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1997 - 2017
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Psychologie mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Psychotherapie, M.Sc.

Universität Witten/Herdecke

Studienprofil Infos

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Wissenschaft und Praxis live erleben

Der viersemestrige Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Psychotherapie vermittelt Wissen, Methoden und Fertigkeiten für einen innovativen und produktiven Forschungs- und Praxisbereich. Dieser liegt an der Schnittstelle zwischen Neurowissenschaften, klinischer Psychologie und Psychotherapie.

Der Studiengang integriert theoretisch und handlungsorientiert das Wissen der Grundlagenfächer des Bachelorstudiums Psychologie mit Schwerpunkt Psychotherapie mit speziellen Forschungsmethoden sowie diagnostischem und klinisch-psychologischem Interventionswissen.

Durch das Studium von Inhalten aller wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren werden die Studierenden breit ausgebildet, so dass sie sich im Anschluss gut informiert für eine Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin beziehungsweise zum Psychologischen Psychotherapeuten oder zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin beziehungsweise zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten entscheiden können.

Studieninhalte des Masterstudiengangs

Das Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Psychotherapie vertieft die im Bachelorstudiengang Psychologie und Psychotherapie der Universität Witten/Herdecke oder die in einem inhaltlich vergleichbaren Bachelorstudiengang einer anderen Universität erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Im Verlauf dieses Studienganges erweitern und vertiefen die Studierenden ihre Kompetenzen auf den Gebieten der Forschung, der Methoden der klinischen Psychologie und Psychotherapie und der Anwendung von klinisch praktischen Fähigkeiten. Das Masterstudium qualifiziert für eine eigenständige und verantwortliche Tätigkeit als klinische Psychologin bzw. klinischer Psychologe in Forschung und Anwendung.

Der Masterstudiengang kann unmittelbar im Anschluss an einen einschlägigen Bachelorstudiengang absolviert werden oder nach einer zwischengeschalteten Berufstätigkeit.

Im Masterstudium werden neben einem Einführungsmodul ein Forschungsblock mit zwei Modulen sowie ein klinisch anwendungsorientierter Block mit drei Modulen absolviert. Die forschungsbezogene Ausbildung im Masterstudium wird insbesondere durch die Durchführung kleinerer klinisch-psychologischer Forschungspraktika unterstützt, in denen eine vertiefte Auseinandersetzung mit Forschungsmethoden in der klinischen Praxis erfolgen kann. Die Forschungsmodule münden in eine Masterarbeit zu einem klinisch-psychologischen/psychotherapeutischen Forschungsthema.

Während des eigentlichen Praxismoduls im 3. Semester ist ein zweimonatiges Praktikum in einer klinischen Einrichtung vorgesehen.

Im Masterstudiengang werden also praxisbezogene Kompetenzen und Methoden vermittelt und geprüft, welche vertiefende Aspekte wie etwa Gesprächsführung, Beziehungsaufbau oder den Umgang mit Nähe und Distanz zu Patientinnen und Patienten, den Einsatz diagnostischer Instrumente und die Anwendung therapeutischer Interventionen beinhalten.

Auch der Masterstudiengang wird durch das für alle Studierende der UW/H verpflichtende Studium fundamentale ergänzt. Es ermöglicht den Studierenden, über den gesamten Studienverlauf hinweg Veranstaltungen in den Bereichen reflexive, kommunikative und künstlerische Kompetenz wahrzunehmen.

Veranstaltungsformen

Das Lernen und Lehren im Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Psychotherapie findet anhand der folgenden Veranstaltungsformate statt:

  1. Interaktive Vorlesung: Die gesamte Semestergruppe (35 Studierende) nimmt an der Veranstaltung teil. Vorlesungen sind nicht als alleinige Veranstaltungsform in einem Modul vorgesehen, sondern werden immer begleitet durch die unten stehenden Veranstaltungsformate.
  2. Seminar: Die Semestergruppe wird in zwei Gruppen von 15 bis 18 Studierenden geteilt. Die Kleingruppen erarbeiten zusammen mit dem Dozenten verschiedene theoretische und anwendungsbezogene Inhalte.
  3. Projektseminar: Die gesamte Semestergruppe nimmt über ein Semester verteilt an ca. vier bis sechs Veranstaltungen teil. Dazwischen werden die Studierenden in Gruppen von bis zu sechs Teilnehmern aufgeteilt, die dann unterschiedliche Fragestellungen zu den jeweiligen Themengebieten bearbeiten.
  4. Übung: durch Tutoren (Studierende höheren Semesters) angeleitete Übungsgruppen in einer Gruppengröße von vier bis sechs Studierenden, in der Regel zur Vertiefung von Inhalten einer vorhergehenden oder parallel laufenden Vorlesung oder zur gemeinsamen Reflexion praktischer Inhalte.

In allen Formaten stehen aktivierende und handlungsnahe Lehr- und Lernformen im Vordergrund. Die ausdrücklich anwendungsbezogenen Module beziehen das praktische Lernen anhand simulierter und realer Patienten- / Klientenkontakte ein.

Perspektiven:

Insgesamt besteht eine besondere Spezialisierung für Tätigkeiten in Kliniken (z. B. psychosomatische Kliniken, Fachkliniken, Rehabilitationseinrichtungen) oder in der klinischen Forschung. Darüber hinaus stellen auch Gesundheitsämter und Beratungsstellen (z. B. Suchtberatung, Kinder- und Jugendberatung, Ehe- und Partnerschaftsberatung) interessante Betätigungsfelder für die Absolventinnen und Absolventen dar. Ergänzend sind bei Durchführung entsprechender Weiterbildung aber auch Einsatzbereiche wie die forensische Psychologie und Rechtspsychologie (z. B. Polizeipsychologie oder selbstständige Gutachtenerstellung) sowie die Schulpsychologie, Verkehrspsychologie und Gesundheitspsychologie denkbar. Der erfolgreiche Abschluss des konsekutiven Masterstudiums ermöglicht grundsätzlich die Zulassung zur Promotion sowie die Aufnahme der Psychotherapieausbildung nach §5 Abs. 2 des Gesetzes über die Berufe der Psychologischen Psychotherapeutin / des Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder – und Jugendpsychotherapeutin / des Kinder- und Jugendpsychotherapeuten (PsychThG) in Nordrhein-Westfalen.

Sozialverträgliche Studienfinanzierung

Mit dem von den Studierenden 1995 selbst entwickelten „Umgekehrten Generationenvertrag“ (UGV) setzt sich die UW/H für eine höhere Bildungsgerechtigkeit und größere Chancengleichheit ein. Die „StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e.V.“ (SG) sorgt dafür, dass die Beiträge zur Finanzierung des Studiums auf sozialverträgliche Art und Weise erhoben werden. Jeder Studienanfänger kann frei wählen, wann und wie er seinen Studienbeitrag leistet.

Entscheiden sich Studierende für eine spätere Zahlung, so entrichten sie erst dann ihren Beitrag, wenn sie in den Beruf eingetreten sind und über entsprechende Mittel verfügen. Hierbei ist ein Mindesteinkommen garantiert. Sollten Absolventinnen/Absolventen im späteren Berufsleben weniger als dieses Mindesteinkommen erzielen, sind sie von der Rückzahlung ihrer Studienbeiträge befreit. Bundesweit ist das Finanzierungsmodell der Universität Witten/Herdecke das einzige seiner Art. Es sorgt dafür, dass die Entscheidung für ein Studium an der UW/H nicht an der Frage der Finanzierung scheitert.

In aller Kürze:

Studienbeginn: Jeweils zum Sommer- und Wintersemester
Umfang und Dauer: Vollzeitstudium über vier Semester. Es werden insgesamt 120 ECTS-Punkte (nach European Credit Transfer System) innerhalb von 9 Modulen erworben.
Größe der Studiengruppe: Es werden jährlich 35 Studierende aufgenommen.
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Voraussetzungen: Erfolgreiches Absolvieren des Bachelorstudienganges Psychologie und Psychotherapie der Universität Witten/Herdecke oder ein vergleichbarer Abschluss einer anderen Universität - erfolgreich absolviertes Auswahlverfahren. Bewerbung: schriftliche Bewerbung - weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind auf unserer Webseite zu finden.
Frist: Der Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2013/14 ist am 30.04.2013 (Datum des Poststempels). Bei sofortiger Zahlung fallen pro Semester Studienbeiträge in Höhe von 4.704,- Euro an. Die Beiträge für den gesamten Masterstudiengang belaufen sich bei sofortiger Zahlung insgesamt auf 18.816,- Euro. Als Finanzierungsmodell steht den Studierenden die Teilnahme am Umgekehrten Generationenvertrag offen.

Universität Witten/Herdecke

Seit ihrer Gründung 1983 nimmt die Universität Witten/Herdecke eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein. In der konsequenten Fortsetzung des Humboldtschen Bildungsideals versteht sie sich als eine unternehmerische Universität im Sinne der Einheit von Forschung, Lehre und praxisnaher Erprobung. An der UW/H erwartet junge Menschen eine völlig andere Art des Studierens. Sie setzt auf kleine Gruppen mit hoher persönlicher Betreuungsintensität und legt großen Wert auf fachliche und methodische sowie soziale und kulturelle Kompetenzbildung. Die Studierenden werden dazu ermutigt, in größeren Zusammenhängen zu denken, um gesellschaftliche Verantwortung auch jenseits der Grenzen ihrer eigenen Fachdisziplin zu übernehmen. Gegen professionelle Einäugigkeit hilft außerdem das Studium fundamentale, der fachübergreifende Identitätskern und das interdisziplinäre Herzstück der Universität Witten/Herdecke. Praxisnahe Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Fakultät für Gesundheit

Die Fakultät für Gesundheit bietet mit ihren derzeit vier Departments für Humanmedizin, Pflegewissenschaft, Psychologie und Psychotherapie sowie Zahn, Mund- und Kieferheilkunde einzigartige Chancen, die Komplexität des Gesundheitswesens in einer sektorenübergreifenden und vernetzten Weise in Forschung, Lehre und Patientenversorgung abzubilden. Die fachliche Begrenzungen überwindende Struktur versetzt die Fakultät in die Lage, die Förderung, Entwicklung und Durchführung einer angemessenen, am Individuum und an der Gesellschaft orientierten Gesundheitsversorgung in besonderer Weise zukunftsweisend zu gestalten und neue Konzepte zu erproben.

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit
Aufnahmesekretariat: Elke Moch
Telefon +49 2302 926-875
mailto:elke.moch@no-spamuni-wh.de

Weitere Infos zum Studiengang finden Sie auf der Website der Universität
Zur Website >

 

 

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