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Studienablauf

Angewandte Naturwissenschaft als Bachelor oder Master


Bachelorstudiengang

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält.“ (J. W. v. Goethe)

Eine Frage, die die Menschheit schon seit vielen Jahrhunderten beschäftigt. Früher wie heute verlangt die Klärung dieser Frage eine universelle Wissensbasis, auf deren Grundlage erst ein Überblick über komplexeste Sachverhalte möglich wird. Die dafür notwendigen Kompetenzen in verschiedensten naturwissenschaftlichen Gebieten zu erwerben ist ein Ziel dieses Studiengangs.

Steckbrief

Fakultät: Fakultät 2 - Chemie und Physik
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: Winter- und Sommersemester (i.d.R. aber zum Wintersemester)
Zulassungsvoraussetzungen: Abitur oder fachgebundene Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung
Bewerbungsfrist: Bewerber mit deutschen Schulabschluss bis 30.09. bzw. 31.03. jeden Jahres.

Studienkonzept

Fachübergreifend Studieren, praxisnah Forschen

Der Studiengang Angewandte Naturwissenschaft umfasst die drei Disziplinen Chemie, Physik und Biotechnologie. Er verbindet eine breite naturwissenschaftliche Allgemeinbildung mit anwendungsorientierter Forschung und vermittelt fachübergreifende Kompetenzen und Lösungsstrategien.

Naturwissenschaftliche Grundlagen im Bachelorstudium

Im Bachelorstudium wird die Entwicklung und Ausbildung sowohl von theoretischen als auch von praktischen Fähigkeiten und Kenntnissen gleichermaßen gefördert. In den ersten vier Semestern werden solide Grundlagen in Mathematik, Physik, Chemie und Biologie vermittelt. Das fünfte und sechste Semester beinhaltet die sogenannte Vertiefungsphase, welche sich mit den individuell zusammenstellbaren Wahlpflichtmodulen sowie der Bachelorarbeit an den Masterschwerpunkten orientiert. In Vorbereitung auf die Bachelorarbeit erfolgt dabei die fachspezifische Vertiefung in einer ausgewählten Richtung.

Vertiefung und Spezialisierung im Masterstudium

Der Bachelorabschluss ist Grundlage für das Masterstudium, welches wesentlich forschungsorientierter und von Beginn an auf vier Schwerpunkte (Umweltnaturwissenschaft und Biotechnologie, Festkörperphysik, Halbleitertechnik und Photovoltaik oder Theorie der Elektronenstruktur von Materialien) ausgerichtet ist. Der Masterabschluss befähigt zu interdisziplinärer Forschungstätigkeit in wissenschaftlich-technischen oder umweltnaturwissenschaftlichen bzw. biotechnologischen oder  auch medizinischen Bereichen. Genauso versetzt er aber auch in die Lage, entsprechend profilierte Arbeitsgruppen als Manager anzuleiten und zu führen.



Berufsfelder

  • in kleinen und mittelständischen Unternehmen: z. B. mit Produktions- und Dienstleistungsaufgaben bevorzugt in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen
  • in der Großindustrie: z. B. besonders in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen,
  • in öffentlichen Verwaltungen: z. B. Umweltämtern
  • bei Banken und Versicherungen: z. B. Risiko- und Folgenabschätzung
  • als unabhängiger Gutachter: für z. B. Forschungs- und Entwicklungsaufträge
  • in Kliniken, Instituten, Laboren, Ingenieurbüros mit entsprechendem Profil: z. B. Medizintechnik, Biomedizin, Umwelttechnik und -kontrolle, Spezialmaterialien, Halbleiterbauelemente, Sensoren, Überwachungstechnik
  • in interdisziplinärer Grundlagen- und angewandter Forschung: z. B. in Physik, Chemie, Biologie, Pharmazie oder den Lebens- und Materialwissenschaften
  • in der wissenschaftlichen Bildungstätigkeit: z. B. Hochschulen, Akademien etc. oder als Wissenschaftsjournalist
  • als selbständige Unternehmer: z. B. in Forschung und Entwicklung und Subunternehmer für Großunternehmen

Modulhandbuch (PDF) >

Studienverlaufsplan (PDF) >

Studiengangsflyer (PDF) >

Bewerben und Einschreiben

Zulassungsvoraussetzungen, Formalia, Bewerbungsfristen für Alt- und Neuabiturienten zum Wintersemester und zum Sommersemester, online bewerben

Kontakt

Beratung
TU Bergakademie Freiberg
Zentrale Studienberatung
Akademiestraße 6
09599 Freiberg
Fon: 03731 39-2083, -3827, -3469
Fax: 03731 39-2418
studienberatung@no-spamzuv.tu-freiberg.de

Fachberatung
Prof. Dr. Johannes Heitmann
Gellert-Bau
Leipziger Str. 23
09599 Freiberg
Fon: 03731 39-2590
johannes.heitmann@no-spamphysik.tu-freiberg.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Universität.
Zur Webseite >



Masterstudiengang

Steckbrief

Fakultät: Fakultät 2 - Chemie und Physik
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: Winter- und Sommersemester (i.d.R. aber zum Wintersemester)
Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor Angewandte Naturwissenschaft der TU Bergakademie oder fachlich mindestens gleichwertiger berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mind. 6 Semestern
Bewerbungsfrist: Bewerber mit deutschen Abschluss bis 30.09. bzw. 31.03. jeden Jahres.

Studienkonzept

Fachübergreifend Studieren, praxisnah Forschen

Der Masterstudiengang Angewandte Naturwissenschaft schließt an das Bachelorstudium an und vertieft die erworbenen Grundlagenkenntnisse in den Disziplinen Chemie, Physik und Biotechnologie anhand anwendungsorientierter Forschungs- und  Projektarbeit.

Vertiefung und Spezialisierung

Das Masterstudium ist wesentlich forschungsorientierter und von Beginn an auf einen von vier Schwerpunkten ausgerichtet.

  • Umweltnaturwissenschaft und Biotechnologie
  • Festkörperphysik
  • Halbleitertechnik und Photovoltaik
  • Theorie der Elektronenstruktur von Materialien

Das viersemestrige Masterstudium kann sofort nach Abschluss des Bachelorstudiums angeschlossen werden. Der Schwerpunkt wird mit der Bewerbung auf das Studium gewählt. Die im Studium erworbenen Kenntnisse werden in einer Projektarbeit sowie in der sechsmonatigen Masterarbeit umgesetzt und können anschließend in einem Promotionsstudium vertieft und erweitert werden.

Das Studium der Angewandten Naturwissenschaft fördert und qualifiziert

Der Masterabschluss befähigt zur interdisziplinärer Forschungstätigkeit in wissenschaftlich-technischen oder umweltnaturwissenschaftlichen bzw. biotechnologischen oder auch medizinischen Bereichen. Genauso versetzt er aber auch in die Lage, entsprechend profilierte Arbeitsgruppen als Manager anzuleiten und zu führen.

Sie lernen in Ihrem Studium sich schnell in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten, kausale Zusammenhänge zu erkennen und strukturiert zu arbeiten. Die erworbenen Kenntnisse können dann leicht auf eine Vielzahl von anderen Problemstellungen übertragen werden. Wegen ihrer analytischen, mathematischen und lösungsorientierten Art zu denken sind Theoretiker auch in der Industrie, bei Finanzdienstleistern, Versicherungen oder Unternehmensberatungen gefragt. Die Fähigkeit Modelle komplexer Systeme mit modernsten Techniken zu  programmieren ist eine weitere Stärke, die den Einstieg  in die Wirtschaft ermöglicht.

Vertiefungen

Umweltnaturwissenschaft und Biotechnologie
Diese Vertiefung beschäftigt sich mit den Grundlagen moderner molekulargenetischer, biochemischer und mikrobiologischer Methoden und deren Anwendung in der Geobiotechnologie, Umweltbiotechnologie oder Biokatalyse, z.B. für die umweltverträgliche Gewinnung oder das Recycling von strategischen Elementen, den Schadstoffabbau oder die Medikamentensynthese. Weiterhin stehen die Anwendung moderner spektroskopischer Methoden und Trennverfahren und deren Kopplung zur Spuren- und Mehr­komponenten­analyse im Vordergrund, wie sie unter anderem für die Forensik benötigt werden.

Festkörperphysik
Diese Vertiefung vermittelt Wissen in den Bereichen Nano-, Halbleiter- und Festkörperphysik sowie Kenntnisse zur  Speicherung und Wandlung von Energie.  Neben den theoretischen Grundlagen werden in Laborpraktika Kompetenzen in der Herstellung von Halbleiter­bauelementen und deren Anwendung erworben. Weitere Laborpraktika üben den Einsatz von spektroskopischen Methoden zur Analyse vielfältiger Materialsysteme. Daraus resultieren zahlreiche Anwendungen in Technik und Materialentwicklung.

Halbleitertechnik und Photovoltaik
Die Vertiefung behandelt naturwissenschaftliche, physikalische und technische Aspekte der Halbleitertechnik und Photovoltaik. Im Vordergrund steht die Herstellung, Charakterisierung und Verarbeitung von Halbleitermaterialien, welche die Basis für die moderne Mikro- und Nanoelektronik bilden. Während des Studiums werden Praktika und Graduierungsarbeiten in den beteiligten Unternehmen absolviert. In dieser Vertiefung wird die Grundlagenvermittlung mit der anwendungsnahen Forschung von Universität und Industrie verknüpft.

Theorie der Elektronenstruktur von Materialien
Diese Vertiefung vermittelt sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Fertigkeiten zur Simulation und Vorhersage von Materialeigenschaften auf der Grundlage der Quantenmechanik.  Dazu ist der Einsatz modernster Parallelcomputer notwendig. Aus diesem Grund sind das Erlernen mathematischer Näherungsverfahren und der Erwerb von Kompetenzen im Programmieren ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Die vermittelten Fähigkeiten lassen sich auf viele interdisziplinäre und komplexe Problemstellungen anwenden und machen die Absolventen zu gefragten Analyse- und Modellierungs­spezialisten bei Forschungsinstituten, Versicherungen oder Unternehmensberatungen.

Berufsfelder

  • in kleinen und mittelständischen Unternehmen: z. B. mit Produktions- und Dienstleistungsaufgaben bevorzugt in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen
  • in der Großindustrie: z. B. besonders in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen,
  • in öffentlichen Verwaltungen: z. B. Umweltämtern
  • bei Banken und Versicherungen: z. B. Risiko- und Folgenabschätzung
  • als unabhängiger Gutachter: für z. B. Forschungs- und Entwicklungsaufträge
  • in Kliniken, Instituten, Laboren, Ingenieurbüros mit entsprechendem Profil: z. B. Medizintechnik, Biomedizin, Umwelttechnik und -kontrolle, Spezialmaterialien, Halbleiterbauelemente, Sensoren, Überwachungstechnik
  • in interdisziplinärer Grundlagen- und angewandter Forschung: z. B. in Physik, Chemie, Biologie, Pharmazie oder den Lebens- und Materialwissenschaften
  • in der wissenschaftlichen Bildungstätigkeit: z. B. Hochschulen, Akademien etc. oder als Wissenschaftsjournalist
  • als selbständige Unternehmer: z. B. in Forschung und Entwicklung und Subunternehmer für Großunternehmen

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Bewerben und Einschreiben

für Studienbewerber die ein Masterstudium aufnehmen möchten, hier >

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Die TU Bergakademie Freiberg richtet sich als Ressourcenuniversität bei Forschung und Lehre unter anderem daran aus, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit den endlichen Ressourcen dieser Erde zu bewerkstelligen ist. Dafür entwickeln unsere sechs Fakultäten effiziente und alternative Technologien für Rohstoffgewinnung, Energietechniken, Werkstoffe und Recyclingverfahren und tragen maßgeblich zur Lösung ökonomischer und ökologischer Herausforderungen bei.

Mit den Ingenieur-, Natur-, Geo-, Material- und Wirtschaftswissenschaften vereint die Hochschule alle Bereiche der modernen Rohstoffforschung im Grundlagenbereich und der anwendungsorientierten Forschung. Über 4.600 Studierende erhalten in rund 65 Studiengängen eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Ausbildung. Die enge Kooperation mit Unternehmen bringt den Studierenden den Vorteil, Praktika und Belegarbeiten bis hin zur Industriepromotion absolvieren zu können.

 

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