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© HS Heilbronn, Reinhold-Würth-HS
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Ein Studium mit Perspektiven

Soziale Organisationen sind oft Vertreter des „Dritten Sektors“ zwischen Privatwirtschaft und Staat und nehmen in unserer Gesellschaft eine zentrale Rolle ein. Mehr als jeder zweite Arbeitsplatz im deutschen Dritten Sektor ist 2007 im Bereich Soziale Dienste oder Gesundheitswesen angesiedelt.

Dieses Wachstum führt dazu, dass soziale Organisationen verstärkt klassische, betriebswirtschaftliche Managementaufgaben wahrnehmen müssen und im Wettbewerb zueinander stehen. Mit dem Studiengang Betriebswirtschaft und Sozialmanagement bietet die Reinhold-Würth-Hochschule eine fundierte betriebswirtschaftliche Ausbildung mit einer intensiven Branchenspezialisierung.

Die gesamte Ausbildung ist stark praxisorientiert – sowohl von den Lehrinhalten, den modernen und praxisbezogenen Lehrformen als auch durch das integrierte praktische Studiensemester.

Neben der fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung werden die Studierenden im Schwerpunkt Sozialmanagement für Aufgabenfelder im sozialen Sektor (Betriebe des Gesundheits- und Sozialmanagements, Stiftungen, Vereine, politische Organisationen) qualifiziert.

Die Absolventinnen und Absolventen des Studienganges sollen dazu befähigt werden, Themen des sozialen Sektors problemorientiert zu analysieren und in managementstrategische Handlungskonzepte umzusetzen.

Interkulturelle Aspekte

Internationalität wird immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Gute Sprachkenntnisse sind daher ein Muss. Unsere Pflichtveranstaltungen in Wirtschaftsenglisch sowie teilweise Veranstaltungen in englischer Sprache können dabei ebenso eine Starthilfe sein, wie unsere freiwilligen Kurse in anderen Sprachen. Sinnvoll nicht nur der Sprache wegen ist z.B. ein Semester an einer unserer ausländischen Partnerhochschulen zu studieren oder das praktische Studiensemester im Ausland zu absolvieren. Wir unterstützen unsere Studierenden hierbei gerne.

Berufsbild und Karrierechancen

Die stark betriebswirtschaftlich orientierte Ausbildung bietet den Absolventinnen und Absolventen zahlreiche moderne, interessante und zukunftsträchtige Berufsfelder in Sozialorganisationen.

Einsatzfelder sind:
Stiftungen, Sozial- und Gesundheitswesen, Pflege und Seniorenhilfe, gemeinnützige Vereine aus dem Bildungs-, Forschungs-, Erziehungs- und Erziehungsbereich, Katastrophen- und Rettungsdienste, Entwicklungshilfeorganisationen, verbraucherpolitische Organisationen.

Aufgabengebiete sind dort unter anderem die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Marketing, Kommunikation, Projektmanagement, Veranstaltungsmanagement, Controlling, Customer Relationship Management, Fundraising & Sponsoring, Corporate Social Responsibility, Qualitätsmanagement.

Klares Studienkonzept, sinnvolle Studieninhalte

Der Studiengang Betriebswirtschaft und Sozialmanagement an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau ist auf sechs Semester angelegt. In den ersten beiden Semestern werden Grundlagen der modernen Betriebswirtschaftslehre (z.B. Einführung in die Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsmathematik und -informatik, Grundlagen des Rechts und Marketings,  Rechnungswesen und Wirtschaftsenglisch) vermittelt. Bereits im 1. Semester finden Lehrveranstaltungen in der Vertiefungsrichtung Sozialmanagementstatt.

Schwerpunkt Sozialmanagement

Soziale Unternehmen können in gewinnorientiert und nicht-gewinnorientiert arbeitend unterteilt werden. Letztere werden auch Non-Profit-Organisationen (NPO) genannt und übernehmen grundlegende gesellschaftliche Funktionen, z.B. in den Bereichen: Gesundheitswesen, Pflege und Seniorenhilfe, Jugend- und Familienhilfe , Katastrophen- und Rettungswesen. Die hierfür angebotene grundständige betriebswirtschaftliche Ausbildung in dem Studiengang Betriebswirtschaft und Sozialmanagement wird ab dem 1. Semester bezüglich der NPO-Spezifika in folgenden Bereichen vertieft: NPO-Institutionslehre, Vereinsmanagement, Management, Controlling und Fallstudien-Arbeit zu aktuellen Fragestellungen des sozialen Sektors. Die Absolventen verfügen also nach dem Studium neben einem breit angelegten betriebswirtschaftlichen Wissen ebenso über eine fundierte und praxisorientierte Branchenspezialisierung.

Von zentraler Bedeutung ist auch das Modul „Management“, das sich über mehrere Semester erstreckt. Die Veranstaltungen vermitteln den Studierenden verschiedene Managementtechniken, die durch Simulationen unterstützt werden. Hierbei werden die Prozesse des Projektmanagements, Soft Skills wie Team-, Kommunikations-, Konflikt- und Kritikfähigkeit sowie soziales Verantwortungsbewusstsein gelehrt, die im Berufsleben immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Im 5. Semester absolvieren die Studierenden ein praktisches Studiensemester, um erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Das Studium schließt im 6. Semester mit der Bachelor-Thesis ab.

Praxisbezug

Typisch für den praxisorientierten Studiengang sind Projekte, Seminar- und Abschlussarbeiten mit renommierten Vertretern der Non-Profit-Organisationen. Während des Studiums haben die Studierenden im Rahmen von Projektarbeiten, Exkursionen und Gastvorträgen mit Experten aus der Praxis zahlreiche Gelegenheiten die verschiedenen Brachen intensiv kennen zu lernen und Kontakte für ihre zukünftige Berufstätigkeit zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen.

Dank eines intensiv gepflegten Netzwerkes findet ein reger Austausch zwischen dem Studiengang und den verschiedenen Partnern statt.
Kooperationspartner sind beispielsweise Caritas, Deutsches Rotes Kreuz und die Evangelische Heimstiftung.

Aufnahme und Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung zum Studium ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife, beispielsweise erworben durch einen Abschluss am Berufskolleg oder einer Fachoberschule.

90% der Studienplätze werden über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren und 10% über die Wartezeit vergeben.

Im Auswahlverfahren wird neben der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung und der Durchschnittsnote aus den Kernfächern Deutsch, Mathematik und der bestbenoteten fortgeführten Fremdsprache, das Ergebnis eines Studierfähigkeitstests (der Test ist fakultativ), die Gesamtnote des Abschlusszeugnisses einer kaufmännischen Berufsausbildung und besondere außerschulische Leistungen im sozialen Bereich.

Sprachangebot und Partnerhochschulen

  • verpflichtend: Englisch
  • freiwillig: Chinesisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Auslandssemester: möglich

Studienberatung und Information

bs@no-spamhs-heilbronn.de

Mehr Informationen auf der Webseite des Studiengangs.
Zur Webseite >

 

 

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