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Derzeit deutet sich ein Wandel in der Wirtschaft an: Flexibilisierung der Arbeitsplätze, höhere Qualifikationen, intelligente Fabriken, Internet der Dinge sowie die Vernetzung von Prozessen verlangen nach interdisziplinären Kompetenzen. Auf diese Entwicklung hin zur Industrie 4.0 haben die drei schwäbischen Hochschulen reagiert und ein innovatives, auf die Bedürfnisse der Region zugeschnittenes Studienkonzept erarbeitet, das sich durch die intensive Kooperation mit Unternehmen auszeichnet und den spezifischen Bedarf der Wirtschaft von Beginn an inhaltlich, curricular und organisatorisch berücksichtigt. Es vereint die gewachsenen Anforderungen an das Studium ebenso, wie die Belange der ländlichen, aber wirtschaftsstarken Teilregionen Schwabens unter dem Titel "Digital und Regional".

In neun theoretischen Studiensemestern werden die Studierenden in Teilzeit befähigt, umfassende fachliche Aufgaben- und Problemstellungen im Themengebiet vernetzte technische Systeme (Mechatronik, Informatik, Digitalisierung und Industrie 4.0) zu bearbeiten und zu lösen sowie fachspezifische Prozesse in einer komplexen und sich häufig verändernden, internationalen Arbeitswelt eigenverantwortlich steuern zu können.

Berufsaussichten

Die Nachfrage nach Absolventen des Systems Engineering ist sowohl momentan als auch in absehbarer Zukunft (mind. 10 - 15 Jahre) in den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft sehr hoch. Im national und international entwickelnden und produzierenden Gewerbe wie z.B. Automatisierungstechnik, Robotik, Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik, werden zunehmend Ingenieure mit breiter und interdisziplinärer Ausbildung gesucht. Insbesondere in den Branchen Elektronik, Informations- und Systemtechnik ist die Nachfrage stark steigend. Aber auch im Berufsumfeld Unternehmensberatung und Projektmanagement spielt der interdisziplinäre Ingenieur eine immer wichtigere Rolle. Durch diese Entwicklungen ergeben sich ausgezeichnete Arbeitsmarktchancen für die Absolventen in der Region und weltweit.  

Studienablauf

Der Teilzeitstudiengang gliedert sich in ein Basis- und ein Vertiefungsstudium und beinhaltet neun Semester mit theoretischen Inhalten. Die ersten vier Semester bilden das Basisstudium. In diesem erhalten die Studierenden eine breit angelegte Ausbildung in ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Zudem wird ein starker Fokus auf überfachliche Schlüsselkompetenzen gelegt. Diese zweijähre Phase stellt ein allgemeines Ingenieurstudium der technikorientierten Domäne MINT dar.

Im nachfolgenden Hauptstudium vertiefen und erweitern die Studierenden ihr Wissen über vernetzte technische Systeme und erarbeiten Themen aus Bereichen wie Robotik, Embedded Systems, Produktionsplanung, Datenkommunikation und Automatisierungstechnik.

Das Studium ist geprägt durch hohe Präsenz in den Unternehmen, durch individuelle Lernphasen mit digitalen Lehr- und Lernangeboten, einer intensiven persönlichen Betreuung im Lernraum und persönliche Netzwerkbildung durch gemeinsame Projekt- und Übungsarbeiten vor Ort. Dabei ist die jeweilige Stammhochschule stets präsent und kann so eine klare Identifikation mit der Hochschule ermöglichen.

Nach dem Basisstudium besteht prinzipiell die Möglichkeit in ein Vollzeit-Studium in Bereichen wie Mechatronik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder Technische Informatik in das dritte Studiensemester unter Anrechnung der bis dahin erworbenen Kompetenzen zu wechseln.

Teilzeitstudium

Die Konzeption als Teilzeitstudiengang ermöglicht die flexible Einbindung der Unternehmen vor Ort. Im Regelfall sind die dual oder berufsbegleitend Studierenden mindestens drei Tage je Woche im Unternehmen. Die Studienphase umfasst zwei Tage in Präsenzform vor Ort am extramuralen Lernort im Hochschulzentrum Memmingen oder im Hochschulzentrum Donau-Ries und damit in Betriebsnähe. Die E-Learning-Angebote ermöglichen eine strukturierte und betreute Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen, eine Vertiefung von Inhalten oder unterstützen beim gegebenenfalls notwendigen Grundlagenaufbau. Damit wird die Integration des Studiums in den Alltag der Lernenden erleichtert.

Studienbeginn

Der Teilzeitstudiengang Systems Engineering kann voraussichtlich erstmals zum Wintersemester 2016/17 sowohl im Hochschulzentrum Memmingen als auch im Hochschulzentrum Donau-Ries aufgenommen werden. Er ist ein Kooperationsstudiengang der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm im Rahmen des Verbundprojekts "Digital und Regional".  

Zulassungsvoraussetzungen

Schulische Voraussetzungen:

Fachhochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife. Weitere Informationen, z.B. für qualifizierte Berufstätige wie Meister oder Techniker finden Sie hier.

Persönliche Voraussetzungen:

Entscheidende Voraussetzung ist die Begeisterung für Technik und Informationstechnik. Zudem ist das Interesse an Naturwissenschaften wichtig.

Das berufsbegleitende Bachelorstudium Systems Engineering schafft die Grundlagen für Ingenieurtätigkeiten in der vernetzten Welt der Industrie 4.0. Wer Spaß an der Entwicklung innovativer Produkte und Prozesse hat und gerne über den Tellerrand blickt, vernetzt denkt und sich für Elektrotechnik, Maschinenbau, Informationstechnik und Mechatronik interessiert, ist im Studiengang Systems Engineering genau richtig.

Das Teilzeitstudium neben dem Beruf bietet durch den integrierten Online-Anteil erhöhte Flexibilität, was die Vereinbarkeit von Beruf, Privatleben und Familie vereinfacht. Diese Freiheit erfordert ein erhöhtes Maß an Selbstorganisation.

Bewerbung

Der Bewerbungszeitraum für "Digital und Regional - Systems Engineering" geht vom 2. Mai bis 15. Juli

Informationen und Details zur Bewerbung finden Sie hier.

Merkmale

  • Bachelor of Engineering: Systems Engineering
  • Dauer: 9 Semester in Teilzeit  (4,5 Jahre) ausbildungs- oder berufsbegleitend
  • Lernorte: Memmingen oder Nördlingen
  • Kooperationsstudiengang des Verbundprojekts„Digital und Regional“.
  • Wöchentliche enge Verzahnung von Theorie und Praxis
  • Kontinuierliche Präsenzzeiten im Unternehmen (mind. 3 Tage die Woche im Unternehmen)
  • Breite Ingenieursausbildung mit moderner Didaktik
  • Themengebiet: vernetzte technische Systeme
    • Mechatronik
    • Informatik
    • Digitalisierung
    • Industrie 4.0
  • Kosten: Aktuell keine Studiengebühren (nur Semesterbeitrag)
  • Aktuell keine Zulassungsbeschränkung

Flyer zum Studiengang (PDF) >

Kontakt

Hochschule für angewandte Wissenschaften - Kempten

Bahnhofstraße 61
87435 Kempten (Allgäu)
Telefon: 0831 2523-0
Fax: 0831 2523-104
E-Mail: post@no-spamhs-kempten.de
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Sekretariat
Frau Martina Ottlinger
Raum T228
Telefon: 0831 2523-171
Fax: 0831 2523-197
E-Mail: sekretariat-fbe@no-spamhs-kempten.de

Ansprechpartner

Leitung
Prof. Dr.-Ing. Jacob Dirk
E-Mail: dirk.jacob@no-spamhs-kempten.de

Studienberatung - Hochschulzentrum Memmingen
Rebecca Koch
Telefon: 0831 2523-586
E-Mail: rebecca.koch@no-spamhs-kempten.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

 

 

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