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1997 - 2017
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Über den Studiengang

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik folgt einem generalistischen Ansatz. Die Kernkompetenzen eines Wirtschaftsinformatikers werden in den Pflichtmodulen vermittelt. Dazu gehören sechs Module der Informatik, sechs Module der Wirtschaftswissenschaften und fünf Module der Wirtschaftsinformatik. Weitere Schlüsselqualifikationen werden in sechs ergänzenden Modulen vermittelt. In den profilbezogenen Wahlpflichtmodulen erhalten die Studierenden einen Überblick über ein abgegrenztes Gebiet und lernen ihre Methodenkompetenz als Wirtschaftsinformatiker anzuwenden.

In den praktischen Studienabschnitten, insbesondere den Praxismodulen, werden die theoretischen Erkenntnisse angewendet und vertieft. Aufgrund der inhaltlichen Abstimmung zwischen theoretischen und praktischen Studienabschnitten findet ein unmittelbarer Wissenstransfer statt, wodurch maßgeblich die angestrebten Qualifikations- und Kompetenzziele ausgeprägt werden.

Das Studium im Studiengang Wirtschaftsinformatik der Berufsakademie Sachsen unterscheidet sich von dem in anderen dualen Studiengängen insbesondere bei Praktika und Laborübungen in den Theoriephasen. Den Studierenden werden instrumentelle Kompetenzen vermittelt, die wir mit den Praxispartnern überprüfen und anpassen. Neben modernen Entwicklungsplattformen für solche Module wie Programmierung, Datenbanken und Software Engineering werden Planspiele, Seminare und Übungen zu aktuellen Themen (ARIS, ITIL, …) und Produkten (SAP, Microsoft, …) eingesetzt.

Einsatzmöglichkeiten/Berufschancen

BA-Absolventen des Studienganges Wirtschaftsinformatik können universell und flexibel als angestellte oder selbständige Führungskräfte oder Mitarbeiter in allen Funktionsbereichen der betriebswirtschaftlichen und informationsverarbeitenden Branchen eingesetzt werden. Von der fachlichen Ausprägung her sind sie eher Generalisten, die jedoch auch fähig sind, sich in gegebene betriebliche Probleme im Detail einzuarbeiten. Einsatzbeispiele sind:

  • In der Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen durch Integration von Anwendungssystemen, z. B. durch Einsatz von Datenbank- und Workflowmanagementsystemen, Bürokommunikationssystemen, Planungs- und Steuerungssystemen, Management- Informationssystemen sowie der Integration dieser Systeme ins World Wide Web
  • In der Softwareentwicklung bei Entwurf, Implementierung und Pflege von Anwendungssystemen sowie bei der Beurteilung und gegebenenfalls Anpassung von auf dem Markt verfügbarer Software
  • Im Marketing, Vertrieb und bei der Systemeinführung
  • in der Schulung für die Benutzung betrieblicher Informationssysteme und für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Hersteller, Anwender und Bildungseinrichtungen
  • in der qualitativen Bewertung und informationsbündelnder Aufbereitung großer Datenbestände

Studieninhalte

Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Fertigkeiten der Wirtschaftswissenschaften und der Informatik, um computergestützte Informationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung entwerfen und anwenden zu können. Ausgehend von betrieblichen Problemstellungen entwickeln sie Lösungen, die den Einsatz von EDV-Systemen in einem, auch fachinhaltlich zu optimierenden organisatorischen Umfeld umfassen. IT-Systeme sowie die betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation und dabei insbesondere das Informationswesen müssen aufeinander abgestimmt werden. Dazu analysieren die Studierenden zunächst die betriebliche Situation auf Schwachstellen, erarbeiten Lösungsperspektiven und erstellen interaktiv mit den jeweiligen Fachabteilungen ein konkretes, i. d. R. computergestütztes Lösungskonzept.

Schwerpunkte in den Praxisphasen sind: Rechnungswesen, Kontenplan, Zahlungsverkehr, Arbeit mit Datenbanken, Datenarchivierung und -sicherung, Beschaffung, Auftragsabwicklung, DV-Organisation, Absatz, Marketing, Personalwesen, Mitarbeit an Projekten, Systementwicklung

Praxispartner

Die Praxispartner des Studienganges Wirtschaftsinformatik sind Unternehmen und Einrichtungen aller Bereiche. Systemhäuser, Entwickler, Berater, Einrichtungen des Dienstleistungs- und Gesundheitssektors, Behörden des Landes und der Kommunen gehören ebenso dazu wie Unternehmen des produzierenden Sektors.

Weiterbildung

Absolventen des Studienganges Wirtschaftsinformatik besitzen die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudium. Ihren Fähigkeiten und beruflichen Interessen entsprechend stehen interessante Angebote von in- und ausländischen Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Die Bandbreite reicht vom generalistischen Ansatz des Studiums „Master of Business Administration (MBA)“ bis zu so spezialisierten Ausrichtungen wie „M.sc. in Business Intelligence“ oder „Master Communications Management“

Kontakt

Berufsakademie Sachsen
Staatliche Studienakademie Dresden
Hans-Grundig-Straße 25 in 01307 Dresden
Tel: 0351 44722 0
Fax: 0351 44722 299

Leiter des Studienganges: Herr Prof. Dr. Jürgen Sachse
Verwaltungsangestellte: Frau Kerstin Bär
Telefon: 0351 44722-670
E-Mail: wirtschaftsinformatik@no-spamba-dresden.de

Dozent

Herr Dr. rer. pol. Marcus Hofmann
Büro: Hans-Grundig-Straße 25
Tel: 0351-44722-718
Fax: 0351 44722-9670
E-Mail: marcus.hofmann@no-spamba-dresden.de

Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Webseite zum Studiengang.
Zur Webseite >


Über die Berufsakademie in Dresden

Die Staatliche Studienakademie Dresden ist eine Bildungseinrichtung im tertiären Bildungsbereich (Hochschulbildung). Das duale Studium an der Berufsakademie Sachsen ist praxisintegrierend organisiert. Das heißt: die Praxisphasen beim Praxispartner (Unternehmen, Einrichtung) sind in das Studium integriert und finden im Wechsel mit den theoretisch wissenschaftlichen Studienphasen an der Staatlichen Studienakademie statt. Dadurch ist der Student gleichzeitig Mitarbeiter des Unternehmens.

In drei Jahren kann man auf diesem Weg einen bundesweit staatlich anerkannten Studienabschluss / akkreditierten Bachelorabschluss erreichen.

Im Gegensatz zu den Universitäten und Fachhochschulen verfolgt die Staatliche Studienakademie Dresden, gemeinsam mit den Bildungsstätten der Praxispartner das weitgesteckte Ziel, nicht nur Berufsfähigkeit zu vermitteln, sondern außerdem noch die Berufsfertigkeit für die erste Phase im gewählten Berufsfeld.

 

 

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