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Das Maschinenbaustudium ist ein technischer Studiengang mit hervorragenden Berufsaussichten. Für die nächsten Jahre wird bundesweit ein großer Mangel an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren vorhergesagt.

Maschinenbau-Ingenieurinnen und -Ingenieure mit guten Grundlagenkenntnissen werden in allen Bereichen der Industrie und des Öffentlichen Dienstes benötigt.
Durch intensive Ausbildung in den Grundlagenfächern bis zum 3. Semester und die gezielte Vertiefung im 5. und 6. Semester in den Richtungen Energie- und Umwelttechnik, Fahrzeugtechnik, Leichtbau, Mechatronik, Produktionstechnik oder Simulation wird den Studierenden eine breite Wissensbasis vermittelt, die ihnen viele berufliche Chancen eröffnet. Moderne Methoden und IT-gestützte Anwendungen sowie die Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte sind in das Studium integriert. Die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit bzgl. überfachlicher Qualifikationen („Soft Skills“) wird – durch die Projektorientierung des Studiengangs – gefördert. Eine Brücke zwischen Theorie und Praxis bildet das praktische Studiensemester. Moderne, großzügig ausgestattete Laboratorien sowie enge Verbindungen zur regionalen und überregionalen Industrie ermöglichen eine zeitgemäße, praxisorientierte Ausbildung.

Studienverlauf

Das Studium gliedert sich in drei Abschnitte: die Orientierungsphase (1. bis 3. Semester, Grundlagen- und Fachstudium), die Praxisphase (4. Sem., auch im 6. Sem. möglich) und das Fach- und Vertiefungsstudium (5. bis 7. Sem.) mit Lehrveranstaltungen (u. a. Projekte), die sich durch einen hohen Anwendungsbezug auszeichnen. Das Studium schließt mit der Bachelorarbeit ab. Das 12-wöchige Vorpraktikum in einem Industriebetrieb ist vor Studienbeginn abzuleisten. Im Ausnahmefall kann es bis spätestens zum Beginn des 3. Semesters nachgeholt werden. Dieses Praktikum kann bei Nachweis einer Lehre entfallen.

Tätigkeits- und Berufsfelder

Maschinenbau-Ingenieurinnen und -Ingenieure sind unentbehrlich, wenn es darum geht, dass reale technische Produkte entwickelt und hergestellt werden sollen. Die Bandbreite geht dabei von Consumer-Produkten wie z.B. Smartphones und Fahrzeugen aller Art, bis hin zu hoch komplexen Sondermaschinen, z.B. Werkzeugmaschinen, vollautomatisierte Fertigungsanlagen für die Industrie 4.0, Windkraftanlagen, oder verfahrenstechnischen Anlagen, z.B. zur Abgasreinigung von Kraftwerken.

Sie können eine Vielzahl an Tätigkeiten z. B. in der Entwicklung, Konstruktion, Versuch, Montage, Fertigung, Inbetriebsetzung, Projektierung, Qualitätssicherung sowie im Vertrieb, Service und in der Beratung übernehmen, ebenso finden sie Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Die Berufsaussichten sind hervorragend. Maschinenbau-Ingenieurinnen und Ingenieure werden in allen Branchen des Maschinen- und Anlagenbaus benötigt. Weiterhin ist das Bachelorstudium die Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung in einem Masterstudium.

Von der Fakultät Maschinenbau wird in Schweinfurt ein 3-semestriger Masterstudiengang "Produkt- und Systementwicklung" angeboten, der in Kooperation mit der Industrie entwickelt worden ist.

Studium an der Universität oder an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fachhochschule)?

In den meisten Stellenanzeigen für Maschinenbau-Ingenieurinnen und -Ingenieure wird kein Unterschied gemacht, ob das Studium an einer Universität oder an einer Fachhochschule abgelegt wurde.

Die Einstiegsgehälter sind für Uni-Ingenieurinnen und -Ingenieure meist geringfügig höher, die Unterschiede gleichen sich aber später - abhängig von der persönlichen Entwicklung - häufig wieder aus.

Das Bachelor-Studium in Schweinfurt dauert wie an allen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften 7 Semester (3 ½ Jahre). Nach den Vorgaben des Bologna-Prozesses ist der Bachelor-Abschluss an Universitäten bzw. technischen Hochschulen und an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) grundsätzlich als gleichwertig anzusehen.

Das Studium ist an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften stärker praxisorientiert. Alle Professorinnen und Professoren besitzen neben ihrer wissenschaftlichen Qualifikation (üblicherweise Promotion) eine langjährige Industrieerfahrung in Fach- und Führungspositionen. Der Bachelor-Abschluss ist berufsqualifizierend und wird von der Industrie nachgefragt. Für die Produktion und die Arbeitsvorbereitung werden häufig Absolventen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften bevorzugt. Aber auch in Konstruktion und Entwicklung sind sie sehr begehrt. 

Zulassungsvoraussetzung zum Studium

Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen; Vorpraktikum

Bewerbung

Zum Bewerbungsverfahren >

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Studienübersicht >

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Udo Müller
Raum 3.E.09
Ignaz-Schön-Straße 11
97421 Schweinfurt

Telefon +49 9721 940-8635
E-Mail: udo.mueller@no-spamfhws.de  

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule
Zur Webseite >

 

 

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