestalten und bietet folgende Möglichkeiten:

a) Auswärtiges Studium: Die Studierenden haben die Option, dieses Semester an einer in- oder ausländischen Hochschule durchzuführen. Der vorherige Abschluss eines Learning Agreements ist notwendig und führt zu 30 Credits bei bestandenen Prüfungsleistungen.

b) Projektarbeit und Praxisphase: Die Projektarbeit und die Praxisphase erbringen jeweils 15 Credits. Die Studierenden können in der Projektarbeit und in der Praxisphase ein Unternehmen kennen lernen bzw. in Verbindung mit der Praxisphase im 7. Semester eine aufwendigere Themenstellung bearbeiten.

Die Noten der Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule gehen in gewichteter Form in die Gesamtnote der Bachelorprüfung ein.

5. Praxisphase

Die Praxisphase ist ein betreutes Pflichtmodul im 7. Semester (evtl. nach Wahlmöglichkeit auch zusätzlich im 5. Semester), welches in der Regel in einem Unternehmen absolviert wird. Die Studierenden wenden das erworbene Wissen sowie die erlangten Fähigkeiten in der Praxis an. Die Bewertung basiert auf einem Bericht und einer Präsentation. Die Praxisphase im 7. Semester soll nach Möglichkeit in Zusammenhang mit der Bachelorarbeit stehen, die im Anschluss bearbeitet wird.

Weitere Informationen zu den Modulen und dem Studienaufbau finden Sie auf der Website der Hochschule >

Studienvoraussetzungen

Die Berechtigung zum Studium im Bachelorstudiengang Technologie nachwachsender Rohstoffe der Fachhochschule Hannover wird durch die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die bestandene Immaturenprüfung oder eine vom Kultusministerium als gleichwertig anerkannte Vorbildung nachgewiesen.

Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich. Näheres regelt die Zulassungsordnung.

Welche Jobaussichten erwarten die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Technologie Nachwachsender Rohstoffe?

Das Studium bereitet auf folgende Tätigkeiten vor:

Biorohstofferzeugende oder -gewinnende Industrie, z.B.:

  • Pflanzenzucht
  • Landmaschinenhersteller
  • Pflanzenaufbereitung

Biorohstoffverarbeitenden Industrie, z.B.:

  • chemische Industrie
  • Lack- und Farbindustrie
  • Papier- und Verpackungsindustrie
  • Automobilindustrie
  • Kunststoffindustrie
  • Kosmetik und Pharmaindustrie
  • Materialforschung und –entwicklung
  • Biotechnologie
  • Biomassekonversion zur energetischen Nutzung

Apparate- und Anlagenbau, z.B.:

  • Planung und Bau von Produktionsanlagen
  • Neuentwicklung von Maschinen und Verarbeitungsverfahren
  • Entwicklung und Validierung von Anlagenkomponenten oder Prozessen
  • Vertrieb
  • Behörden, Verbände, Normungsausschüsse u.ä.

Studienhandbuch (PDF) >

Kontakt

Prof. Dr. B. Biskupek
bettina.biskupekat@no-spamhs-hannover.de

Prof. Dr.-Ing. H.-J. Endres
hans-josef.endresat@no-spamhs-hannover.de

Fachhochschule Hannover
Fakultät 2 - Abteilung Bioverfahrenstechnik
Heisterbergallee 12, 30453 Hannover
Telefon: 0511/9296-2202
Fax: 0511/9296-2210
E-Mail: dekanatbv@no-spamfh-hannover.de
Internet: www.fakultaet2.fh-hannover.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

 

 

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