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1997 - 2019
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© Heidrun Friese, privat
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„Wir leben in mobilen Welten. Durch Migration und digitale Medien sind wir zunehmend weltweit vernetzt, müssen die dynamischen kulturellen und sozialen Settings der Globalisierung neu denken und uns fragen: Wie können wir ›Kultur‹ und ›Kommunikation‹ verstehen? Wie beeinflussen transnationale, also grenzüberschreitende Praktiken unseren Alltag und unsere Identitäten? Dabei hinterfragen wir kritisch die sich verändernden Perspektiven auf Kultur, Kommunikation und Interkulturalität.“ (Professur Interkulturelle Kommunikation)

Was zeichnet den Bachelorstudiengang Interkulturelle Kommunikation aus?
Der Bachelorstudiengang Interkulturelle Kommunikation reagiert auf den zunehmenden gesellschaftlichen Bedarf an wissenschaftlich Qualifizierten, die für die Arbeit in einem multikulturellen, international und interkulturell geprägten Arbeitsumfeld über das notwendige Fachwissen verfügen. Sie beschäftigen sich mit einer großen Bandbreite von Konzepten – Kultur, Sprache, digitale Kommunikation, Diversität, Mobilität, Inklusion, Rassismus, Macht – und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen kulturellen Praktiken auseinander. Im Zuge eines im Studiengang verankerten Auslandsaufenthalts machen Sie eigene interkulturelle Erfahrungen, im Zuge des intensiven Projektlernens verbinden Sie Theorie und Praxis anhand spezifischer Problemstellungen. Innovative Veranstaltungsformate, Wahlangebote und die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Beschäftigung bieten Ihnen ideale Voraussetzungen zur individuellen Profilbildung.

Studierende im Rückblick

„Der Bachelorstudiengang Interkulturelle Kommunikation ist sehr breit gefächert und verbindet verschiedene Disziplinen, sodass für jeden etwas dabei ist. Das Studium bietet die Möglichkeit, die theoretischen Inhalte praktisch auszuprobieren und anzuwenden. Dabei kann man seinen eigenen Interessen folgen, was großartig ist, und etwas zur Wissenschaft beitragen. Außerdem sind die Lehrkräfte offen für unseren Input und geben uns die Möglichkeit, die Veranstaltungen aktiv mitzugestalten.“ (Isabel Lacroix B.A., Absolventin des Bachelorstudiengangs Interkulturelle Kommunikation)

Aufbau des Studiums

Basismodule (1. Semester)
In den Basismodulen erhalten Sie einen ersten Einblick in Begriffe und Theorien interkultureller Kommunikation sowie fachspezifische Methoden.

  • Grundlegende Thematiken der Kritischen Interkulturellen Kommunikation
  • Einführung in Kultur- und Sozialwissenschaftliche Theorien
  • Grundlagen der qualitativen Methoden

Ergänzungsmodule (1. bis 4. Semester)
In den Ergänzungsmodulen erwerben Sie neue Sprachkenntnisse oder bauen bereits bestehende weiter aus (Englisch und eine weitere Fremdsprache).

Vertiefungsmodule (2. bis 6. Semester)
In den Vertiefungsmodulen setzen Sie sich intensiv mit spezifischen Bereichen der Interkulturellen Kommunikation, den Zusammenhängen zwischen digitalen Kulturen und Kommunikation, Diversität und Gesellschaft sowie Kulturstudien in globaler Perspektive auseinander. Diese Auswahl bereitet Sie auch auf die Spezialisierungsmodule vor. Während Ihres Auslandsaufenthalts erproben Sie die bisher erworbenen Kenntnisse im interkulturellen/transkulturellen Setting und werden für spezifische interkulturelle Problematiken sensibilisiert. Zudem werden vertiefte Lektüreerfahrungen möglich.

  • Digitale Kulturen
  • Diversität & Gesellschaft, Digitale Kulturen & Kommunikation
  • Globale Perspektiven
  • Auslandssemester / Auslandspraktikum / Auslandsorientiertes Semester
  • Lektüre I - Kulturtheorie und Praktische Felder
  • Lektüre II - Theorien und Empirie der Kritischen Interkulturellen Kommunikation

Schwerpunktmodule (4. bis 5. Semester)
Im Rahmen der Schwerpunktmodule wenden Sie sich ausgewählten Studieninhalten zu, die gleichzeitig Ihrer individuellen Profilierung dienen.

  • Interkulturelle Literaturwissenschaft & Semiotik        
  • Europa und Kommunikation
  • Interkulturelle Kompetenz

Modul Bachelor-Arbeit (6. Semester)

Berufsperspektiven

Das Studium bereitet Sie auf berufliche Tätigkeiten in Praxisfeldern mit internationaler Ausrichtung vor. Berufschancen bestehen insbesondere in Unternehmen und Institutionen, in denen ein Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern mit einem breiten Kultur-, Sprach- und Medienwissen, Auslandserfahrung, Fremdsprachenkenntnissen und interkultureller Kompetenz besteht. Dazu gehören u. a. Tätigkeiten:

  • in Behörden, öffentlichen Einrichtungen und Mittlerorganisationen: z. B. im Bereich Migration, Jugendaustausch, NGOs oder in der internationalen Zusammenarbeit,
  • in internationalen Medien, dem Tourismus und im internationalen Marketing
  • in Unternehmen/Industrie/Handel: z. B. Übernahme von Schnittstellenfunktionen in der internationalen Personalentwicklung, Diversitymanagement

Nach dem Abschluss des Bachelorstudiengangs bietet Ihnen der forschungsorientierte Masterstudiengang Interkulturelle Kommunikation – Interkulturelle Kompetenz die Möglichkeit, Ihre bereits erworbenen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen.

Kontakt/Fachstudienberatung
Technische Universität Chemnitz
Philosophische Fakultät
Professur Interkulturelle Kommunikation
Dr. Madeleine Sauer
madeleine.sauer@no-spamphil.tu-chemnitz.de

Weitere Informationen zum Studiengang:

 

 

 

 

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