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Was machen Ingenieurinnen und Ingenieure der Verfahrenstechnik?

Verfahrensingenieurinnen und Verfahrensingenieure beschäftigen sich mit Produkten des täglichen Lebens wie z. B. Lebensmitteln, Kosmetika, Pharmaprodukten, Baustoffen, Energierohstoffen, Kunststoffen und den Prozessen zu ihrer Herstellung.

Aus festen und flüssigen Rohstoffen können sie durch spezielle Verfahren und Prozesse neue Produkte erzeugen. Zum Beispiel stellen sie aus Erdöl Benzin her oder beschäftigen sich mit dem Prozess der Herstellung von Zucker aus Rüben oder Zuckerrohr. Neben den einzelnen Verfahrensschritten zur Produktherstellung spielen natürlich auch betriebswirtschaftliche Aspekte, Qualitätsoptimierung und die Umweltschutztechnik inklusive Energieeinsparung und Recycling eine große Rolle in ihrem Berufsleben.

Wie sind Ihre Zukunftsaussichten?

Als Verfahrensingenieurin oder -ingenieur können Sie in nahezu allen Bereichen der Industrie, Forschung und Entwicklung, dem öffentlichen Dienst und bei Prüfinstitutionen ein Beschäftigungsfeld finden. Von der Chemischen Industrie über die Lebensmittel-, die Baustoffindustrie, den Apparate- und Anlagenbau, die Biotechnologie und die Energietechnik bis hin zur Umweltschutztechnik werden Verfahrenstechniker/innen gerne eingestellt. Nicht zuletzt hält der Bereich der erneuerbaren Energien oder die Steigerung der Ressourceneffizienz zahlreiche spannende Aufgaben für Sie bereit.

Die Berufsaussichten unserer hochqualifizierten Absolventen sind derzeit ausgezeichnet und auch die Verdienstmöglichkeiten sind sehr gut.

Fakultät Verfahrenstechnik

Der Bachelorstudiengang Verfahrenstechnik an der TH Nürnberg hat eine lange Tradition und gehört seit vielen Jahren zu den Spitzenreitern in den Hochschulrankings. Rund 500 Studierende nutzen zurzeit das Angebot der Fakultät. Sie werden von elf Professoren und zahlreichen externen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.

Für Forschungs- und Übungsarbeiten gibt es auf unserem Campus zehn hochmoderne Labore und Computerräume. Dort bekommen Sie einen direkten und praxisnahen Einblick in die Verfahrenstechnik. Zudem sind wir in zahlreiche Kooperationen mit der Wirtschaft und in Forschungsprojekte eingebunden, an denen Sie aktiv teilnehmen können.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Der Vielseitigkeit des Berufsbilds kommen wir an der TH Nürnberg mit unserem Bachelorstudiengang (B. Eng) Verfahrenstechnik entgegen.

In sieben Semestern Regelstudienzeit vermitteln wir Ihnen praxisbezogen die Grundlagen für Ihre Karriere. Im sechsten Semester ist ein Praxiseinsatz in der Industrie vorgesehen.

Ab dem fünften Semester vertiefen Sie Ihr Wissen in einer der drei Studienrichtungen

  • Allgemeine Verfahrenstechnik
  • Computerunterstützte Verfahrenstechnik
  • Bioverfahrenstechnik 

Weitere interdisziplinäre Ausbildungsinhalte werden durch Wahl- und Wahlpflichtfächer sowie fächerübergreifende Projektarbeit angeboten. So können Sie sich optimal auf die Herausforderungen der Verfahrenstechnik vorbereiten.

1. bis 2. Semester

  • Verfahrenstechnische Apparate und Anlagen
  • Technische Mechanik und Festigkeitslehre 
  • Ingenieurmathematik
  • Projektarbeit I
  • Anorganische Chemie
  • Elektrotechnik
  • Fluidmechanik
  • Computerunterstützte Berechnungsmethoden
  • Thermodynamik
  • Werkstoffkunde

3. bis 7. Semester

  • Mechanische Verfahrenstechnik
  • Projektarbeit II
  • Thermische Verfahrenstechnik
  • CAD
  • Wärme- und Stoffübertragung
  • Technisch-wissenschaftliches Programmieren
  • Fluidmechanik
  • Apparatekonstruktion
  • Thermodynamik
  • Organische Chemie
  • Recht
  • Praxisseminar
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Englisch
  • Anlagenplanung
  • Prozesssimulation
  • Fachwissenschaftliches Wahlpflichtfach:
    Energieverfahrenstechnik, Umweltverfahrenstechnik, Kunststofftechnologie,
    Chemische Reaktionstechnik
  • Bachelorarbeit

6. Semester
Praxissemester mit begleitenden Lehrveranstaltungen.

Dieser Studiengang ist akkreditiert (ASIIN e.V.).

Kurzinfo

Abschluss: Bachelor of Engineering
Studienbeginn: Wintersemester
Regelstudienzeit: 7 Semester
Duales Studium: Verfahrenstechnik können Sie auch dual studieren.
Ausführliche Informationen zu unseren dualen Studienvarianten finden Sie hier >

Bewerbungszeitraum

Mehr Informationen zu den Bewerbungszeiträumen erhalten Sie direkt auf der Webseite der TH Nürnberg >

Wer berät Sie?

Kontaktstelle für Studieninteressierte

Haben Sie Fragen rund um Bewerbung, Zulassung, Studienangebot?
Dann wenden Sie sich an uns. Wir sind Ihr erster Ansprechpartner.

Telefon: 0911/5880-4114
E-Mail: studienstart@no-spamth-nuernberg.de
Zur Webseite >

Studienberatungsportal


Hier können Sie sich mit Studierenden austauschen. Stellen Sie online Ihre Frage, qualifizierte Studierende oder ein/e Mitarbeiter/ in antworten Ihnen gerne.
Zur Webseite >

Studienfachberatung der Fakultät

Die Studienfachberatung der Fakultät unterstützt Sie rund um die Anerkennung von Studienleistungen oder beruflicher Qualifikation und beantwortet Fragen zu fachlichen Inhalten des Studiengangs.

Prof. Dr. Chakkrit Na Ranong
Telefon: +49 911/5880-1601
E-Mail: chakkrit.naranong@no-spamth-nuernberg.de

Fakultät Verfahrenstechnik, Sekretariat:
Telefon: +49 911/5880-1472
E-Mail: vt-sekretariat@no-spamth-nuernberg.de
Zur Webseite >

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >

 

Technische Hochschule Nürnberg

Die Technische Hochschule Nürnberg – kurz TH Nürnberg – ist mit mehr als 13.000 Studierenden bundesweit eine der größten Hochschulen.

Das breite Studienangebot mit einer großen Auswahl an Vertiefungsrichtungen ist sehr praxisorientiert. Zwölf Fakultäten bieten Bachelor- und Masterstudiengänge ebenso an wie Weiterbildungsstudiengänge und -angebote mit Zertifikatsabschluss sowie duale Studienvarianten.

Als forschungsintensivste und drittmittelstärkste aller bayerischen Hochschulen ist die TH Nürnberg ein wichtiger Innovationsmotor für die Metropolregion Nürnberg und pflegt hervorragende Kontakte zur Wirtschaft.

Auch als „global player“ ist die Hochschule aktiv und hat weltweit rund 150 Hochschulpartnerschaften aufgebaut. Dies erleichtert den internationalen Austausch, wovon auch unsere rund 1.100 internationalen Studierenden aus 96 Nationen profitieren.

 

 

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