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Medieninformatik, Bachelor of Science (B.Sc.)

Ausbildungsziel

Medieninformatik in Weimar vermittelt die grundlegenden Fähigkeiten zur Software- und Systementwicklung für digitale Medien. Nachdem Studierende zu Beginn Ihres Studiums die Grundlagen aus Informatik, Mathematik und Medieninformatik erlernt haben, können sie sich in der zweiten Studienhälfte austoben: In zwei großen Praxisprojekten entwickeln Studierende gemeinsam mit Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen angewandte Hard- und Softwarelösungen. Die Projekte nehmen 10 bis 15 Stunden pro Woche in Anspruch und geben einen Einblick in den Berufsalltag als Medieninformatikerin bzw. Medieninformatiker. Denn Informatik ist eine Querschnittsdisziplin, die sich mittlerweile durch alle Bereiche unserer Gesellschaft zieht. Dementsprechend vielfältig sind die Anforderungen, denen sich Medieninformatikerinnen und –informatiker stellen müssen. Und genau darauf bereitet der Studiengang vor: Neben einer exzellenten fachlichen Ausbildung legt die Medieninformatik größten Wert auf die Vermittlung von Soft Skills. Durch die Projektarbeit lernen Studierende im Team zu arbeiten, Probleme zu identifizieren und zu lösen, sich flexibel auf Veränderungen einzustellen, Ergebnisse zu präsentieren und mit Menschen aus anderen Fachbereichen (z.B. aus Kunst und Gestaltung) zusammen zu arbeiten - denn das hat an der Fakultät Medien und der Bauhaus-Universität Weimar Tradition.

Tätigkeitsfelder

Die Analyse, der Entwurf und die Realisierung von Medieninformatik-Systemen ist in aller Regel eine Arbeit, die von Teams im Rahmen von Projekten durchgeführt wird. Die Zusammenarbeit in einer Arbeitsgruppe, die konstruktive Auseinandersetzung mit Ideen und Kritik innerhalb der Arbeitsgruppe und das Absprechen und Einhalten von Terminen sind wichtige Kompetenzen, die Studierenden innerhalb des Studiums vermittelt werden. Darüber hinaus lernen sie flexibel auf die Veränderungen eines innovationsgetriebenen Arbeitsumfeldes zu reagieren, Wissenslücken zu entdecken und diese selbständig zu schließen – und genau solche Köpfe sucht die Berufswelt von heute!

Mögliche Berufsbilder:

  • Software-Entwicklerin
  • Interface-Designer
  • Web-Entwicklerin
  • Experte für IT-Sicherheit in Unternehmen
  • Unternehmensberaterin im IT-Bereich
  • Games-Entwickler
  • Forscherin an Unis oder in der Industrie
  • Freelancer

Studienaufbau

Um im vierten und fünften Semester spannende Projekte in der angewandten Medieninformatik durchführen zu können, müssen Studierende zunächst die Basics lernen. Dementsprechend lernen sie in der ersten Studienhälfte die wissenschaftlichen Grundlagen der Mathematik, Informatik und Medieninformatik:

  • Praktische Informatik (Informatik Grundlagen, Einführung Programmierung, Modellierung)
  • Informatik Strukturen (Diskrete Strukturen, Algorithmen, Datenstrukturen)
  • Software (Programmiersprachen, Softwareentwurf)
  • Technische Informatik (Information und Codierung, Elektrotechnik)
  • Theoretische Informatik (Formale Sprachen, Komplexitätstheorie)
  • Mathematik (Lineare Algebra, Analysis, Numerik, Stochastik)

Außerdem absolvieren Studierende vier anwendungsspezifische Pflichtmodule, die auf die Projekte der Medieninformatik vorbereiten:

  • Mensch-Maschine-Interaktion (Wahrnehmung und Kognition, Human-Computer Interaction)
  • Informationssysteme (Datenbanken, Webtechnologien)
  • Kommunizierende Systeme (Parallele und Verteilte Systeme, Kryptografie und Mediensicherheit)
  • Visual Computing (Computergrafik, Computer Vision, Visualisierung)

Danach wird es richtig spannend: Im vierten und fünften Semester absolvieren Studierende zwei umfangreiche Projekte. In einem Projektteam beschäftigen sie sich nun 10 bis 15 Stunden pro Woche mit einem gewählten Thema. Den Prozess und die Ergebnisse dokumentieren die Studierenden abschließend schriftlich und präsentieren sie vor ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen.
Nach erfolgreicher Verteidigung der Abschlussarbeit verleiht die Universität den Abschluss »Bachelor of Science«.

Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten

Das Studium der Medieninformatik mit dem Abschluss "Bachelor of Science" beginnt zum Wintersemester. Voraussetzung für eine Studienaufnahme ist die allgemeine Hochschulreife oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss.

Bewerbungsfrist: 30. September des laufenden Jahres

Voraussetzungen:

  • Lust auf die intellektuellen Herausforderungen einer innovativen Informationsgesellschaft
  • Leidenschaft fürs Tüfteln, Ausprobieren und Erforschen
  • Neugier und Kreativität
  • Bereitschaft, sich mit komplexen Zusammenhängen zu beschäftigen
  • Teamfähigkeit und Offenheit für die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachbereichen
  • Selbständigkeit und Eigenverantwortung
  • Solides Mathematikverständnis
  • Logisches und abstraktes Denkvermögen
  • Programmierkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich
  • gute Englischkenntnisse sind von Vorteil

Master-Studiengänge:

Auch die Möglichkeiten eines weiterführenden Studiums in Weimar oder anderswo sind vielfältig: Absolventinnen und Absolventen können ein Master-Studium in den Bereichen der angewandten Informatik aufnehmen. An der Fakultät Medien werden zwei englischsprachige forschungsorientiere Master-Studiengänge in den Bereichen Computer Science for Digital Media und Human-Computer Interaction angeboten.

Infos zum Master-Studiengang Computer Science for Digital Media

Infos zum Master-Studiengang Human-Computer Interaction

Flyer zum Studiengang >

Studienberatung

Allgemeine Studienberatung
Christian Eckert
Studienberater
Geschwister-Scholl-Straße 15, Raum 005
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Dienstag und Donnerstag  
10 - 11.30 Uhr, 12.30 - 16 Uhr
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Weitere Informationen zum Bachelor-Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Universität
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