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Was bietet der Masterstudiengang Urbane Mobilität?

Die Bereitstellung und Organisation von Mobilität für Personen und Güter gehören zu den essentiellen Voraussetzungen einer funktionierenden Volkswirtschaft. Der Wirtschaftssektor „Verkehr und Logistik“ zählt zu den wichtigsten Zukunftsbranchen in Deutschland und weltweit. Nach einem Bericht der Deutschen Bundesregierung werden bis zum Jahr 2030 gut fünf Milliarden Menschen die Städte bevölkern. Urbane Räume sind der Entwicklungsmotor vieler Volkswirtschaften. Auch in Deutschland ist seit etwa zehn Jahren wieder eine Zunahme der Bevölkerung in den Großstädten feststellbar.

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise suchen Ingenieurinnen und Ingenieure, Planerinnen und Planer nach neuen Konzepten, um die Mobilitätsbedürfnisse einer modernen Gesellschaft auch in Zukunft ökologisch und ökonomisch erfüllen zu können. Hieraus sind sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie neue Aufgabenfelder entstanden, welche derzeit noch unzureichend mit qualifiziertem Personal versorgt werden können.

Verkehrsingenieurinnen und Verkehrsingenieure finden Arbeit in den Planungs-, Projektierungs-, Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen des Verkehrswesens, speziell bei Kommunen, bei Logistik- und Verkehrsunternehmen, in der Luft- und Seefahrt, in der Industrie und sogar in den Strategie-Abteilungen der Automobilkonzerne. Der Bedarf an verkehrwissenschaftlich ausgebildetem Personal wächst sowohl in den Kommunen als auch in der privaten Wirtschaft. Städte, Ämter und Verkehrsunternehmen, aber auch private Unternehmen der Verkehrsindustrie setzen in ihren Stellenanzeigen immer häufiger eine Ingenieurausbildung mit verkehrsspezifischer Profilbildung voraus.

Die Berufsaussichten für Verkehrsingenieurinnen und Verkehrsingenieure sind sehr gut, da immer neue Aspekte das Themenspektrum des Verkehrswesens bereichern. Dieser Prozess berücksichtigt Umwelt- und Wirtschaftsfaktoren sowie Ortsveränderungsprozesse und technische Neuerungen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium umfasst drei Semester und beginnt jeweils zum 15. März und 1. Oktober. Es ist als Vollzeitstudium konzipiert. Mit Ausnahme der Masterarbeit ist die Abfolge der zu wählenden Module nicht vorgegeben, es wird jedoch empfohlen, in den ersten beiden Semestern vorrangig Kurse aus den Kompetenzfeldern Grundlagen, Basisinhalte und vertiefende Inhalte zu wählen. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Das dritte Semester ist vorrangig für die Anfertigung der Masterarbeit vorgesehen, wobei Sie auch im dritten Semester aufgrund der unterschiedlichen Möglichkeit des Studienbeginns zum Sommer- oder Wintersemester noch Module und Fächer nachholen können. Die meisten Module werden im Jahreszyklus angeboten. Es wird empfohlen, Module des Kompetenzfeldes Basisinhalte, welche sich über zwei Semester erstrecken, auch in der vorgesehen Reihenfolge zu wählen, da sie inhaltlich aufeinander aufbauen.

Parallel zum Studium fertigen Sie im ersten und zweiten Semester beziehungsweise im zweiten und dritten Semester eine Projektarbeit an, in welcher Sie an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt werden. Inhalt dieser Arbeit ist ein praktisches oder wissenschaftliches Projekt in Zusammenarbeit mit einem Ingenieurbüro, einem Industrieunternehmen, einer Behörde oder in den Laboren der Technischen Hochschule Nürnberg.

Zahlreiche zusätzliche Wahlfächer eröffnen Ihnen die Möglichkeit, sich mit weiteren verkehrsspezifischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Absolventinnen und Absolventen anderer Fachrichtungen, wie auch Studierende des Bauingenieurwesens oder Maschinenbau ohne Vertiefungsrichtung Verkehr bzw. Fahrzeugbau haben die Möglichkeit, die zur Zulassung für das Studium fehlenden Inhalte nachzuholen.

Kompetenzfeld Grundlagen

  • Führungskompetenz: Personalführung, Moderation und Teamarbeit
  • Operations Research: Bewertungs- und Optimierungsverfahren, Stochastik, Risikoanalyse
  • Statistik: Angewandte Statistik, SPSS

Kompetenzfeld Basisinhalte

  • Verkehrswegebau und -planung1:
    Straßenverkehrswesen, Schienenverkehrswesen, Verkehrplanung, Straßenverkehrstechnik
  • Verkehrssystemtechnik:
    Betriebssteuerung im öffentlichen Verkehr, Automatisierte Transportsysteme, Verkehrssicherung und -steuerung im Straßenverkehr, Nicht motorisierte
    Verkehrssysteme
  • Fahrzeugtechnik1:
    Technik der Straßen- und Schienenfahrzeuge, Fahrzeugpraktikum
  • Verkehrswirtschaft:
    Grundlagen der Volkswirtschaft, Verkehrswirtschaft und Transportwirtschaft

Kompetenzfeld Vertiefende Inhalte

  • Verkehrsanalyse und Modellbildung:
    Datenerhebung im Verkehr, Verkehrsmodellbildung und -simulation
  • Öffentlicher Verkehr:
    Angebotsplanung im Öffentlichen Verkehr, Verkehrsunternehmensmanagement
  • Energieversorgung im Verkehr:
    Energiewirtschaft, Grundlagen der Bahnstromversorgung, Postfossile Mobilität
  • Wahlfächer nach Angebot

Kompetenzfeld Wissenschaft und Praxis

  • Ingenieurwissenschaftliche Studie:
    Studienbegleitende Projektarbeit, Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten

Master-Thesis

1 Alternativ, je nach Bachelor-Abschluss Bauingenieurwesen (Vertiefung Verkehr) oder Maschinenbau (Vertiefung Fahrzeugtechnik)

Interdiziplinarität an der TH Nürnberg

Nur wenige Städte in Deutschland sind so sehr in die Verkehrsgeschichte eingebunden wie Nürnberg. Es ist kein Zufall, dass Johannes Scharrer Initiator der ersten Deutschen Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth und gleichzeitig Initiator der „Städtischen Polytechnischen Schule“, der ältesten Vorläufereinrichtung der Technischen Hochschule Nünberg war. Die Beschäftigung mit Verkehr erforderte schon immer die Fähigkeit, fachübergreifend zu denken. Fähigkeiten, die in der klassischen Ingenieurausbidung häufig zu kurz kommen. Vor diesem Hintergrund haben wir an der TH Nürnberg die Vorteile der vielfältigen an unserer Hochschule vorhandenen Lehrangebote im Bereich Verkehrswegebau, Verkehrsplanung, Verkehrstechnik, Fahrzeugtechnik und Verkehrswirtschaft in Form einer hochwertigen akademischen Ausbildung interessierten Studierenden gebündelt. Der Masterstudiengang Urbane Mobilität (Verkehrsingenierwesen) ist deshalb ein interdisziplinärer Studiengang, der von den Fakultäten Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Versorgungstechnik sowie Betriebswirtschaft angeboten wird.

Bewerbungszeitraum

Mehr Informationen zu den Bewerbungszeiträumen erhalten Sie direkt auf der Webseite der TH Nürnberg >

Wer berät Sie?

Kontaktstelle für Studieninteressierte

Haben Sie Fragen rund um Bewerbung, Zulassung, Studienangebot?
Dann wenden Sie sich an uns. Wir sind Ihr erster Ansprechpartner.

Telefon: 0911/5880-4114
E-Mail: studienstart@no-spamth-nuernberg.de
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Studienberatungsportal


Hier können Sie sich mit Studierenden austauschen. Stellen Sie online Ihre Frage, qualifizierte Studierende oder ein/e Mitarbeiter/ in antworten Ihnen gerne.
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Studienfachberatung der Fakultät

Die Studienfachberatung der Fakultät unterstützt Sie rund um die Anerkennung von Studienleistungen oder beruflicher Qualifikation und beantwortet Fragen zu fachlichen Inhalten des Studiengangs.

Kontakt Studienfachberatung:
Prof. Dr.-Ing. Harald Kipke
Telefon: 0911/5880-1721
E-Mail: harald.kipke@no-spamth-nuernberg.de

Patrick Schwenteck M.Eng.
Telefon: 0911/5880-1715
E-Mail: patrick.schwenteck@no-spamth-nuernberg.de

Kontakt Fakultät Bauingenieurwesen, Sekretariat:
Telefon: 0911/5880-1418
E-Mail: bi-sekretariat@no-spamth-nuernberg.de
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Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
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Technische Hochschule Nürnberg

Die Technische Hochschule Nürnberg – kurz TH Nürnberg – ist mit mehr als 13.000 Studierenden bundesweit eine der größten Hochschulen.

Das breite Studienangebot mit einer großen Auswahl an Vertiefungsrichtungen ist sehr praxisorientiert. Zwölf Fakultäten bieten Bachelor- und Masterstudiengänge ebenso an wie Weiterbildungsstudiengänge und -angebote mit Zertifikatsabschluss sowie duale Studienvarianten.

Als forschungsintensivste und drittmittelstärkste aller bayerischen Hochschulen ist die TH Nürnberg ein wichtiger Innovationsmotor für die Metropolregion Nürnberg und pflegt hervorragende Kontakte zur Wirtschaft.

Auch als „global player“ ist die Hochschule aktiv und hat weltweit rund 150 Hochschulpartnerschaften aufgebaut. Dies erleichtert den internationalen Austausch, wovon auch unsere rund 1.100 internationalen Studierenden aus 96 Nationen profitieren.

 

 

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