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Die Nachfrage der Industrie nach Absolventinnen und Absolventen, die Kenntnisse aus dem klassischen Maschinenbau kombiniert mit Kompetenzen aus dem Lebensmittelbereich und der Verpackungstechnologie vorweisen, ist derzeit sehr hoch. Die gesamte Industrie wächst selbst in konjunkturell schwierigen Zeiten und sucht mehr Ingenieurinnen und Ingenieure, als derzeit ausgebildet werden.

Gerade im Süden Deutschlands (Regionen: Kempten, Bodensee, Schwäbisch- Hall) ist eine starke Verpackungsindustriestruktur (Packmittelhersteller und Verpackungsmaschinenbau) vorhanden, wie sie in dieser Konzentration wohl einmalig in Europa ist. Hinzu kommt die ebenfalls sehr starke Lebensmittelindustrie, vor allem im Allgäuer Raum. Aber auch überregional gibt es vor allem in den oben genannten Branchen vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Über diese einschlägige Branchen hinaus, besteht aufgrund des breit angelegten Qualifikationsprofils die Möglichkeit in benachbarten Gebieten tätig zu werden. Hier kommen nach der Maschinenbaubranche auch die allgemein Kunststoff verarbeitende Industrie oder verfahrenstechnisch orientierte Unternehmen in Frage.

Berufliches Umfeld


Dieser technische Studiengang vermittelt Kenntnisse aus dem klassischen Maschinenbau kombiniert mit Kompetenzen aus dem Lebensmittelbereich und der Verpackungstechnologie. Absolventinnen und Absolventen können Einsatzmöglichkeiten aus den folgenden Bereichen finden:

  • Lebensmittel verarbeitende Industrie
  • Verpackungsmaschinenhersteller
  • Packmittelproduzenten
  • Getränkeindustrie 
  • Pharmaindustrie
  • Lebensmittel- und Verpackungsanalytiklabore
  • Kunststoffverarbeitung
  • Maschinenbau
  • Handel.

Diese Firmen suchen gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure mit Querschnittsfunktionen aus dem Lebensmittel- und Verpackungsbereich. Gerade die Kenntnisse der Interaktion von Verpackung und Lebensmitteln werden für die Zukunft dabei immer wichtiger. Sie sind ein zentraler Faktor, um Lebensmittel erfolgreich zu vermarkten und abzusetzen, z. B. indem Sie die Prozesse in der Lebensmittelverarbeitung und Verpackung bearbeiten und optimieren. Auch in Firmen aus dem Verpackungsmaschinenbau oder der Packmittelherstellung werden Fachkräfte benötigt, die den gesamten Verarbeitungsprozess kennen. Durch den generalistischen Ansatz des Studiums werden die Studierenden zudem in die Lage versetzt interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen an diesen Themen zu arbeiten.

Persönliche Voraussetzungen


Studieninteressenten sollten eine Begeisterung für Technik sowie Interesse an den Naturwissenschaften (vor allem Biologie, Chemie) und Mathematik mitbringen. Außerdem sollten sie sich allgemein für die Lebensmittelherstellung und Weiterverarbeitung sowie die Verpackungen begeistern können.

Ablauf des Studiums


Das Studium gliedert sich in ein Basis- und Vertiefungsstudium und dauert sieben Semester. Im Basisstudium (1. und 2. Semester) werden die technisch-wissenschaftlichen Grundlagenfächer ähnlich dem Maschinenbaustudium gelehrt. Darüber hinaus werden besonders relevante Grundlagenfächer aus der Lebensmitteltechnologie stärker vertieft. Das Vertiefungsstudium (3. bis 7. Semester) beinhaltet auch das praktische Studiensemester (5. Semester), welches in einem Betrieb abgeleistet wird.

Im 3. und 4. Semester werden die Kernfächer aus den Bereichen Verfahrenstechnik, Thermodynamik und Strömungsmechanik sowie entsprechende Fächer aus der Verpackungstechnologie gelehrt. Zudem werden aus dem Lebensmittelbereich mikrobiologische Fächer sowie das Thema Milch und Molkereitechnologie belegt.

Im 6. und 7. Semester bilden sich die Studierenden durch Auswahl aus einem umfangreichen Wahlpflichtfachkatalog individuelle Schwerpunkte.

Weitere Pflichtfächer zur Vertiefung aus der Verpackungstechnologie und Prozesstechnik vervollständigen die Ausbildung.

Am Ende des Studiums wird eine Bachelorarbeit angefertigt, die vorwiegend in der Industrie, aber auch an der Hochschule bearbeitet wird. Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab.

Die praxisnahe Ausbildung im Betrieb

Das Studium an der Hochschule Kempten zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus. Wahlweise können sich die Studierenden bei Betrieben um ein Ingenieurstudium mit vertiefter Praxis bewerben, bei dem über das praktische Semester hinaus in den Semesterferien gearbeitet wird und man über die gesamte Studiendauer eine Vergütung erhält. Vor Beginn des Studiums muss eine sechswöchige Ausbildung (Vorpraxis) abgeleistet werden. Darunter fallen Tätigkeiten bei Lebensmittel verarbeitenden Betrieben, Packmittelherstellern, Maschinenbauern oder auch Analytiklaboren, etc. Die Vorpraxis wird durch eine Bestätigung der Ausbildungsstelle über Art und Dauer der Tätigkeit nachgewiesen. Die Vorpraxis entfällt, wenn der  Abschluss an einer FOS (Technik) oder eine einschlägige Berufsausbildung absolviert wurde. Anerkannt werden auch technische Kurse während des Wehrdienstes.

Auslandsstudium

Die Hochschule unterhält Beziehungen zu 80 Partnerhochschulen auf der ganzen Welt. Auslandsaufenthalte mit Anrechnung von Prüfungen des Vertiefungsstudiums sind problemlos möglich.

Studiengangsflyer (PDF) >

Kontakt

Hochschule für angewandte Wissenschaften - Kempten
Bahnhofstraße 61
87435 Kempten (Allgäu)
Telefon: 0831 2523-0
Fax: 0831 2523-104
E-Mail: post@no-spamhs-kempten.de
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Frau Ina Türmer
Frau Brigitte Baumgärtner
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Fax: 0831 2523-229
E-Mail: sekretariat-fbm@no-spamhs-kempten.de

Ansprechpartner

Fachstudienberatung
Prof. Dr. rer. nat. Markus Prem
Telefon: 0831 2523-237
E-Mail: markus.prem@no-spamhs-kempten.de

Allgemeine Studienberatung
Telefon: 0831 2523-308
E-Mail: studienberatung@hs-kempten.de
Offene Sprechzeiten: Mo., Do. 13–16 Uhr und Di. 14–16 Uhr;
Abendsprechstunde: Do. 17–19 Uhr (nur nach Vereinbarung);
weitere Termine nach Absprache

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
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