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Ludwig-Uhland-Institut
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Das Fach

Die Empirische Kulturwissenschaft (EKW) beschäftigt sich mit der deutschen und der europäischen Kultur. Die EKW versteht Kultur als das permanente kreative Aushandeln der Regeln, nach denen Menschen, Gruppen und Gesellschaften zusammenleben, sich voneinander abgrenzen und sich verständigen.

Die EKW erforscht, wie Menschen arbeiten und ihren Alltag organisieren, wie sie mit dem natürlichen und kulturellen Erbe umgehen und welches Bild sie sich von diesen Beziehungen selbst machen.

Zum Master Empirische Kulturwissenschaft >

Studienaufbau

Der Bachelorstudiengang Empirische Kulturwissenschaft (BA) ist ein grundständiger Studiengang.

Er setzt sich aus einem Haupt- und einem Nebenfach im Umfang von 180 Leistungspunkten (LP) zusammen. Das Hauptfach umfasst einschließlich der B.A.-Arbeit 99 LP, dazu kommen ein Nebenfach von 60 LP sowie Zusatzqualifikationen im Umfang von 21 LP.

Im B. A.-Studiengang können alle sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlichen Bachelor-Studiengänge der Universität Tübingen als Nebenfach gewählt werden.

Der Studiengang ist in Module gegliedert. Ein Modul besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen (Seminar, Exkursion, Vorlesung, Tutorium, Kolloquium, Praktikum), die die fachlichen Gegenstände erschließen.

Studienziele

Der Bachelorstudiengang EKW vermittelt grundlegende fachwissenschaftliche Kenntnisse, Methoden und Arbeitstechniken, die zum Verständnis der historischen und kulturellen Beschaffenheit moderner europäischer Gesellschaften notwendig sind.

Die Studierenden werden befähigt, alltägliche regionale, ethnische, religiöse und genderbezogene Phänomene und Konflikte im Kontext sozialer, historischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen zu analysieren.

In Grundzügen wird erlernt, systematisch, theoriebezogen und methodenreflektiert zu arbeiten, empirisch zu recherchieren und Ergebnisse verständlich zu präsentieren. Die Studierenden haben die Möglichkeit, eigene Fragestellungen zu entwickeln, wissenschaftliches Vorgehen zu üben und soziale wie kommunikative Kompetenzen zu stärken.

Integraler Bestandteil des Studiums sind Fachexkursionen sowie ein Praktikum von mindestens sechs Wochen Dauer.

Die Berufsaussichten der Absolventinnen und Absolventen hat die EKW fest im Blick. Denn ein dynamischer Arbeitsmarkt setzt neben wissenschaftlichen Fähigkeiten auch praktisches Können voraus. Schwerpunktsetzungen in der Lehre – Museumswissenschaft, interkulturelle Beziehungen, regionale Alltagskultur – orientieren sich deshalb bewusst an Berufs- und Tätigkeitsfeldern. Zusätzlich bereiten berufsorientierende Veranstaltungen auf das breite Spektrum auf dem Gebiet der Kulturarbeit vor.

Auswahlverfahren

Das Studium der EKW als B.A.-Hauptfach beginnt zum Wintersemester. Es ist zulassungsfrei. Die Einschreibefrist endet am 30.9.

Das Studium der EKW als B.A.-Nebenfach beginnt im Wintersemester. Es ist zulassungsbeschränkt. Bewerbungsschluss ist der 15.7. Das Bewerbungsverfahren berücksichtigt fachspezifisch relevante Abiturnoten sowie Berufs- und Praktikumserfahrungen aus dem Kulturbereich.

Bitte bewerben Sie sich über das Onlineportal > der Universität Tübingen

Kontakt

Fachstudienberatung, Praktika und Berufsfeldorientierung
Dr. Gesa Ingendahl
Tel. +49(0)7071/29-75310
E-Mail: ekw.studienberatung@no-spamlui.uni-tuebingen.de

Masterstudiengang Empirische Kulturwissenschaft

Inhaltliches Profil

Die Empirische Kulturwissenschaft (EKW) ist mit ihrer disziplinären Öffnung und internationalen Ausrichtung eine bundesweit einmalige Modernisierung des Faches Volkskunde. Sie beschäftigt sich mit der deutschen und der europäischen Kultur, vor allem mit aktuellen Entwicklungen, aber auch mit kulturhistorischen Prozessen, die in die Gegenwart weiterwirken. Das Tübinger Fachprofil wird durch folgende Forschungsrichtungen geprägt:

  • Die Kulturanalyse des Alltags fokussiert lebensweltliche Differenzen, Identitäten und Traditionen in Vergangenheit und Gegenwart.
  • Museumswissenschaft, Sach- und Bildforschung thematisieren materielle Kultur, Repräsentation und Erinnerung.
  • Die Ethnographie europäischer Kulturprozesse analysiert Komplexität und Transformation von Kulturbeziehungen in grenzüberschreitender Perspektive.

Wahlweise kann die Profillinie Museum & Sammlungen in den Studiengang integriert werden. Sie vermittelt ein vertieftes Verständnis für die Institution Museum, für Museumstheorie und Museumspraxis.
   
Studienziele

Die forschungsorientierten Masterstudiengänge vermitteln vertiefte fachwissenschaftliche Kenntnisse, Methoden und Arbeitstechniken, die zum Verständnis der kulturellen Konstitution der modernen europäischen Gesellschaften notwendig sind. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, alltägliche regionale, ethnische, religiöse und genderbezogene Phänomene und Konflikte im Kontext sozialer, historischer und gesellschaftspolitischer Entwicklungen zu analysieren. Auf hohem Niveau wird erlernt, systematisch, theoriebezogen und methodenreflektiert zu arbeiten, empirisch zu recherchieren und Ergebnisse verständlich zu präsentieren.

In der Profillinie Museum & Sammlungen steht darüber hinaus die Vermittlung museumspraktischer Kompetenzen sowie der Grundlagen der Museumsgeschichte und Museumstheorie im Fokus. Die Studierenden sollen ein vertieftes Verständnis für die Institution Museum sowie Museumstheorie und -praxis erwerben. Sie sollen die Besonderheiten und Komplexität der Arbeit in Museen und Sammlungen erfassen, eigenständig verschiedene Formen der Kultur- und Wissenschaftskommunikation unterscheiden und in Medien professionell über museale Aktivitäten berichten und reflektieren. Die Profillinie setzt forschungsorientiert an, will die universitären Sammlungen als Ressource nutzen, den Nachwuchs theoretisch schulen und wissenschaftlichen Nachwuchs für Promotionen gewinnen.

Studienprojekt

Das Studienprojekt bildet den curricularen Kern der Masterstudiengänge. Es ist auf drei Semester angelegt und vermittelt eine Vielzahl praxisbezogener Kompetenzen. Innerhalb eines mit dem/r Lehrenden entwickelten Forschungs- und Präsentationsvorhabens wird theoriegeleitete Recherche selbständig durchgeführt und abschließend öffentlichkeitswirksam präsentiert (Ausstellung, Buch, Website o.ä.). Dazu werden Fragen der Alltagswelt in ein Forschungsprojekt übersetzt und dessen Ergebnisse kulturwissenschaftlichen Wissens an eine nichtakademische Öffentlichkeit vermittelt. Gemeinsam und teamorientiert werden empirische Methoden angewendet und die Schreib- und Präsentationsfähigkeiten an Aufgaben mit hoher Berufsrelevanz ausgebaut. Kenntnisse in Projektmanagement, Moderation und Gruppenleitung werden ebenso erworben wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Kooperativität und Kommunikationskompetenz. Die erfolgreich abgeschlossenen Studienprojekte finden Sie hier.

Studienaufbau

Der Gesamtumfang des modularisierten M.A.-Studiengangs beträgt 120 LP, die auf vier Semester (Regelstudienzeit) verteilt sind. Am Ende des Studiums stehen eine Masterarbeit sowie eine mündliche Prüfung. Das Studium wird mit dem akademischen Grad eines Master of Arts (M. A.) abgeschlossen. Danach ist die Promotion möglich.
Für die Profillinie werden drei museumswissenschaftliche Module im Umfang von insgesamt 30 ECTS-Punkten integriert.

Berufsaussichten

Ein dynamischer Arbeitsmarkt setzt neben wissenschaftlichen Fähigkeiten auch praktisches Können voraus. In der Ausbildung nimmt daher das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft diese Erwartungen ernst: Schwerpunktsetzungen in der Lehre – Museumswissenschaft, interkulturelle Beziehungen, regionale Alltagskultur – orientieren sich bewusst an Berufs- und Tätigkeitsfeldern. Zudem vermittelt das Studienprojekt einen breiten Praxisbezug und erhöht die Chancen für einen Berufseinstieg deutlich.

Die Berufsaussichten der Absolventinnen und Absolventen sind deshalb durchweg gut, wie Ehemalige des Fachs regelmäßig in berufsorientierenden Veranstaltungen berichten. Die wichtigsten Arbeitsfelder liegen im Museums- und Ausstellungswesen sowie in verschiedenen Berufen der öffentlichen Kulturvermittlung. Dahinter rangieren der Wissenschaftsbetrieb sowie die Beschäftigungsmöglichkeiten in NGOs, Unternehmen, Beratung etc.

Bewerbung / Auswahlverfahren

Der Masterstudiengang EKW und der Masterstudiengang EKW mit integrierter Profillinie Museum & Sammlungen nimmt Studierende mit einem ersten kultur- oder geisteswissenschaftlichen Hochschulabschluss auf (Gesamtnote mind. 2,5), die sich berufs- und forschungsorientiert weiterqualifizieren möchten. Derzeit werden ca. 20 Studienplätze vergeben. Studierende, die nicht im B. A.-Hauptfach EKW, Europäische Ethnologie oder Kulturanthropologie abgeschlossen haben, sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert, wenn sie einschlägige kulturwissenschaftliche Kenntnisse nachweisen können.

Bewerbungsschluss: 15. Januar/15. Juli
Einschreibung: bis April/Oktober
Studienbeginn: zum Sommer- / Wintersemester

Bitte bewerben Sie sich über das Onlineportal >

Kontakt

Fachstudienberatung, Praktika und Berufsfeldorientierung
Dr. Gesa Ingendahl
Tel. +49(0)7071/29-75310
E-Mail: ekw.studienberatung@no-spamlui.uni-tuebingen.de

Weiter Informationen über die Studiengänge finden Sie auf der Website der Universität.
Zur Website >

 

 

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