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Kurzübersicht

Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit: 6 Semester
Beginn: Sommersemester
Spezifische Voraussetzungen: Ja abgeschlossene Berufsausbildung
Besonderheiten: Berufsbegleitender Studiengang, Eignungstest
Bewerbungszeitraum: 15.05. - 15.07. (jedes ungerade Jahr)

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang "Bildung und Erziehung von Kindern" hat als grundlegende Zielstellung die persönliche und fachliche Weiterqualifizierung; aufbauend auf die bereits vorhandenen Kompetenzen als Erzieherinnen und Erzieher sollen Sie in die Lage versetzt werden, den gestiegenen Anforderungen in der Arbeit mit jungen Kindern zu entsprechen.

Pädagoge/-innen benötigen heute Fähigkeiten, junge Kinder in ihren Bildungsprozessen auf der Basis der Handlungsforschung zu fördern, ohne den kindlichen Bildungsprozessen vorzugreifen. Dies erfordert entsprechende Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen aber auch Bereichen, in denen eine hohe Selbstreflexivität und Berufsidentität, Kompetenzen zu selbstständigem erziehungswissenschaftlich und sozialwissenschaftlich fundiertem Denken und Arbeiten, wissenschaftlicher Problembehandlung, Kompetenzen des Arbeitens in sozialen Netzwerken (insbesondere denen der Kinder) und Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität und sozialer Vielfalt gefragt sind.

Studieninhalte

Das Studium orientiert sich auf eine Grundlagenausbildung in erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen und Kompetenzen in der Gestaltung von Bildungsprozessen. Es ist aber darüber hinaus auch auf die Erweiterung der Leitungs- und Beratungskompetenzen ausgerichtet. Die Studieninhalte entsprechen dem Stand der Wissenschaft und berücksichtigen die Anforderungen aus der Praxis.
Die im Bachelorstudiengang „Bildung und Erziehung von Kindern“ angestrebten Kompetenzziele lassen sich zu sieben inhaltlichen Schwerpunktkompetenzen zusammenfassen:

  • Erziehungswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Kompetenzen;
  • Kompetenzen in der Gestaltung von Bildungsprozessen;
  • Partnerschaftskompetenz und Lebensraum- bzw. Sozialraumbezug;
  • Selbstreflexivität, Berufsidentität, Beziehungskompetenz;
  • Kompetenz im Umgang mit Heterogenität und sozialer Vielfalt
  • Kompetenz zum selbständigen sozialwissenschaftlichen Arbeiten und Forschen;
  • Leitungs- und Managementkompetenz

Der Anspruch liegt auf einer praxisorientierten Ausbildung. Realisiert wird dies in den drei Praxisschwerpunkten:

  • Im Rahmen des Selbststudiums stattfindendes „Lernen am Arbeitsplatz“,
  • durch Praxisbegleitveranstaltungen vom 3. bis zum 5. Semester sowie
  • durch die Praxisobjekte.

Die Praxisprojekte heben sich deutlich von der alltäglichen Praxistätigkeit ab, sie ergänzen sie nicht nur, sondern haben eine Implementierung und Anwendung vermittelter Studieninhalte als Zielstellungen. Sie dienen der Entwicklung der angestrebten Handlungskompetenzen der Studierenden.

Durch einen langfristig angelegten Aufbau von praxisorientierten Kooperationsbeziehungen der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften, Fachrichtung Bildung und Erziehung von Kindern zu Kindertageseinrichtungen des Freistaates Thüringen im Projekt „AQUIP - Ausbildungsqualität in der Praxis“ streben wir zuvorderst eine gute Praxisanbindung des Studienganges „Bildung und Erziehung von Kindern“ an. Diesem Projekt sind ca. 60 Kindertageseinrichtungen angeschlossen.
AQUIP eröffnet bezogen auf das Studium die Möglichkeit für Studierende, auch bei Verlust des Arbeitsplatzes während des Studiums den Praxisbezug weiter aufrecht zu erhalten. Dies erfolgt in Koordination durch das Praktikumsbüro der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften.

Studienaufbau

Die unter Studieninhalte genannten sieben Schwerpunktkompetenzen bilden als Modulbereiche die inhaltlichen „Säulen“ und den strukturellen Rahmen des Studienganges. 

Der 1. Studienabschnitt (1. und 2. Semester als Orientierungsphase)  dient einerseits der eigenen Orientierung und andererseits der grundlegenden Vorbereitung auf die folgende Studienphase (Vertiefungsphase).

Der 2. Studienabschnitt (Vertiefungsphase) besteht aus Pflichtmodulen, der Bachelorarbeit und einem Wahlpflichtmodul. 

Das Studium wird in modularisierter Form angeboten. Für den Bachelorstudiengang „Bildung und Erziehung von Kindern“ sind verschiedene Lehrveranstaltungsformen geplant. Die Präsenzlehre wird durch den Einsatz des Lernmanagementsystem Moodle unterstützt (Blended Learning Phasen).

Zugangsvoraussetzung für dieses berufsbegleitende Studium ist eine Berufstätigkeit in einem kindheitspädagogischen Arbeitsfeld. Die Präsenzzeiten der Veranstaltungen sind deshalb so konzipiert, dass sie berufsbegleitend wahrgenommen werden können: Es finden am Anfang und am Ende jedes Semesters jeweils eine Blockwoche von 6 Tagen statt (Montag bis Samstag) sowie 10 - 11 Wochenendveranstaltungen pro Semester (Freitag/ Samstag). 

Die Prüfungen erfolgen studienbegleitend in den Modulen. Der Abschluss wird nach Bestehen aller erforderlichen Modulprüfungen und bestandener Bachelorprüfung verliehen.

Berufsperspektiven

Der Bachelorstudiengang „Bildung und Erziehung von Kindern“ qualifiziert für alle Tätigkeitsfelder im Bereich Bildung und Erziehung von Kindern bis 10 Jahre. Einsatzfelder der Absolventinnen und Absolventen sind Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und weitere Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe, in denen Kinder und deren Familien im Mittelpunkt stehen.

Das Studium qualifiziert pädagogische Fachkräfte insbesondere,

  • für Leitungstätigkeiten in Kindertageseinrichtungen sowie
  • für anleitende Tätigkeiten (Fachberatung, Praktikantenanleitung u.a.) in Kindertageseinrichtungen.

Der Studiengang B.A. "Bildung und Erziehung von Kindern" richtet sich aber auch an Interessierte mit staatlich anerkanntem Abschluss in oben genannten Tätigkeitsbereichen, welche einen akademischen Abschluss erlangen wollen.

Zulassungsvoraussetzungen

Zum Studium berechtigen:

  • die allgemeine Hochschulreifedie
  • fachgebundene Hochschulreife
  • die Fachhochschulreife

Zusätzlich muss eine abgeschlossene Berufsausbildung als:

  • staatlich anerkannte/r Erzieher/-in,
  • staatlich anerkannte/r Heilpädagog/-in,
  • staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/-in,
  • Krippenerzieher/-in
  • Kindergärtner/-in,
  • Horterzieher/-in oder
  • Unterstufenlehrer/-in mit der Befähigung zur Arbeit in Heimen und Horten 

nachgewiesen werden.

Ein Eignungsfeststellungsverfahren dient der Feststellung, ob die Bewerberinnen und Bewerber den für den berufsbegleitenden Vollzeitstudiengang B.A. „Bildung und Erziehung von Kindern“ besonderen fachspezifischen Anforderungen genügen.

Ein Studium ohne Hochschulzugangsberechtigung ist möglich für besonders qualifizierte Berufstätige nach Eingangsprüfung oder als Probestudium.

Weitere Informationen >

Bewerbung

Der Studienbeginn ist nur im Wintersemester möglich.

Bewerbungszeitraum: 15-05.-15.07. des laufenden ungeraden Jahres. 

An der Fachhochschule Erfurt ist die Bewerbung nur über ein Online-Bewerbungsverfahren möglich. Dafür ist im Bewerbungszeitraum ein Link zum Bewerberportal freigeschaltet. Der Bewerbungsantrag gilt als gestellt, wenn der online ausgefüllte, ausgedruckte und unterschriebene Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen innerhalb der Bewerbungsfrist (Posteingang) beim Studierendensekretariat der Fachhochschule Erfurt eingegangen ist.

Kontakt

Für nähere Auskünfte zum Studiengang wenden Sie sich bitte an die allgemeine Studienberatung.

Allgemeine Studienberatung
Telefon 0361 6700-834
E-Mail: beratung@no-spamfh-erfurt.de 

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Fachhochschule
Zur Webseite >

 

 

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