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Psychologie mit Schwerpunkt Psychotherapie (B.Sc.)

Universität Witten/Herdecke

Studienprofil Infos

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Wahrnehmen, Erleben und Handeln

Der neue Studiengang Psychologie mit Schwerpunkt Psychotherapie (B.Sc.) verknüpft auf einzigartige Weise breites Grundlagenwissen der Psychologie mit einer Vertiefung im Bereich der klinischen Psychologie und Psychotherapie. Damit werden Studierende angesprochen, die sich besonders für die Theorie, Praxis und Forschung der klinischen Seite der Psychologie interessieren und eine spätere Tätigkeit als Psychologischer Psychotherapeut bzw. Psychologische Psychotherapeutin ins Auge fassen.

In der Tradition der Universität Witten/Herdecke (UW/H) wird die ganzheitliche Betrachtung von Wahrnehmen, Erleben und Handeln des Menschen in den Fokus gerückt, was sich insbesondere in der Perspektivenvielfalt im Hinblick auf die gelehrten und gelernten Methoden der Psychotherapie ausdrückt: verhaltenstherapeutische Verfahren und naturwissenschaftliche Methoden sind ebenso Gegenstand der Studiengänge wie psychodynamische und humanistische Ansätze oder die geisteswissenschaftlichen Wurzeln der Psychologie.

Studieninhalte des Bachelorstudiengangs

Das Bachelorstudium ist ein grundständiges wissenschaftliches Studium, das zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt. Es vermittelt wissenschaftliche Grundlagen und Fachkenntnisse der Psychologie sowie Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen im Bereich der klinischen Psychologie.

Im ersten Studienjahr werden die Grundlagenmodule zur Psychologie und zur Methodenausbildung abgeleistet. Im zweiten Studienjahr überlappen sich diese Grundlagenfächer mit den Modulen zur klinischen Psychologie und Diagnostik, die gleichzeitig eine erste Vorbereitung auf das Praxissemester darstellen. Diese Überlappung führt dazu, dass Querbezüge zwischen den Modulen hergestellt und eine multidisziplinäre Sicht- und Arbeitsweise gefördert wird. Die Semester vier und fünf bereiten gezielt auf die praktische Arbeit in klinisch-psychologischen Bereichen vor: Grundlegende Kenntnisse der Psychotherapie werden gelehrt und geprüft.

Anschließend werden Gesprächsführungskompetenzen aufgebaut, um optimal auf den Praxiseinsatz vorzubereiten. Im sechsten Semester werden zum einen die Bereiche Gesundheitspsychologie, Epidemiologie

und Public Health vertieft; zum anderen liegt der Schwerpunkt bei der Verknüpfung von wissenschaftlichen und anwendungsbezogenen Inhalten. Am Ende des Studiums verfassen die Studierenden eine Bachelorarbeit.

Die geschilderten Studienphasen werden durch das Studium fundamentale ergänzt, das für alle Studierende der UW/H ein integraler Bestandteil des Studiums ist. Es ermöglicht den Studierenden, über den gesamten Studienverlauf hinweg Veranstaltungen in den Bereichen reflexive, kommunikative und künstlerische Kompetenz wahrzunehmen und so den Blick über den Tellerrand zu kultivieren

Moderne Lehr- und Lernformen

Wie in allen anderen Angeboten der Universität zeichnet sich auch der neue Psychologiestudiengang durch moderne Lehr-, Lern- und Prüfungsformen sowie eine ausgezeichnete Theorie-Praxisvernetzung aus. Die Größe der Studienkohorten (35 Studierende pro Jahr) gewährleistet eine optimale Ausbildungssituation.

Folgende Veranstaltungsformate werden angeboten:

  • Interaktive Vorlesung: Die gesamte Semestergruppe nimmt an der Veranstaltung teil. Vorlesungen sind nicht als alleinige Veranstaltungsform in einem Modul vorgesehen, sondern werden immer begleitet durch die unten stehenden Veranstaltungsformate.
  • Seminar: Die Semestergruppe wird in zwei Gruppen von 15 bis 18 Studierenden geteilt mit zwei unterschiedlichen Veranstaltungen.
  • Projektseminar: Die gesamte Semestergruppe nimmt über ein Semester verteilt an ca. vier bis sechs Veranstaltungen teil. Dazwischen werden die Studierenden in Gruppen von bis zu sechs Teilnehmern aufgeteilt, die dann unterschiedliche Fragestellungen zu den jeweiligen Themengebieten bearbeiten.
  • Begleitende Übung: durch Tutoren (Studierende höheren Semesters) angeleitete Übungsgruppen in einer Gruppengröße von vier bis sechs Studierenden.

Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten

In allen Formaten stehen aktivierende und handlungsnahe Lehr- und Lernformen im Vordergrund. So wird bereits in den Methodenmodulen des Bachelorstudiengangs durch die Teilnahme an Experimenten als Versuchsperson, in der Selbstreflexion in Kleingruppen und im Rahmen des Lernens in einer Methodenwerkstatt handlungsorientiert gearbeitet. In den Grundlagenmodulen wird durch fallbasiertes Lernen der Praxisbezug in den Übungen unmittelbar deutlich.

Die ausdrücklich anwendungsbezogenen Module beziehen das praktische Lernen anhand simulierter Patienten-/Klientenkontakte ein (ebenfalls in den Übungen). All dies bereitet konsequent auf das Praxissemester vor. Im Sinne einer Lernspirale wird ab dem dritten Semester zudem die praktische Anwendung aller forschungsbezogenen Werkzeuge eingeübt und anhand der eigenen Praxis reflektiert. Dieser didaktische Ablauf soll zu einer optimalen Theorie-Praxis-Vernetzung führen und damit die Vermittlung und das Erlangen von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten begünstigen.

Ausbildungsziele

Nach Abschluss des Bachelorstudiums verfügen die Absolventinnen und Absolventen über RR eine fundierte und breite Wissensbasis über die psychologischen Theorien in den Grundlagenfächern und über spezialisiertes Wissen in den Bereichen der klinischen Psychologie und Diagnostik, RR die Fähigkeit, statistische Verfahren und qualitative Methoden sinnvoll anzuwenden, RR Wissen und Erfahrungen mit Methoden und Problemstellungen der Forschung, RR Kenntnisse der biologischen, kognitiven, sozialen, entwicklungspsychologischen, pädagogischen und differentialen Ansätze der Psychologie, deren Leistungen, Zusammenhänge und Begrenzungen, RR die Fähigkeit, dieses Wissen in der Berufspraxis anwenden zu können, RR Kenntnisse psychosozialer Arbeit und die jeweiligen Versorgungsstrukturen, RR Kenntnisse zu gesundheitspsychologischen Ansätzen und die Fähigkeit, dieses Wissen in Beratung, Trainings und Fortbildungen anderen Personen vermitteln zu können.

Perspektiven

Der Studienabschluss berechtigt die Absolventinnen und Absolventen zur Führung des rechtlich geschützten Titels „Bachelor of Science“ und befähigt sie zu einer beruflichen Tätigkeit im Bereich der klinischen Psychologie auf dem Niveau eines Assistenten. Der Studiengang versetzt sie durch seine hohe Anwendungsorientierung in die Lage, im klinischen Kontext tätig zu werden. Dies betrifft vor allem verschiedene Anstellungsmöglichkeiten in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Hier können sie z.B. einen wachsenden Bedarf in Psychiatrien und Rehabilitationskliniken decken, indem sie Aufgaben im Rahmen eines „Psychologie-Assistenten“ oder eines „Psychologischen Spezialtherapeuten“ übernehmen. Der Studienabschluss berechtigt auch zur Aufnahme des Masterstudienganges Psychologie mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Psychotherapie an der UW/H oder eines Masterprogramms in Psychologie an einer anderen Universität.

Sozialverträgliche Studienfinanzierung

Mit dem von den Studierenden 1995 selbst entwickelten Umgekehrten Generationenvertrag (UGV) setzt sich die UW/H für eine höhere Bildungsgerechtigkeit und größere Chancengleichheit ein. Die StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e.V. (SG) sorgt dafür, dass die Beiträge zur Finanzierung des Studiums auf sozialverträgliche Art und Weise erhoben werden. Jeder Studienanfänger kann frei wählen, wann und wie er seinen Studienbeitrag leistet.

Entscheiden sich Studierende für eine spätere Zahlung, so entrichten sie erst dann ihren Beitrag, wenn sie in den Beruf eingetreten sind und über entsprechende Mittel verfügen. Hierbei ist ein Mindesteinkommen garantiert. Sollten Absolventinnen/Absolventen im späteren Berufsleben weniger als dieses Mindesteinkommen erzielen, sind sie von der Rückzahlung ihrer Studienbeiträge befreit. Bundesweit ist das Finanzierungsmodell der Universität Witten/Herdecke das einzige seiner Art. Es sorgt dafür, dass die Entscheidung für ein Studium an der UW/H nicht an der Frage der Finanzierung scheitert. – Bei sofortiger Zahlung fallen pro absolviertem Fachsemester Studienbeiträge in Höhe von 3600 Euro an. Die Beiträge für den gesamten Bachelorstudiengang belaufen sich bei sofortiger Zahlung insgesamt auf 21 600 Euro

In aller Kürze

Studienbeginn: jeweils zum Sommer- und Wintersemester
Umfang und Dauer: Vollzeitstudium über 6 Semester. Es werden insgesamt 180 ECTS-Punkte (European Credit Transfer System) innerhalb von 17 Modulen erworben.
Größe der Studiengruppe: Es werden jährlich 35 Studierende aufgenommen.
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
Voraussetzungen: Persönlichkeit statt Numerus Clausus: allgemeine Hochschulreife, ein zum Bewerbungszeitpunkt zumindest begonnenes dreimonatiges Praktikum in einem psychosozialen Bereich, erfolgreich absolviertes Auswahlverfahren Bewerbung: schriftliche Bewerbung - weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind auf unserer homepage zu finden.
Frist: Der Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2013/14 ist am 15.02.2013 (Datum des Poststempels) Studienbeitrag: bei sofortiger Zahlung 3600 Euro pro absolviertem Fachsemester, maximal jedoch insgesamt 21 600 Euro. Als Finanzierungsmodell steht den Studierenden die Teilnahme am Umgekehrten Generationenvertrag offen.

Universität Witten/Herdecke

Seit ihrer Gründung 1983 nimmt die Universität Witten/Herdecke eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein. In der konsequenten Fortsetzung des Humboldtschen Bildungsideals versteht sie sich als eine unternehmerische Universität im Sinne der Einheit von Forschung, Lehre und praxisnaher Erprobung. An der UW/H erwartet junge Menschen eine völlig andere Art des Studierens. Sie setzt auf kleine Gruppen mit hoher persönlicher Betreuungsintensität und legt großen Wert auf fachliche und methodische sowie soziale und kulturelle Kompetenzbildung. Die Studierenden werden dazu ermutigt, in größeren Zusammenhängen zu denken, um gesellschaftliche Verantwortung auch jenseits der Grenzen ihrer eigenen Fachdisziplin zu übernehmen. Gegen professionelle Einäugigkeit hilft außerdem das Studium fundamentale, der fachübergreifende Identitätskern und das interdisziplinäre Herzstück der Universität Witten/Herdecke. Praxisnahe Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Fakultät für Gesundheit

Die Fakultät für Gesundheit bietet mit ihren derzeit vier Departments für Humanmedizin, Pflegewissenschaft, Psychologie und Psychotherapie sowie Zahn, Mund- und Kieferheilkunde einzigartige Chancen, die Komplexität des Gesundheitswesens in einer sektorenübergreifenden und vernetzten Weise in Forschung, Lehre und Patientenversorgung abzubilden. Die fachliche Begrenzungen überwindende Struktur versetzt die Fakultät in die Lage, die Förderung, Entwicklung und Durchführung einer angemessenen, am Individuum und an der Gesellschaft orientierten Gesundheitsversorgung in besonderer Weise zukunftsweisend zu gestalten und neue Konzepte zu erproben.

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit
Aufnahmesekretariat: Elke Moch
Telefon +49 2302 926-875
elke.moch@no-spamuni-wh.de

Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Webseite der Universität.
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