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Lebenshaltungskosten

Die so genannten Lebenshaltungskosten sind diejenigen Kosten, die monatlich anfallen, wenn die grundlegenden Bedürfnisse wie Wohnen, Essen und Leben gestillt werden. Auch bei einem sparsamen Lebensstil gibt es Posten, die für jeden gleichermaßen ins Gewicht fallen. In bestimmten Bereichen existiert natürlich eine Art "Sondertarif" für Studierende - so sind die Studentenwerke in puncto Wohnen und Essen sehr aktiv. Ein Zimmer im Studentenwohnheim und das Mittagessen in der Mensa sind ein guter Tipp für alle, die sparen müssen.
Dennoch summieren sich die durchschnittlichen Ausgaben. In der Regel braucht ein Studierender in Deutschland folgende Beträge (alle Zahlen Sozialerhebung des Studentenwerks 2016):

  • 323 EUR: Miete (mit Nebenkosten). Die Miete, die den größten Posten im studentischen Haushalt ausmacht, fällt mit 323 Euro ins Gewicht.Besonders teuer ist das Wohnen  für Studierende im Hamburg (387 Euro Miete), Köln und Frankfurt am Main (beides 375 Euro Miete); besonders günstig ist es in Leipzig und Dresden (je 264 Euro Miete) und Jena (265 Euro Miete)
  • 94 EUR: Fahrtkosten (Auto/öffentliche Verkehrsmittel). Rund 87 % der Studierenden haben Ausgaben für ein Auto und/oder für öffentliche Verkehrsmittel (einschl. Semesterticket). Im Durchschnitt fällt dafür ein Betrag von 94 Euro pro Monat an.
  • 20 EUR: Lernmittel (Fachliteratur und Schreibwaren). Für Bücher, Papier und Stifte werden durchschnittlich 20 Euro pro Monat ausgegeben. Die Höhe dieser Ausgaben ist aber von Studienfach zu Studienfach unterschiedlich.
  • 31 EUR: Telefon, Internet, Rundfunk- und Fernsehgebühren. Auch wenn der Computerraum an der Uni benutzt werden kann, ohne moderne Informations- und Kommunikationstechnologien kommt der Student von heute nicht mehr aus. Telefon, Internet und Rundfunk- und Fernsehgebühren fallen deshalb jeden Monat mit 31 Euro ins Gewicht.
  • 80 EUR: Krankenversicherung. Spätestens mit 25 müssen sich Studierende selbstständig versichern. Wer Glück hat, ist bis dahin bei den Eltern mitversichert und zahlt nichts.
  • 168 EUR: Verpflegung. Für ihre Ernährung geben Studenten 168 Euro im Monat aus. Das sind ca. 40 Euro in der Woche und 5-6 Euro am Tag. 
  • 42 EUR: Kleidung. Eine neue Jeans, T-Shirts und Unterwäsche. Für Kleidung geben deutsche Studierende etwa 42 Euro im Monat aus.
  • 61 EUR: Freizeit/Kultur/Sport

Insgesamt haben Studierende monatlich eine Summe von 910 Euro zur Verfügung.

Die meisten Monate wird man so über sie Runden kommen können. Wer jedoch auch gerne mal in den Urlaub fährt, sein Auto in die Werkstatt bringen muss, eine Stromnachzahlung zu begleichen hat oder den Liebsten Geschenke zu Geburtstag und Weihnachten machen will, der braucht mehr Geld. Realistisch ist unserer Erfahrung nach eher ein Betrag von ungefähr 900 Euro-1000 Euro.

, Redaktion
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