Studierende dieser Studienrichtung erwerben neben dem grundsätzlichen Wissen über die Soziale Arbeit besondere Kenntnisse und Kompetenzen in der Beratung und Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Insbesondere wird der Umgang mit psychiatrischen Krankheitsbildern, Sucht- und Abhängigkeitsproblematiken und gesetzlichen Regelungen zur Sicherung des Kindeswohls erlernt.
Zu den Praxisfeldern der Sozialen Dienste zählt das gesamte Spektrum der Betreuungsvereine, zum Beispiel Sucht- oder Erziehungsberatungsstellen, Soziale Dienste der Justizvollzugsanstalten, Allgemeine Soziale Dienste der Jugendämter, Soziale Dienste medizinischer Einrichtungen sowie stationäre soziotherapeutische oder ambulante Einrichtungen für sucht- und psychisch kranke Menschen.
Kurzinfo
180 ECTS-Credits
Studiendauer: 6 Semester
Studienbeginn: Wintersemester, 01. Oktober
Die duale Studienrichtung wird durch die enge Verknüpfung von wissenschaftlich-theoretischen und berufspraktischen Studienabschnitten und der damit verbundenen Erlangung von Fachwissen und Kompetenzen in besonderer Weise den Anforderungen der Sozialen Dienste gerecht. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören:
- Beratungskompetenzen
Im Studium werden Grundlagen der sozialpädagogischen Beratung vermittelt. Mit spezifischen Methoden und Techniken können Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Aufbau und die Gestaltung einer professionellen Klient-Berater-Beziehung erworben werden. Insbesondere werden Gesprächsführungskompetenzen für die Themenbereiche Gewalt, Missbrauch, Traumatisierungen und Migration erlernt.
- Klinische Sozialarbeit
Im Rahmen der klinischen Sozialarbeit lernen Sie psychiatrische Krankheitsbilder im psychosozialen Kontext kennen, dazu gehören vor allem auch Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen. Kenntnisse für die Begleitung und Beratung von Menschen mit psychischen Einschränkungen und deren Angehörigen werden vermittelt.
- Kindeswohlgefährdung
Der Schutzauftrag des Jugendamtes sowie die Diagnostik und Risikoeinschätzung bei Kindeswohlgefährdungen, insbesondere im Hinblick auf rechtliche Aspekte, werden thematisiert.
Um eine gute Theorie-Praxis-Verzahnung zu gewährleisten, finden regelmäßige Fallbesprechungen und Supervisionen statt.
Die Studierenden/Absolvent_innen sind befähigt, in den Einrichtungen der oben aufgeführten Praxisfelder zu arbeiten. Dabei bringen die Studierenden ihre fachbezogenen Spezialkenntnisse sowie die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen ein. Durch die im Studium gesammelten Praxiserfahrungen wird ein nahtloser Berufseintritt möglich.
Im besonderen Maße werden im Studium soziale und persönliche Kompetenzen geschult. Dazu zählen insbesondere die Entwicklung von Kommunikations-, Kritik- und Teamfähigkeit sowie der Erwerb von Konfliktlösungsstrategien. Darüber hinaus werden Stress-, Zeitmanagement- und Selbstorganisationskompetenzen erworben und die Fähigkeit zur Selbstreflexion geschult.














